en[AI]ble - Neues BMAS-Projekt gestartet

Wie erkenne ich, ob und welche KI-Anwendungen für meinen Betrieb sinnvoll sind? Wie nutze ich sie? Wie gestalte ich ihren Einsatz in meinem Unternehmen?

Angesichts der rasanten technologischen Entwicklung von Anwendungen auf Basis "Künstlicher Intelligenz" sehen sich immer mehr Unternehmen mit Fragen dieser Art konfrontiert.

Vor allem für kleine und mittlere Unternehmen sowie ihre Beschäftigten stellt dies eine große Herausforderung dar. Denn häufig fällt es ihnen aufgrund ihrer spezifischen Bedingungen wie geringe personelle, finanzielle, zeitliche Ressourcen sowie KI-Kompetenzen schwerer, sinnvolle KI-Anwendungen für ihre Wertschöpfung zu erkennen, sie strategisch zu bewerten sowie ihren Einsatz präventiv, partizipativ und produktiv zu gestalten und zu nutzen. Bisher vorhandene externe KI-Beraterinnen und Berater konzentrieren sich fast ausschließlich auf  technische Aspekte.

Projektziele

Vor diesem Hintergrund verfolgt das Verbundprojekt en[AI]ble folgende Ziele

  • Entwicklung eines Konzepts, in dem die Anforderungen und Kompetenzen an Akteure formuliert sind, die die Rolle eines intern oder extern agierenden "Digital-Mentors" übernehmen wollen.
  • Entwicklung eines  Lern- und Qualifizierungskonzepts inkl. Qualifizierungsunterlagen sowie den Einsatz erster Pilot-"Digital-Mentoren" in Betrieben - in sog. Experimentierräumen. 
  • Aufbau einer nachhaltigen Transferstruktur.

Vorgehensweise

Das Modell und Aufgabenprofil "Digital Mentor" ist ein Vorhaben, das erst zu entwickeln ist. In Zusammenarbeit mit Akteuren der Wirtschaft und Interessenvertretungen erarbeitet das Projektteam Konzepte und Lösungen zur Qualifizierung und Rekrutierung von "Mentorinnen und Mentoren" sowie zum institutionellen Rahmen des Modells. Die Konzepte werden in den sog. Lernräumen Region und Betrieb erprobt und im Licht der dort gesammelten Erfahrungen reflektiert und angepasst. Schließlich soll das praktisch erprobte und angepasste Modell in die Transferstrukturen der qualifizierenden Institutionen, der Partner der Offensive Mittelstand und anderer Netzwerke implementiert werden.

Partner im Verbundprojekt

Hierzu arbeitet ein interdisziplinäres Forschungsteam aus insgesamt sieben Einrichtungen mit vier Betrieben sowie zahlreichen Valuepartnerbetrieben aus verschiedenen Branchen zusammen. Zudem sind zahlreiche Organisationen, Verbände sowie die Offensive Mittelstand an dem Projekt beteiligt. Das Projekt en[AI]ble verfolgt eine sozialpartnerschaftliche Perspektive.

Als Verbundpartner sind an dem Projekt beteiligt:

  • ifaa - Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. – Düsseldorf
  • G-ibs mbH - Gesellschaft für Innovation, Beratung und Service - Berlin
  • Stiftung „Mittelstand – Gesellschaft – Verantwortung“
  • RKW - Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e. V. - Eschborn
  • youCcom GmbH - Essen
  • ed-media e.V. - Institut für Innovation in Bildungs- und Unternehmensprozessen - Zweibrücken
  • IZAG gGmbH - Institut für zukunftsorientierte Arbeitsgestaltung - Magdeburg

Laufzeit des Projekts

September 2020 bis September 2023

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