4. Schritt: Erfassen von Gefährdungsfaktoren
Je nach Branche, Betrieb, Arbeitsplatz und Tätigkeit können die konkreten Gefährdungen sehr unterschiedlich sein. Sie können sich an Auflistungen grundsätzlicher Gefährdungsfaktoren mit Hinweisen zur Ermittlung, zu Maßnahmen und entsprechenden technischen Regeln und Normen orientieren. Greifen Sie auf vorliegende Informationen wie Begehungsprotokolle, Beschäftigtenbefragungen, Krankheits- und Fehlzeitenstatistiken, in größeren Unternehmen auf Auswertungen arbeitsmedizinischer Vorsorgeuntersuchungen zurück. Auch Beobachtungen von Führungskräften und Auskünfte von
Mitarbeitenden können bereits Hinweise auf mögliche Problemschwerpunkte geben.
Tipps zur Durchführung einer Beschäftigtenbefragung finden Sie in Leitfaden 3: „Miteinander reden – Wie Kommunikation zum Schlüssel für gute Zusammenarbeit wird“.
Wenn Sie keine Hinweise auf Belastungsfaktoren finden, sind weitere Schritte nicht erforderlich. Dieses Ergebnis muss aber ebenfalls dokumentiert werden!
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