Klimafolgen sind betriebliche Realität.

2021, 2023 und 2024 waren drei Sommer, die viele Menschen und Unternehmen in Deutschland nicht so schnell vergessen werden. Die Schäden der Überschwemmungskatastrophen im Ahrtal oder zuletzt in Süddeutschland sind noch heute spürbar. Die Hitzewellen mit belasteten Lieferketten, Ernteausfällen und überhitzten Produktionshallen sind ebenfalls noch in „guter“ Erinnerung. 2025 war vergleichsweise ruhig – und niemand wünscht sich etwas anderes für diesen und alle künftigen Sommer. Ein Blick auf die Daten zeigt jedoch: Das war keine Trendwende. Klimafolgen treffen Betriebe nicht irgendwo und irgendwann, sondern hier und heute – mit zunehmender Häufigkeit. Wir müssen deshalb nicht nur an den Ursachen des Klimawandels ansetzen, sondern auch lernen, besser mit seinen Folgen umzugehen.

  • Dieser Artikel zeigt, welche Klimarisiken für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland heute schon relevant sind, wie sich die Lage voraussichtlich bis 2035 entwickeln wird und was das konkret für Ihren Betrieb bedeutet.
  • Auf ihn folgt in Kürze ein weiterer Artikel, der Bezug nimmt auf unseren RKW-Hitzeaktionstag am 2. Juni 2026 und die zentralen Handlungsfelder sowie konkrete mögliche Schritte für mittelständische Unternehmen zusammenfasst.  

Kurzfassung für Eilige

  • Klimafolgen sind für KMU in Deutschland bereits heute ein betriebswirtschaftlich relevantes Risiko – nicht nur ein Nachhaltigkeits- oder Zukunftsthema. Sie wirken sich bereits auf Beschäftigte, Gebäude, Technik, IT, Logistik und Lieferketten aus.
  • Die Schadendimension wächst und trifft Betriebe direkt: Steigende Versicherungsprämien, wachsender Unterversicherungsgrad bei Elementarschäden und zunehmende Anforderungen von Banken und Lieferkettenpartnern machen Klimarisiken zur Finanzierungsfrage.
  • Für viele Unternehmen sind bis 2035 vor allem fünf Klimarisiken besonders relevant: Hitzestress, Starkregen und Überflutung, Sturm, Dürre und Wasserknappheit sowie chronische Temperaturveränderungen als schleichendes Querschnittsrisiko.
  • Welche Risiken zuerst zählen, hängt von Standort, Branche und Betriebsstruktur ab. Ein Handwerksbetrieb mit Außeneinsätzen, ein produzierendes Unternehmen mit Hallen und Kühlbedarf oder ein Dienstleister mit sensibler IT-Infrastruktur haben unterschiedliche Risikoprofile.
  • Für KMU wird Klimaanpassung damit zur Managementaufgabe: Wer die eigene Verwundbarkeit früh analysiert, kann Maßnahmen gezielter priorisieren, Schäden begrenzen und spätere Kosten, Ausfälle oder Folgedruck durch Versicherungen, Finanzierung und Lieferkettenanforderungen reduzieren.

Deutschland im Klimawandel – Zahlen, Daten, Kosten.

Die Zahlen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sind eindeutig: Seit Beginn der systematischen Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 ist die mittlere Temperatur in Deutschland um 2,5 °C gestiegen – etwa doppelt so schnell wie im weltweiten Durchschnitt. Europa ist dabei der am stärksten betroffene Kontinent.

Das Tempo des Anstiegs beschleunigt sich zudem deutlich: Während es im Gesamtzeitraum 1881–2024 je Jahrzehnt um 0,13 °C wärmer wurde, lag die Erwärmungsrate in den vergangenen 50 Jahren bereits bei 0,41 °C pro Jahrzehnt – mehr als dreimal so schnell. 2024 war mit einer Jahresmitteltemperatur von 10,9 °C das bisher wärmste Jahr seit Messbeginn, 2025 folgte mit 10,1 °C unter den zehn wärmsten Jahren.

Dieser Temperaturanstieg zieht eine Reihe messbarer Veränderungen nach sich, die direkt in den Betriebsalltag hineinwirken:

Die Zahl der heißen Tage mit Temperaturen von mindestens 30 °C hat sich seit 1951 vervierfacht: von durchschnittlich drei auf heute zwölf Tage pro Jahr – mit spürbaren Folgen für Produktivität, Gesundheitsschutz und technische Anlagen. Starkregenereignisse nehmen zu – mit wachsendem Überflutungsrisiko auch abseits von Gewässern. Schneetage sind seit 1951 um mehr als die Hälfte zurückgegangen, die Vegetationsperiode beginnt bis zu drei Wochen früher als noch in den 1960er Jahren – mit Folgen für Landwirtschaft, Logistik und saisonale Betriebsrhythmen.

