
Zum Einstieg
Im Rahmen des ESF Plus-Programm Zukunftszentren setzt das RKW Kompetenzzentrum mit drei weiteren Verbundpartnern das Zentrum Zukunft der Arbeit um. Eine zentrale Aufgabe ist, das Wissen aus den Regionalen Zukunftszentren zu bündeln und die überregionale Vernetzung zu fördern. In der Kampagne #ZukunftKMU stellen wir Good Practice Beispiele – in unterschiedlichen Formen, unter anderem in unserer Podcastreihe „Zukunftsmusik“ – aus der Beratung- und Qualifizierung von Unternehmen mit den Regionalen Zukunftszentren vor. Heute mit einem Beispiel aus den Regionen Baden-Württemberg und Bayern.
Unternehmen und Ausgangslage
Die quattroM GmbH aus Regenstauf ist seit mehr als zwei Jahrzehnten auf das professionelle Aufbereiten und der Instandsetzung von IT-Hardware spezialisiert. Das Unternehmen kauft ausgediente Geräte aus Rechenzentren an, etwa Server, Notebooks oder Monitore, und bereitet diese für den Wiederverkauf, über den eigenen Webshop, auf. Jedes dieser Geräte wird sorgfältig geprüft und Datenträger mit zertifizierter Software sicher gelöscht, um Qualität und Datenschutz zu gewährleisten.
Genutzter Service: Beratung und Qualifizierung – Generative KI verstehen und einsetzten
Gemeinsam mit den Mitarbeitenden nahmen Berater Markus Eider und Beraterin Ursula Pähler vom Zukunftszentrum Süd die bestehenden Abläufe unter die Lupe. Dabei kristallisierte sich als zentrales Thema der Webshop-Betrieb heraus: Da gebrauchte IT-Hardware selten zweimal identisch verfügbar ist, müssen unvermeidbar die Mitarbeitenden für jedes Produkt individuelle Produktbeschreibungen und technische Spezifikationen erstellen, was wiederrum viel Arbeitszeit bindet.
Die Idee, diese wichtige aber auch repetitive Arbeit mittels Einsatzes von Künstlicher Intelligenz effizienter zu bewältigen legte den Grundstein für das weitere Vorgehen im Unternehmen. Zunächst wurde in Form eines Workshops den Beschäftigten Grundlagenwissen im Bereich Generativer KI vermittelt. Anschließend entwickelten die Mitarbeitenden mit Berater Markus und Beraterin Ursula die technische Lösung: Einen maßgeschneiderten KI-Assistenten auf Chatbot-Basis, der die Texterstellung künftig automatisch übernimmt.
Was hat sich im Unternehmen verändert?
Der KI-Assistent ist heute fester Bestandteil des Arbeitsalltags. Produktbeschreibungen und Spezifikationen werden automatisch generiert – die Mitarbeitenden prüfen die Ergebnisse auf Richtigkeit. Das spart spürbar Arbeitszeit und gibt dem Personal mehr Freiraum für sinnstiftende und wertschöpfende Aufgaben.
Fazit
Der gezielte Einsatz Generativer KI optimiert gleichzeitig interne Prozesse und macht das Unternehmen fit für die Zukunft – ein überzeugendes Beispiel dafür, dass Nachhaltigkeit und digitale Transformation Hand in Hand gehen.
Am 12. November 2025 stellte die quattroM GmbH ihren Beratungsfall auf der Jahrestagung der Zukunftszentren vor. Im Zentrum der Veranstaltung stand das Thema, wie Unternehmen Nachhaltigkeit im eigenen Betrieb verankern können. Benedikt Mißlbeck, Leiter Vertrieb und Webshop bei quattroM.
Förderinformationen

Das Projekt „Zentrum Zukunft der Arbeitswelt“ (ZZA) wird im Rahmen des Programms „Zukunftszentren“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert. Das „Zentrum Zukunft der Arbeitswelt“ wird ergänzend durch den Freistaat Sachsen, vertreten durch das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, kofinanziert.
Laufzeit des Projekts
Januar 2023 - Dezember 2026
- © Niclas Schmidt Jahrestagung Zukunftszentren25 – Verwendung mit freundlicher Genehmigung im Rahmen des ZZA-Projekts / Privat/Non-kommerziell – Jahrestagung_Zukunftszentren25_Fotograf_Niclas_Schmidt_Benedikt_Mißlbeck__Leiter_Vertrieb_und_Webshop_bei_quattroM.jpg
- © Niclas Schmidt Jahrestagung Zukunftszentren25 – Verwendung mit freundlicher Genehmigung im Rahmen des ZZA-Projekts / Privat/Non-kommerziell – Jahrestagung_Zukunftszentren25_Fotograf_Niclas_Schmidt_Benedikt_Mißlbeck__Leiter_Vertrieb_und_Webshop_bei_quattroM.jpg