Wir, das dreiköpfige Azubi-Team der Hanse Haus GmbH & Co. KG, haben über sechs Monate am Projekt Digiscouts des RKW Kompetenzzentrum teilgenommen. Unser Unternehmen hat seinen Firmensitz in der Rhön, ist ein Fertighausanbieter und wurde ursprünglich 1929 in der Hansestadt Lübeck-Travemünde an der Ostsee als kleiner Zimmereibetrieb gegründet. Seit 1979 befindet sich in Unterleichtersbach (Landkreis Bad Kissingen) der Hauptproduktionsstandort an dem Fertighäuser in modularer Holzsystembauweise mit einem hohen Maß an Individualität gebaut werden. 

Die Suche nach der passende Projektidee

Wir haben uns am Anfang des Projektes jeder eine Projektidee ausgesucht, uns diese gegenseitig vorgestellt und unsere Favoriten herausgestellt. Dabei ist die Wahl dann letztlich auf eine Projektidee gefallen, die es schon in unserer Firma gab, die aber nie umgesetzt wurde: die Digitalisierung des Informationszettels von Bemusterungskojen. Das entscheidende Auswahlkriterium war, dass die betroffenen Abteilungen großes Interesse an diesem Projekt hatten und die Geschäftsleitung der Idee offen gegenüber stand.

Unsere Projektidee – die Digitalisierung des Informationszettels einer Bemusterungskoje

In unserer Firma haben wir das sogenannte Bemusterungszentrum, in dem sich die Kunden und Kundinnen ihre Ausstattung für ihr Haus aussuchen können. In unserem Bemusterungszentrum werden Artikel wie z.B. Fliesen, Ziegel oder Sanitärartikel zur Anschauung ausgestellt. Für jeden Artikel hängen Beschreibungen mit der Artikelnummer und den Maßen an den Wänden. Unser Projekt bestand darin, diese Informationsschilder durch Tablets zu ersetzen. Dadurch werden die Informationszettel, die bei jeder Änderung der Artikel ausgetauscht oder unschön durchgestrichen werden müssen, überflüssig. Durch unser Projekt wird nicht nur Papier gespart, sondern auch die Arbeitszeit vom Innendienst. Außerdem wirkt das Bemusterungszentrum dadurch viel moderner. Auf den Tablets wird nicht nur die Artikelbeschreibung, sondern auch das passende Bild zu dem Artikel sowie ein QR-Code angezeigt. Wenn die Fachberatenden diesen zukünftig scannen, wird ihnen auch der Artikelpreis angezeigt.

Die größte Herausforderung – einen Überblick über das Projekt gewinnen

Die größte Herausforderung war anfangs einen genauen Überblick über das Projekt zu gewinnen, die Aufgaben zu verteilen und dann Verantwortung zu übernehmen, da wir ja alles selbst organisieren und bearbeiten mussten.  Nach einer gewissen Zeit haben wir uns dann aber gut in das Projekt eingefunden und haben letztlich durch das Projekt gelernt selbständiger zu werden, besser zu kommunizieren und haben auch wichtige Kenntnisse im Projektmanagement gesammelt. Unser Geschäftsführer hat uns während der gesamten Zeit bei allen Fragen und Problemen unterstützt. Trotzdem hat er uns den Raum gelassen viele Entscheidungen selbst zu treffen und damit eben auch die Möglichkeit Verantwortung zu übernehmen. 

Wie es jetzt weitergeht…

Das Digiscouts-Projekt endete mit der Bereitstellung eines Prototyps: der Digitalisierung des Informationszettels einer Bemusterungskoje. Dieser Prototyp soll in den nächsten Wochen einem ausgiebigen Praxistest unterzogen werden. Neben dem Hardware-Dauertest liegt der Fokus insbesondere auf der Verwaltbarkeit (Fachabteilung) und dem Look and Feel (Fachabteilung und Bauherren) der Webanwendung. Fachabteilung und Digiscouts-Projektteam stehen während des Praxistests in ständigem Austausch. Nach Auswertung aller Ergebnisse wird der Prototyp in enger Zusammenarbeit mit der Fachabteilung vom Digiscouts-Projektteam entsprechend überarbeitet und soll anschließend zeitnah flächendeckend auf alle Bemusterungskojen ausgerollt werden.

 

Digiscouts®-Autoren:

Maja, Marie und Ronny

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