Hinter diesen Messwerten stehen wachsende wirtschaftliche Schäden.

Laut der European Environment Agency (EEA) summierten sich wetterbedingte volkswirtschaftliche Schäden in Europa zwischen 1980 und 2024 auf insgesamt 822 Milliarden Euro – allein 25 Prozent davon entfielen auf die letzten drei Jahre des Beobachtungszeitraums. Die durchschnittlichen jährlichen Klimaschäden in Europa belaufen sich inzwischen auf rund 45 Milliarden Euro – mit klar steigender Tendenz.

Für Deutschland errechnete ein Forscherteam aus IÖW, GWS und Prognos im Rahmen der Studie „Volkswirtschaftliche Folgekosten durch Klimawandel: Szenarioanalyse bis 2050“ erfassbare Schäden durch extreme Wetterereignisse seit 2018 von mindestens 80 Milliarden Euro. „Hinsichtlich der finanziellen Schäden waren vor allem Privathaushalte bei der Flutkatastrophe stark betroffen, bei den Hitzesommern die Land- und Forstwirtschaft sowie Industrie und Gewerbe. Das mittel- und langfristige Szenario: Die durchschnittlichen jährlichen Klimaschadenkosten in Deutschland lagen zuletzt bei rund 3 Milliarden Euro – und könnten sich bis 2050 auf das 1,5- bis 5-fache erhöhen. Kumuliert bedeutet das mindestens 280 bis 900 Milliarden Euro volkswirtschaftliche Schäden bis 2050. Die Studie zeigt jedoch auch: Gezielte Anpassungsinvestitionen können diese Kosten erheblich reduzieren. Wir können also etwas tun.

Auf Unternehmensebene zeigt sich das in konkreten Schadenszahlen: Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) verzeichnetefür 2024 versicherte Naturgefahrenschäden von 5,5 Milliarden Euro – und warnte ausdrücklich, dass das vergleichsweise ruhige Jahr 2025 keine Trendwende bedeute. Hinzu kommt ein erheblicher Unterversicherungsgrad: Ein großer Teil der tatsächlichen Schäden – insbesondere bei Elementarereignissen – ist nicht gedeckt und trifft Betriebe und Eigentümer im Fall der Fälle unmittelbar. Und wer versichert ist, spürt den Kostendruck durch steigende Prämien.

Fünf relevante Klimarisiken für KMU in Deutschland

Will man wissen, worauf man sich genau einstellen soll, eignet sich die EU-Taxonomie als Ausgangspunkt, weil sie den derzeit umfassendsten und systematischsten Katalog physischer Klimarisiken für Unternehmen liefert – und weil Banken, Versicherungen und Großunternehmen zunehmend genau diesen Rahmen nutzen (müssen), um Risiken in ihren Lieferketten und Kreditportfolios zu bewerten. Wer die eigene Risikolage mit dieser Systematik abgleicht, spricht also dieselbe Sprache wie seine Kapitalgeber und Partner. Aber natürlich ist nicht jedes der 29 physischen Klimarisiken für jeden Betrieb in der EU relevant.

Zwei belastbare Quellen helfen bei der Priorisierung für den deutschen Kontext: erstens die Klimawirkungs- und Risikoanalyse 2021 des Umweltbundesamts (KWRA), die 102 Klimafolgen für Deutschland systematisch nach Risikohöhe bewertet, und zweitens der Klimarisikoindex, der vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) und der ERGO Versicherung für 400 deutsche Regionen entwickelt wurde und zeigt, wie sich Risiken regional entwickeln. Auf dieser Grundlage lassen sich fünf Klimarisiken benennen, die für Betriebe in Deutschland nach Risikohöhe und regionaler Verbreitung besonders ins Gewicht fallen.

1. Hitzestress

In 372 von 400 deutschen Regionen wird der Hitzestress laut Klimarisikoindex bis 2050 signifikant zunehmen – besonders ausgeprägt im Oberrheingraben, im Donautal, in Brandenburg und in den Verdichtungsräumen Berlin, Frankfurt und dem Ruhrgebiet. Der Deutsche Wetterdienst projiziert bis 2035 je nach Region 5 bis 20 zusätzliche heiße Tage pro Jahr. Hitze trifft Betriebe dabei auf mehreren Ebenen gleichzeitig.

