Die Gründerszene in Köln – bunte Mischung mit Vernetzungspotenzial

Teil 2 der Interviewserie 'Regionale Gründerökosysteme in Deutschland'

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Veröffentlicht: 01.11.2017

Projekt: Gründerökosysteme

Zusammenfassung: Heinz Bettmann ist Geschäftsführer der RTZ GmbH Köln und spricht mit uns über das Kölner Gründerökosystem.

Mit über einer Millionen Einwohnern ist Köln die größte Stadt Nordrhein-Westfalens und eines der wichtigsten Wirtschaftszentren in Deutschland. Auch als Standort für Gründungen hat die Stadt viel zu bieten und nähert sich zunehmend dem Spitzentrio Berlin, Hamburg und München an.

Heinz Bettmann, Geschäftsführer der RTZ GmbH  (Rechtsrheinische Technologie- und Gründerzentrum Köln GmbH), berichtet über das Kölner Gründerökosystem.


Herr Bettmann, wie entwickelt sich das Gründungsgeschehen in Ihrer Region? Lassen sich Schwerpunkte erkennen?


Heinz Bettmann: In der Region Köln hat sich die Szene in den letzten Jahren deutlich verändert. 2008 wurde das erste private „Gründerzentrum“ gegründet – die Geburtsstunde der Coworking Spaces in Köln. Coworking Spaces entwickelten sich danach zunächst schwierig, später aber doch sehr dynamisch. So existieren heute über 30 dieser „Gründerräume“ (Gründerzentren, Coworking Spaces, Inkubatoren, FabLabs etc.) in der Region Köln. In den letzten ein bis zwei Jahren haben sich dabei auch kleinere Schwerpunkte entwickelt. Zu diesen Schwerpunkten gehören beispielsweise die Bereiche Life Science, Software-Entwicklung, Nachhaltigkeit, Design und jede Form der „digitalen Start-Ups“ wie FinTech und InsurTech. Köln ist Stadt der Versicherungen, auch der Bereich HealthTech ist stark. Die Gründerszene stellt sich hier jedoch als ein heterogenes Nebeneinander dar – es gibt kein ausgeprägtes Miteinander. Auch der kürzlich gegründete „Digital Hub Cologne“ konnte bisher kein größeres Miteinander bewirken.

Herr Bettmann, vielen Dank für das Interview!

Nachfolgend das ausgefüllte Canvas der Stadt Köln zum Anklicken.