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Unternehmerisches Handeln in Organisationen

Intrapreneurship und Geschäftsmodellinnovationen in Bildungseinrichtungen

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Informationen

Veröffentlicht:
29.11.2018
Projekt:
Entrepreneurship Education
Verfasst von:
Armin Baharian

Zusammenfassung

Im Rahmen von zwei Workshops haben wir an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg ein Modell und Arbeitsmaterialien zur Entwicklung innovativer Ansätze in (Bildungs-) Organisationen erprobt.
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  • Unternehmerisches Handeln in Organisationen

Im Rahmen der von uns am 23. November 2018 im von der Karl Schlecht Stiftung geförderten Projekt „Unternehmergeist erleben!“ gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg ausgerichteten Veranstaltung "Entrepreneurship in Bildungseinrichtungen" standen auch die Themen Intrapreneurship und Geschäftsmodellinnovationen auf der Tagesordnung. In zwei Workshoprunden sind wir mit Studierenden der Fachrichtung "Bildungsmangement" sowie Lehramtsstudierenden den Fragen nachgegangen, ob und wie der Bildungssektor vom derzeit stattfindenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel – Stichwort Digitalisierung – betroffen ist und darauf reagiert. Die Antwort: zu 100 Prozent.

Neue Ansätze für Bildungseinrichtungen

Genauso wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind auch Bildungsinstitutionen derzeit dabei, erste Schritte einzuleiten und Erprobungen durchzuführen, um neuartige zukunftsgeeignete  Werteangebote zu definieren (z.B. im Sinne des Blended Learning) und „agiler“ zu werden. Zudem sind die Organisationen daran, sich neue Marketingmethoden und Kommunikationskanäle zu erschließen, um noch mehr „Aufmerksamkeit“ zu erzielen und mit Stakeholdern wie Eltern, Lehrenden, Schülern und Studierenden sowie Alumni und Lerninteressierten in Kontakt zu treten sowie ein gutes Image aufzubauen und zu pflegen. Auch innerhalb der Institutionen kommt etwas in Bewegung. Die Förderung einer proaktiven Handlungsorientierung, die auf der Chancenidentifikation und Ausnutzung im Sinne des Corporate-Entrepreneurship fundiert  läuft auch im Bildungsbereich an.

Gemeinsam mit den Workshop-Teilnehmenden haben wir bezüglich der Geschäftsmodelle, den organisatorischen Rahmenbedingungen innerhalb der Bildungsorganisationen sowie dem Qualifikationsprofil ihrer Mitarbeitenden mögliche zukünftige Weiterentwicklungsansätze und  Ideen entwickelt. Dabei haben wir für die Diskussion und die Entwicklung kreativer Lösungen ein von uns ausgearbeitetes und auf den Arbeiten von Kuckertz (Kuckertz 2017), Desouza (Desouza 2011) und Eckert (Eckert 2017) basierendes Modell zugrunde gelegt (Siehe Abbildung 1), welches wir Ihnen nachfolgend kurz vorstellen möchten.

Abbildung 1: Modell „Unternehmerisches Handeln“ in Organisationen, Ahluwalia/Baharian 2018 - basierend auf Kuckertz (Kuckertz 2017), Desouza (Desouza 2011) und Eckert (Eckert 2017)

Unternehmens- und Organisationsumfeld im Wandel: Entwicklungen und Trends

Das Marktumfeld, in dem sich Bildungseinrichtungen und auch KMU bewegen, befindet sich im Wandel. Ob Informations- und Kommunikationstechnik oder der „Flipped-Classroom-Ansatz“ – in vielen Bereichen kommen neue sich rasant entwickelnde Technologien und technologiebasierte neue Methoden auf. Mit ihnen ändern sich auch Marketing und Vertriebswege. Über Social Media können Organisationen nun in einen Echtzeit-Dialog mit Kunden treten und über Digitale Plattformen lassen sich aufgrund geringer „Lagerkosten“ im Vergleich zu physischen Produkten auch Wissens- und Lernangebote vorhalten, welche nur für wenige Kunden und Interessenten von Bedeutung sind. Der Wettbewerb intensiviert sich und findet nun Branchenübergreifend statt. Quereinsteiger treten verstärkt auf – so konkurrieren Bildungseinrichtungen nun in gewisser Hinsicht mit Erklär-Videos und Online-Kursen auf YouTube oder Startups, welche Video-Online-Lehrgänge anbieten. Auch wandeln sich die gesellschaftlichen Werte – Aufgrund des Individualisierungstrends werden heutzutage beispielsweise insbesondere in der Weiterbildung maßgeschneiderte Angebote erwartet. Neue und schärfere rechtliche Rahmenbedingungen wie etwa im Datenschutz stellen Chancen aber auch Herausforderungen für bestehende Marktakteure dar.

Unternehmens- und organisationsinterne Reaktion: Proaktives, innovatives und risikoaffines Handeln

Um auch zukünftig erfolgreich und wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen bestehende Organisationen auf die im obigen Abschnitt geschilderten Entwicklungen reagieren. Dabei haben wir im Sinne des Intrapreneurship den Fokus der Diskussion auf die Mitarbeiter als zentrale „Innovationstreiber“ gesetzt und die Hebung ihrer Ideen in den Mittelpunkt gestellt.

Um zukunftsträchtige Ansätze zu entwickeln, bedarf es beim Intrapreneurship-Ansatz passende organisatorische Rahmenbedingungen, wie: flache Hierarchien, Bottom-up-Prinzip, altersgemischte Teams, interdisziplinäre Teams, Raum für Experimente, Fehlerkultur, offene Kommunikation, Selbstorganisation und eine gute Feedbackkultur.

Bei den Organisationsmitarbeitern bedingt dies ein bestimmtes Kompetenz- und Fähigkeitsprofil: Kreativität, Selbstständigkeit, intrinsische Motivation, Begeisterungsfähigkeit, Eigeninitiative, Teamfähigkeit, Flexibilität, Risikofreudigkeit, Entscheiden, Verantwortung übernehmen und unternehmerische Chancen erkennen zu können.

Wie und ob sich dies auf Bildungsorganisationen übertragen lässt, haben wir mit Hilfe von zwei Arbeitsanleitungen erörtert, welche Sie hier abrufen können: Arbeitsblatt Intrapreneurship-Rahmenbedingungen, Arbeitsblatt Intrapreneurship-Kompetenzen der Mitarbeitenden.

Neue Geschäftsmodelle, Produkte, Dienstleistungen und Prozesse

Die organisationsinterne Innovationsarbeit führt zu neuen Geschäftsmodellen, Produkten, Dienstleistungen und Prozessen – welche wiederum geeignet seien müssen, im sich im Wandel befindenden Organisationsumfeld auf gute Resonanz und Nachfrage seitens Lernenden, Kunden und Stakeholdern zu treffen.

Wie sich dies auf Bildungsorganisationen übertragen lässt, haben wir mit Hilfe von einer Arbeitsanleitung erörtert, welche Sie hier abrufen können: Arbeitsblatt Geschäftsmodellinnovation.

Bildnachweise: Studierende arbeiten in Gruppen Aufgaben zusammen aus.: © BILDKRAFTWERK / Christoph Schmidt

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