Beschäftigte: Im Hitzejahr 2018 wurden allein rund 80.000 Arbeitsunfähigkeitstage für Schäden durch Hitze und Sonnenlicht (Diagnoseschlüssel ICD-10 T67) erfasst – mit hoher Dunkelziffer. Hinzu kommen Leistungseinbußen, die sich nicht in Fehlzeiten niederschlagen, aber Produktivität und Qualität beeinflussen – ein Handlungsfeld, das die KWRA 2021 als „dringendes Handlungserfordernis" einstuft.

Maschinen und Produktion: Viele Maschinen, Anlagen und elektronische Steuerungssysteme haben definierte Temperaturobergrenzen. Werden diese überschritten, drohen Ausfälle, erhöhter Verschleiß oder Qualitätsmängel – etwa durch veränderte Materialeigenschaften oder Fertigungstoleranzen bei hoher Wärme. Serverräume und IT-Infrastruktur sind besonders empfindlich: Bereits moderate Überhitzung kann zu Datenverlust oder Systemausfall führen.

Lieferketten: Hitzeereignisse treffen nicht nur den eigenen Betrieb, sondern auch Lieferanten und Logistikpartner – gleichzeitig und regional gehäuft. Transportschäden an temperaturempfindlichen Gütern, verzögerte Lieferungen durch Fahrverbote bei Extremhitze oder Ernteausfälle bei Vorlieferanten können die eigene Produktion empfindlich treffen, ohne dass der Auslöser im eigenen Betrieb liegt.

Handlungsperspektiven für Unternehmen: Außeneinsätze, körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten und nicht klimatisierte Produktionshallen werden mit zunehmender Hitze zur Belastungsprobe – direkt messbar in Produktivität, Qualität und Fehlzeiten. Wer heute mit früherem Arbeitsbeginn, mehr Pausen und ausreichend Wasser durch den Sommer kommt, bewältigt damit 10 bis 15 heiße Tage. Für viele Betriebe wird diese Grenze noch in diesem Jahrzehnt überschritten. Was dann folgt, sind Investitionsentscheidungen: in Gebäude und Verschattung, technische Kühlung, Schichtmodelle und Arbeitsorganisation – und in die Überprüfung kritischer Lieferketten auf Hitzeanfälligkeit.

2. Starkregen und Überflutung

Bereits heute weist etwa jede vierte deutsche Region ein erhöhtes Starkregengefährdungspotenzial auf. Das Besondere an diesem Risiko: Überflutungen durch Starkregen, der die Kanalisation überfordert (sogenannte pluviale Überflutungen) treffen Betriebe auch unabhängig von ihrer Nähe zu Flüssen. Produktionshallen, Lager, Serverinfrastruktur, Logistikzugänge: Ein einziges Ereignis kann Betriebsunterbrechungsschäden auslösen, die Monate nachwirken. Die KWRA 2021 beschreibt die typischen Schadenspfade: überflutete Keller, Kontamination durch Schmutzwasser, beschädigte Haustechnik und Produktionsanlagen – das Schadenausmaß hängt stark davon ab, welche Technik im Keller verbaut ist und ob dort gearbeitet wird.

Was das in Kosten bedeutet: Im Zeitraum 2000 bis 2021 summierten sich die Schäden durch Sturzfluten, Überschwemmungen und Starkregen in Deutschland auf rund 71 Milliarden Euro – bei einer Versicherungsdichte von damals gut 50 Prozent trugen einen erheblichen Teil davon die Unternehmen und Haushalte selbst.

Die Tendenz ist eindeutig: Auswertungen von Radardaten des DWD zeigen vielerorts eine Zunahme der Häufigkeit kurzer, hochintensiver Starkregenereignisse – insbesondere in Süddeutschland. Das Muster ist dabei paradox – viele Regionen erleben gleichzeitig trockenere Sommer und heftigere Regenereignisse, wenn es regnet. Weniger Niederschlag insgesamt, aber intensiver, wenn er kommt.

Handlungsperspektiven für Unternehmen: Standortbezogene Risikoeinschätzung, Überprüfung von Rückstausicherung und Entwässerung, Elementarschadenversicherung und Notfallplanung für den Betriebsunterbrechungsfall.

3. Sturm

Sturm ist das am gleichmäßigsten verteilte Klimarisiko in unserem Land: alle 400 im Rahmen des Klimarisikoindex untersuchten Regionen Deutschlands liegen bereits heute beim Sturmrisiko über einem Wert von 7,5 (auf einer Skala von 0 bis 10, siehe auch Grafik 3). Die Datenlage zur künftigen Entwicklung ist dabei differenziert: Der Deutsche Wetterdienst stellt fest, dass die mittleren Windgeschwindigkeiten in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten leicht zurückgegangen sind und die Anzahl der Tage mit schweren Spitzenböen (Beaufort 11 und 12) ebenfalls abgenommen hat.

