
Zum Einstieg
Im Rahmen des ESF Plus-Programm Zukunftszentren setzt das RKW Kompetenzzentrum mit drei weiteren Verbundpartnern das Zentrum Zukunft der Arbeit um. Eine zentrale Aufgabe ist, das Wissen aus den Regionalen Zukunftszentren zu bündeln und die überregionale Vernetzung zu fördern. In der Kampagne #ZukunftKMU stellen wir Good Practice Beispiele – in unterschiedlichen Formen, unter anderem in unserer Podcastreihe „Zukunftsmusik“ – aus der Beratung- und Qualifizierung von Unternehmen mit den Regionalen Zukunftszentren vor. Heute mit einem Beispiel aus Mecklenburg-Vorpommern.
Das Unternehmen und die Herausforderung
Die InselRuhe Usedom GmbH ist auf den wasser- und landseitigen Betrieb sowie die Unterhaltung des Hafengeländes und der technischen Anlagen des Hafens Netzelkow spezialisiert. Das Aufgabenspektrum reicht von der Erbringung sämtlicher Serviceleistungen im Zusammenhang mit der Bewirtschaftung des Hafengeländes über die Vermietung und Verpachtung von Bootsliegeplätzen, Bootspflege, Kranarbeiten, Reparaturen und Instandsetzungen bis hin zur Betreuung der Boote.
Für Inhaber Ingo Fangerow und Geschäftsführer Rainer Brosch stand die Frage im Mittelpunkt: Wie lässt sich die Steganlage nachhaltig und zukunftsfähig mit Energie versorgen? Um das Thema Energie richtig aufzustellen, holte sich das Unternehmen in Form einer Tiefenberatung Unterstützung beim Zukunftszentrum Mecklenburg-Vorpommern+.
Dabei ging es weniger um eine klassische Schulung, sondern ganz konkret um die Erarbeitung eines Energiekonzepts für die nachhaltige Nutzung unserer Steganlage. Hier soll zukünftig Platz für bis zu 40 Hausbootyachten entstehen, die weitestgehend autark und nachhaltig einen einzigartigen Erlebnisurlaub ermöglichen sollen. Wir standen vor der Frage, wie wir das Thema Energie zukunftsfähig hier im Rahmen der örtlichen Bedingungen aufstellen können, und haben uns dafür Unterstützung über das Zukunftszentrum Mecklenburg-Vorpommern+ geholt. (Rainer Brosch, Geschäftsführer InselRuhe Usedom GmbH)
Der Weg zum Energiekonzept
Im Zuge der Beratung wurden gemeinsam mit verschiedenen externen Akteuren – zum Beispiel einem Elektromeister aus der Innung sowie weiteren Dienstleistern – unterschiedliche Ideen und Lösungsansätze gesammelt und diskutiert. Auf dieser Basis entstand ein Energiekonzept. Dabei blieb es nicht nur bei theoretischen Überlegungen: Für einzelne Aspekte wurden überschlägige Berechnungen vorgenommen, etwa zur Dimensionierung von Kabelquerschnitten oder Pufferspeichern.
Was hat sich im Unternehmen verändert?
Ein Blick zurück zeigt einen Gewinn an Klarheit, aus vielen einzelnen Ideen ist ein roter Faden geworden:
Wir denken, dass wir durch die Beratung jetzt erstmals einen klaren Entwurf und eine Richtung haben, wohin die Reise beim Thema Energie gehen kann. Statt vieler Einzelideen haben wir nun ein zusammenhängendes Konzept, das zeigt, wie unsere Steganlage – orientiert an unseren betrieblichen Anforderungen – energetisch sinnvoll aufgebaut bzw. modernisiert werden könnte. Das hat intern für mehr Klarheit gesorgt und gibt uns eine gute Grundlage, um nächste Schritte fundiert zu planen und Entscheidungen nicht mehr nur aus dem Bauch heraus zu treffen. (Rainer Brosch, Geschäftsführer InselRuhe Usedom GmbH)
Fazit - Vom klarem Kurs zum guten Gefühl
Wir danken Ihnen sehr für Ihre kontinuierliche Begleitung und Ihre Ideen bei der Gestaltung unserer Konfiguration des Energiekonzeptes. Insbesondere Ihre zuverlässige Abarbeitung der Aufgabenstellung hat uns sehr geholfen im Planungsprozess sogenannte „pain points“ stärker zu fokussieren. Danke auch für Ihre Geduld im Gesamtprozess der durch verschiedene äußere Einflüsse nicht immer so kontinuierlich ablief wie, wir es uns gewünscht hätten. Danke, dass Sie uns auf dem Weg bis hier begleitet haben. (Rainer Brosch, Geschäftsführer InselRuhe Usedom GmbH)
Förderinformationen

Das Projekt „Zentrum Zukunft der Arbeitswelt“ (ZZA) wird im Rahmen des Programms „Zukunftszentren“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert. Das „Zentrum Zukunft der Arbeitswelt“ wird ergänzend durch den Freistaat Sachsen, vertreten durch das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, kofinanziert.
Laufzeit des Projekts
Januar 2023 - Dezember 2026
- © © Bildnachweis: Jordi Salas / Stock-Fotografie-ID:2274933834 / iStock.com – InselRuhe_Usedom_GmbH_RZ_MV_.jpg