Ihr habt sogar zwei Projekte während der Projektlaufzeit umsetzen können. Welche Projekte habt ihr umgesetzt und aus welchem Grund habt ihr euch für diese entschieden?

Die Grundidee unseres Projekts ist die von uns benannte „AzubiCloud“. Diese soll den Onboarding-Prozess unserer neuen Azubi-Kollegeninnen und -Kollegen deutlich erleichtern, da wir hiermit eine Plattform geschaffen haben, die alle wichtigen Prozesse und Dokumente bereitstellt, die für Azubis von hoher Bedeutung sind. Bisher mussten sich diese wichtigen Dokumente und Informationen mühsam über viele Ecken zusammengesucht und erfragt werden.

Zugleich ist uns beim Brainstorming die Idee gekommen, dass wir unsere Ambitionen, die wir beim Thema Nachhaltigkeit haben auch offen kommunizieren und präsentieren möchten. Dadurch haben wir das Thema GreenOffice mit in das Projekt aufgenommen und planen die Begrünung unserer Niederlassungen, da es im Moment bei uns noch an Pflanzen mangelt.

Diese Digiscouts-Region hatte den Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit.
Inwiefern sind eure Projekte nachhaltig? Erzählt mal
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In Anbetracht der drei Säulen der Nachhaltigkeit erfüllt unser Projekt alle Aspekte.

Dadurch, dass wir eine zentrale Plattform etablieren, auf der die Kommunikation und der Datenaustauch für Auszubildende stattfindet, vermeiden wir viele Kopien und „Datenmüll“ per Mail und Whatsapp. Dies kommt der ökologischen Nachhaltigkeit zur Gute.

Zugleich können wir dadurch Arbeitszeit einsparen, da komplexe und zeitraubende Informationswege im Idealfall wegfallen. Dies fördert die ökonomische Nachhaltigkeit.

Zuletzt fördert unser Projekt auch die soziale Nachhaltigkeit. Die von uns genutzte Plattform für die Datenablage lässt sich mit dem Microsoft-Programm „Yammer“ verknüpfen, was den Informationsaustausch zwischen allen Auszubildenden fördert. So lassen sich beispielsweise Umfragen, die alle Auszubildenden betreffen, einfach durchführen. Auch Kommentare sind möglich und für alle gleichermaßen ersichtlich. Eine vergleichbare Möglichkeit des Austausches aller Azubis gab es bisher nicht.

Habt ihr bei euren Projekten auch die CO2 Einsparung ausgerechnet?

Ja, das haben wir. Wir sind auf eine durchschnittliche Ersparnis von 15,4 Kg CO2 im Jahr gekommen, was etwa 1,23 Bäumen entspricht. Hauptfaktor der Ersparnis sind hier der reduzierte Papierverbrauch und E-Mail-Verkehr. Allerdings haben wir für diese Berechnung nicht den Faktor Strom berücksichtigt, da dieser zu komplex wäre. Es gibt einfach zu viele unterschiedliche Geräte mit unterschiedlichem Stromverbrauch, über die die Kommunikation bisher stattfand, um dafür einen „seriösen“ Wert herauszufinden. Zusätzlich sorgen wir für eine kleine lokale CO2-Kompensation durch die Begrünung unserer Niederlassungen.

Konntet ihr weitere Nachhaltigkeitsprojekte in eurem Unternehmen anstoßen bzw. die Mitarbeitenden für das Thema sensibilisieren?

Ein weiteres Digiscouts-Team, von einer anderen Niederlassung, hat auch ein nachhaltiges Projekt auf die Beine gestellt. Diese haben die Auftragsannahme für den Räderwechsel digitalisiert und sparen damit noch deutlich mehr Papier ein als wir.
Bei den Mitarbeitenden innerhalb der Niederlassung trifft das Thema Nachhaltigkeit  zum Teil auf gespaltene Meinungen.

Was hat euch am meisten Spaß gemacht und welchen Tipp gebt ihr neuen Digiscouts mit auf dem Weg?

Am meisten Spaß hat es gemacht zu sehen, wie die Projekte wachsen und dass es auch uns Auszubildenden möglich ist, Projekte im Unternehmen umzusetzen, die (z.T. auch) Auswirkungen auf alle Mitarbeitenden haben.

Als Tipp würden wir mitgeben regelmäßige Jour Fixe (JF) zu planen, an denen möglichst jeder am Projekt beteiligte Azubi teilnimmt. Der Informationsaustausch zwischen den einzelnen Teammitgliedern kann nur durch diesen JF vernünftig und ausreichend erfolgen.

Bleiben Sie auf dem Laufenden!

Mit unseren RKW Alerts bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Wir informieren Sie automatisch und kostenlos, sobald es etwas Neues zum Projekt "Auszubildende als Digitalisierungsscouts" auf unserer Website gibt. Alles, was Sie dafür brauchen, ist eine E-Mail-Adresse und 10 Sekunden Zeit.