Das heißt aber nicht, dass das Sturmrisiko für Betriebe abnimmt. Das Schadenpotenzial steigt trotz stabiler Sturmereignisse, weil Gebäude, Anlagen und Infrastruktur dichter und wertvoller geworden sind – und weil einzelne Extremereignisse genügen, um ganze Betriebsstandorte oder Lieferketten für Tage oder Wochen lahmzulegen. Besonders exponiert sind Betriebe mit großen Dach- und Freiflächen, Außenlager, Baustellen und Unternehmen, die auf eine störungsfreie Logistik angewiesen sind.

Handlungsperspektiven für Unternehmen: Gebäudeprüfung auf Sturmschäden und Befestigung von Außenanlagen, Versicherungsschutz für Gebäude und Betriebsunterbrechung sowie Krisenpläne für Infrastrukturausfälle.

4. Dürre und Wasserknappheit

Dürre ist das am meisten unterschätzte Unternehmensrisiko – weil seine Wirkung schleichend ist und selten als Einzelereignis in Erinnerung bleibt. Dabei hat das Niedrigwasser des Rheins in den Jahren 2018 und 2022 anschaulich gezeigt, wie schnell Wasser zur betrieblichen Engpassressource wird: Frachtschiffe, die nicht mehr fahren konnten; Kraftwerke, die ihre Kühlung drosseln mussten; Lieferketten, die rissen. Die volkswirtschaftlichen Folgekosten durch klimabedingte Beeinträchtigungen der Binnenschifffahrt summieren sich laut der GWS/IÖW/Prognos-Studie bis 2050 auf 2 bis 4 Milliarden Euro. Auch die KWRA 2021 stuft die Beeinträchtigung des Warenverkehrs über Wasserstraßen als „sehr dringendes Handlungserfordernis" ein. 

Handlungsperspektiven für Unternehmen: Analyse der eigenen Wasserabhängigkeit in Produktion und Lieferkette, Prüfung von Alternativen bei Wasserknappheit sowie Beobachtung der Wasserverfügbarkeit am Standort.

5. Chronische Temperaturveränderungen

Neben den akuten Ereignissen wirkt die schleichende globale Erwärmung als Querschnittsrisiko, das alle anderen Risiken verstärkt und dabei selbst kaum wahrgenommen wird. Höhere Durchschnittstemperaturen verändern Materialeigenschaften und Fertigungstoleranzen, erhöhen den Energiebedarf für Kühlung dauerhaft, belasten technische Anlagen und verschieben jahreszeitliche Betriebsrhythmen. Produktion, Lagerung, IT und Logistik sind gleichermaßen betroffen – oft ohne, dass eine einzelne Ursache klar benennbar wäre.

Dieses Risiko hat keine dramatischen Einzelereignisse, die Aufmerksamkeit erzeugen. Es akkumuliert still – in steigenden Energiekosten, in häufigeren Wartungsintervallen, in wachsender Belastung der Belegschaft. Genau deshalb wird es am häufigsten übersehen.

Handlungsperspektiven für Unternehmen: Überprüfung der Temperaturgrenzen kritischer Maschinen und IT-Systeme, energieeffiziente Kühllösungen sowie langfristige Planung von Gebäudesanierungen mit Blick auf den Wärmeschutz.

Ihr individuelles Risikoprofil

Ihr Standort, Ihre Branche und Ihre Betriebsstruktur bestimmen, welche dieser fünf Risiken für Sie am dringlichsten sind. Ein produzierendes Unternehmen im Oberrheingraben hat ein anderes Risikoprofil als ein Handwerksbetrieb an der Nordseeküste. Eine erste Einschätzung zu Ihren Standortrisiken liefern kostenfreie öffentliche Werkzeuge, zum Beispiel:

  • der bereits zitierte Klimarisikoindex bietet auch regionalspezifische Zahlen zum Download an,
  • der DWD-Klimaatlas zeigt Klimaprojektionen bis auf Kreisebene, etwa zur Entwicklung der Zahl heißer Tage oder der Niederschlagsintensität,
  • das Tool GIS-ImmoRisk Naturgefahren des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zeigt für jeden Standort in Deutschland die Gefährdung durch Hitze, Starkregen, Hagel und Sturm – heute und bis 2050.

