Produktivität messen und steigern - ganz analog!

Veröffentlicht: 11.08.2016

Zusammenfassung: Ständige Weiterentwicklung ist für Unternehmen – egal welcher Größe – jederzeit ein zentrales Thema, um ihre Leistungsfähigkeit zu steigern. TPS, Kaizen, Lean Management, Six Sigma und KVP und noch mehr finden Sie auch bei uns...

Produktivität messen und steigern!

Ständige Weiterentwicklung ist für Unternehmen - egal welcher Größe - jederzeit ein zentrales Thema, um ihre Leistungsfähigkeit zu steigern. Toyota Produktionssystem (TPS), Kaizen, Lean Management, Six Sigma und KVP sind nur einige Schlagworte auf dem weiten Feld der Unternehmensotimierung. Das RKW Kompetenzzentrum hat schon vor einigen Jahren ein einfaches Verfahren auf der Grundlage des Industriekontenrahmens entwickelt, mit dem Unternehmen Ihre Gesamtproduktivität und einzelne Teilproduktivitäten messen können.

So funktioniert es für kleine und mittlere Unternehmen

Wie kann man systematisch und mit begrenztem Aufwand effektive Maßnahmen initiieren? Dieser Frage sind wir in mehreren Projekten nachgegangen. Denn durch kontinuierliche Verbesserungen werden die Voraussetzungen für nachhaltigen Unternehmenserfolg im nationalen und internationalen Wettbewerb geschaffen.

Die hohe Flexibilität kleinerer und mittlerer Unternehmen bietet dabei die Möglichkeit, direkt auf neue Anforderungen zu reagieren und Veränderungen einzuleiten.

Aber wie werden diese Erfolge sichtbar?

Die Kennzahl "Produktivität" misst die Effizienz, mit der die eingesetzten Ressourcen (INPUT) in das Leistungsergebnis (OUTPUT) umgewandelt werden.

Damit ist die Produktivität ein wichtiges Werkzeug, um Entscheidungen zu treffen und Prozesse zu steuern. Unser zweiteiliger Leitfaden "Produktivität für kleine und mittlere Unternehmen" zeigt Ihnen als Unternehmer und Führungskraft, wie Sie die Produktivität Ihres Unternehmens berechnen und steigern können.

Nach kurzer Einführung in die Grundlagen der Kennzahl Produktivität stellen wir ein vereinfachtes Verfahren zur Messung der Gesamtproduktivität und definierter Teilproduktivitäten vor. Am Beispiel verschiedener betrieblicher Handlungsfelder werden Verbesserungsmaßnahmen vorgeschlagen, um die Arbeitsproduktivität, die Materialproduktivität, die Betriebsmittelproduktivität und die Energieproduktivität zu steigern. 

Wie funktioniert das konkret?

Messen, Bewerten, Verbessern! Das klingt so einfach, und das ist es auch.

Zur Berechnung stellen wir ein pragmatisches und in der betrieblichen Praxis anwendbares Instrument zur Verfügung, mit dem Sie Ihre Unternehmensproduktivität messen können. Damit Sie direkt mit den im Betrieb vorhandenen Daten arbeiten können, dienen die Konten aus dem Industriekontenrahmen (IKR) als Datengrundlage.

Wenn Sie die Kennzahlen Ihres Unternehmens periodisch mit demselben Messkonzept ermitteln, können Sie mit vertretbarem Aufwand positive oder negative Entwicklungen feststellen und erste Überlegungen ableiten, welche Verbesserungsmaßnahmen vorrangig anzugehen sind.

Im zweiten Teil des Leitfadens finden Sie eine Auswahl von Instrumenten und Methoden zur Produktivitätssteigerung, die den ermittelten Problemfeldern zugeordnet sind. Damit haben Sie die Möglichkeit, systematisch Verbesserungsmaßnahmen anzugehen und den Fortschritt im Unternehmen zu begleiten.

Was bringt das?

Ziel ist es, die Produktivitätsentwicklung in kleinen und mittleren Unternehmen zu fördern. Denn eine hohe oder steigende Produktivität ist nicht nur ein wichtiges Mittel zur Gewinnerzielung, ohne das ein Unternehmen im Wettbewerb auf Dauer nicht bestehen kann. Produktivitätsentwicklung bedeutet ebenfalls die Erzeugung von Mehrwert und ist damit zugleich Voraussetzung für gesellschaftlichen Wohlstand. 

Kostenloser Download

Produktivität für kleine und mittlere Unternehmen

Teil I: Handlungsleitfaden für den industriellen Mittelstand

Teil II: Methoden zur Produktivitätssteigerung