1. Schritt: Erheben Sie Daten
Um das Ziel der Veränderung bestimmen zu können, benötigen Sie zunächst Informationen
über die IST-Situation. Ihnen liegen bestimmte Informationen regelmäßig vor, beispielsweise Anzahl der Beschäftigten oder Fehlzeiten. Andere, zum Beispiel die Beschäftigtenzufriedenheit, müssen neu erhoben oder extern beschafft werden, wie Branchenvergleichsdaten. In der Regel gibt es schon eine Fülle von Daten, die nur noch zusammengetragen und entsprechend interpretiert werden müssen.
Diese Instrumente können Ihnen wertvolle Informationen liefern:
- Altersstrukturanalyse
- Fehlzeitenanalyse
- Gefährdungsbeurteilung
- Beschäftigtenbefragungen
- weitere Personalkennzahlen wie die ungewollte Fluktuation
- Arbeitsplatz- bzw. Stellenbeschreibungen
- Qualifizierungsmatrix
- Weiterbildungspläne
- Kundenbeschwerden / Reklamationen / Qualitätsmanagement
- Prozessbeschreibungen
Mit relativ wenigen, aber aussagekräftigen Daten können Sie sich somit einen guten
Überblick über den gegenwärtigen Zustand verschaffen.
Nutzen Sie auch das Know-how Ihrer Mitarbeitenden. Sie wissen in der Regel ziemlich genau, ob und wo es einen Optimierungsbedarf gibt. Informieren Sie sie deshalb frühzeitig über Ihre Absichten. Für die Bedarfserhebung und Planung brauchen Sie ihre Kooperation. Die Akzeptanz von Maßnahmen und deren Umsetzung steigt, wenn Sie sie an der Entwicklung teilhaben lassen
und als Expertinnen und Experten für den eigenen Arbeitsplatz betrachten.
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