Was alle Betriebe gemeinsam haben: Keines dieser fünf Risiken wird nach heutigem Wissensstand bis 2050 abnehmen. Wer jetzt eine ehrliche Bestandsaufnahme macht, kann gezielt und kosteneffizient gegensteuern – und handelt, bevor der Druck von außen kommt. Wie schon gesagt: Gezielte Anpassungsinvestitionen können die Folgekosten erheblich reduzieren und was auf gesamtwirtschaftlicher Ebene gilt, gilt auf Betriebsebene ebenso.

Klimarisiken im Mittelstand meistern: Wie geht es weiter?

  • Dieser Artikel hat die Ausgangslage skizziert: Was passiert bereits, welche Klimarisiken sind für KMU besonders relevant, und wann wird es für viele Betriebe konkret kritisch.
  • Konkrete Lösungen und nächste Schritte für kleine und mittlere Unternehmen sind dann Gegenstand eines zweiten Artikels, der in Kürze erscheint.
  • Wer nicht warten möchte: Am 2. Juni 2026 bündelt der RKW-Hitzeaktionstag praxisnahe Workshops zu allen relevanten Handlungsfeldern – von Arbeits- und Gesundheitsschutz über hitzeresiliente Gebäude und Produktion bis zu Lieferkettensicherheit und Marktchancen durch Klimaanpassung. Die Teilnahme ist kostenfrei, das Format online. Melden Sie sich gern an unter: rkw.link/hitzeaktionstag

Quellen

Deutscher Wetterdienst (DWD), Klimaatlas Deutschland. https://www.dwd.de/DE/klimaumwelt/klimaatlas/klimaatlas_node.html

Deutscher Wetterdienst (DWD) / Extremwetterkongress Hamburg, „Was wir über das Extremwetter in Deutschland wissen", Faktenpapier, 2025. Lizenz: CC BY 4.0. https://www.dwd.de/DE/leistungen/faktenpapier_extremwetter/faktenpapiere.html

Deutscher Wetterdienst (DWD), „Deutschlandwetter im Jahr 2025", Pressemitteilung, 30.12.2025. https://www.dwd.de/DE/presse/pressemitteilungen/DE/2025/20251230_pm_jahr-2025_news.html

European Environment Agency (EEA), „Economic losses from climate-related extremes in Europe", aktualisiert 2024. https://www.eea.europa.eu/en/analysis/indicators/economic-losses-from-climate-related

European Scientific Advisory Board on Climate Change (ESABCC), „Strengthening resilience to climate change – Recommendations for an effective EU adaptation policy framework", Februar 2026. https://climate-advisory-board.europa.eu/reports-and-publications/strengthening-resilience-to-climate-change-recommendations-for-an-effective-eu-adaptation-policy-framework

Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), „Naturgefahrenbilanz 2025: Deutlich weniger Schäden durch Wetterextreme", Pressemitteilung, 2025. https://www.gdv.de/gdv/medien/medieninformationen/gdv-naturgefahrenbilanz-2025-deutlich-weniger-schaeden-durch-wetterextreme--195410

Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) / Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) / Prognos im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), „Volkswirtschaftliche Folgekosten durch Klimawandel: Szenarioanalyse bis 2050", 2022. https://www.prognos.com/de/projekt/bezifferung-von-klimafolgekosten-deutschland

Prognos, Bezifferung von Klimafolgekosten in Deutschland, Projektfazit, 2023. https://www.prognos.com/de/projekt/bezifferung-von-klimafolgekosten-deutschland

Europäisches Parlament und Rat, Amtsblatt, Delegierte Verordnung (EU) 2021/2139 zur EU-Taxonomie, 2021. https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A32021R2139

Umweltbundesamt (UBA), Klimawirkungs- und Risikoanalyse 2021 für Deutschland, Kurzfassung, 2021. https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/479/publikationen/kwra2021_teilbericht_zusammenfassung_bf_211027_0.pdf 

Institut der deutschen Wirtschaft (IW) / ERGO Versicherung, Klimarisikoindex: Welche Regionen besonders vom Klimawandel bedroht sind, Pressemitteilung vom 5.1.2026. https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/johannes-ewald-hanno-kempermann-welche-regionen-besonders-vom-klimawandel-bedroht-sind.html

Umweltbundesamt (UBA), Monitoringbericht 2023 zur Deutschen Anpassungsstrategie. https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/beobachtete-erwartete-klimafolgen

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), GIS-ImmoRisk Naturgefahren – Geoinformationssystem zur bundesweiten Risikoabschätzung von Klimafolgen für Immobilien, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), Forschungsprogramm ExWoSt. www.gisimmorisknaturgefahren.de

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