Krisen – Der Umgang von Organisationen mit Kriegen, Hungersnöten und Pandemien

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Prof. Dr. Stefan Kühl

Prof. Dr. Stefan Kühl

Veröffentlicht: 19.05.2020

Projekt: WeDigi

Krisen gehören für Organisationen vielleicht nicht zum Alltag, kommen aber immer wieder vor. Absatzmärkte brechen plötzlich weg, weil ein Produkt nicht mehr gefragt ist, und führen in Unternehmen zu Liquiditätsproblemen. Relevante Mitarbeiter verlassen gleichzeitig ein Forschungsinstitut und hinterlassen dadurch riesige Kompetenzlücken. Das gerichtliche Verbot eines Prestigevorhabens im Bereich der Verkehrspolitik wirft nicht nur die Frage an die Fähigkeiten eines Ministers auf, sondern hinterfragt auch die Qualität des ihm zuarbeitenden Ministeriums.

[1] Zu Slack Richard M.Cyert, James G.March: A Behavorial Theory of the Firm. Englewood Cliffs 1963, S. 36.

[2] Zu loser Kopplung Karl E.Weick: Educational Organizations as Loosely Coupled Systems. In: Administrative Science Quarterly 21 (1976), S. 1–19, 6ff.

[3] Zu Dezentralisierung Peter M.Blau: Decentralization in Bureaucracies. In: Mayer N.Zald (Hrsg.): Power in Organizations. Nashville 1970, S. 150–174, 150ff.

[4] Zu Entdifferenzierung von Gesellschaften siehe Edward A.Tiryakian: On the Significance of De-differentiation. In: Shmuel N.Eisenstadt, Horst JürgenHelle (Hrsg.): Macro-sociological Theory. Perspectives On Sociological Theory Volumne 1. London 1985, S. 118–134.

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