Die Ober-/Lausitz befindet sich mitten im Strukturwandel und hat sich auf den Weg gemacht, Innovationsregion im Herzen Europas zu werden.

Viele der in den 1990er Jahren gegründeten Unternehmen stehen unmittelbar vor der Unternehmensübergabe und nicht selten vor der Herausforderung, gewohnte Strategien zu überdenken. Die Entwicklung eigener Produkte „Made in Oberlausitz“ und innovativer Technologien geben Anlass zur Aus- und Neugründung. Aufgrund ihrer starken Wirtschaftskraft und guten Infrastruktur bietet die Oberlausitz beachtliche Bedingungen zur Ansiedlung von Startups.

Ziele der Initiative

  • Informieren durch Konzentrierung und Transparenz von unterstützenden Beratungsangeboten für Gründungswillige
  • Know-how durch Erfahrung und Austausch zwischen Gründerinnen und Gründern sowie der Reflexion von Entwicklungsprozessen
  • Stärkung durch Entwicklung pragmatischer Projekte in Kooperation mit Institutionen und vergleichbaren Initiativen in der Ober/Lausitz
  • Nachhaltige Wertschöpfung durch temporäre Co-Creation zwischen kreativwirtschaftlichen Akteurinnen und Akteuren, Startups und regionalen Unternehmen bzw. Organisationen
  • Förderung von Innovationsmanagement durch Initiierung von Gründungsaktivitäten bei Jugendlichen

Der Strukturwandel wird Kraft kosten, bietet aber ebenso immense Chancen. Dabei darf sich der Blick nicht nur auf rein technische Innovationen beschränken, sondern muss Veränderungen in der Arbeitsweise und im gesellschaftlichen Zusammenleben mit in den Blick nehmen.

Jens Gerlinghoff, Geschäftsführer des Fachkräftenetzwerks Oberlausitz

Maßnahmen

Auf einer Onlineplattform werden hilfreiche Unterstützungsangebote zusammengeführt und die Möglichkeit geboten, relevante Orte wie Coworking- und Makerspaces virtuell zu erkunden.

Zukunftsfähige Entwicklungen müssen auch aus der Region selbst kommen und die Menschen vor Ort dabei unterstützt werden, Projekte zu realisieren. Das Impact Hub „Reich der Ideen“ bietet dafür die nötige Infrastruktur. Der kreative Prozess zwischen den regionalen Unternehmen und kreativwirtschaftlichen Akteurinnen und Akteuren wird moderiert, begleitet und dokumentiert. Um die Menschen lösungsorientiert zusammen zu bringen, soll ein Kommunikationsnetzwerk zwischen den Beteiligten etabliert werden.

Um den Prozess des Innovationsmanagements frühzeitig zu fördern, wird an zwei Schulen die Initiierung einer Schülerfirma unterstützt.

Diese Initiative wird im Rahmen des Modellvorhabens „Best Practice Gründungsökosysteme in den neuen Bundesländern“ des BMWi gefördert.

 

Kontaktdaten:

Reno Rössel, Projektmanagement
Email: reno.roessel(at)fno-bautzen.de
Tel.: +49 171 288 63 89
www.ideenreich-oberlausitz.de

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