Arbeitsausfälle: Ursachenforschung und -bekämpfung lohnen sich

Es lohnt sich auf jeden Fall, nach den Ursachen für Arbeitsausfälle zu forschen und etwas dagegen zu tun, denn die Kosten sind immens: Allein im produzierenden Gewerbe entstanden 2024 durch Arbeitsunfähigkeit Produktionsausfälle in Höhe von 38,2 Mrd. Euro und ein Defizit in der Bruttowertschöpfung von 60,7 Mrd. Euro. Bei den öffentlichen und privaten  ienstleistungen
handelt es sich um Ausfälle von 50,5 Mrd. bzw. 60,7 Euro (BAuA 2025).

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat auch die Kosten von Produktionsausfällen nach Diagnosegruppen ausgewertet. Daraus geht hervor, dass ein Hauptteil der Kosten auf a) Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems, b) Krankheiten des Atmungssystems und c) Psychische und Verhaltensstörungen zurückzuführen ist (Abbildung 5).

Es geht – abgesehen von menschlichen Gesichtspunkten – um beträchtliche betriebs- und volkswirtschaftliche Verluste, die eine Ursachenforschung und -bekämpfung für jeden Betrieb mehr als sinnvoll erscheinen lassen. Stellen Sie sich diese Fragen:

  • Welche Arbeitsbelastungen bringen gesundheitliche Gefährdungen mit sich und können zu krankheitsbedingten Fehlzeiten führen?
  • Welche Rolle spielen körperliche und psychische Einschränkungen, und zwar vor allem solche, die mit dem Alterungsprozess verbunden sind?
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  • © RKW Kompetenzzentrum / RKW Kompetenzzentrum – Produktionsausfallkosten nach Diagnosegruppen 2024. (Leitfaden_1_Produktionsausfallkosten_nach_Diagnosegruppen_2024.png)