Fachkräftesicherung beginnt nicht erst bei der Suche nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Mindestens ebenso wichtig ist es, vorhandene Fachkräfte im Unternehmen zu halten, Nachwuchs zu entwickeln und Arbeitsbedingungen zu schaffen, unter denen Beschäftigte gerne und langfristig arbeiten.
Doch wie gelingt das, wenn die Arbeit körperlich anspruchsvoll ist und zugleich die fachlichen Anforderungen steigen? Die Sanierungstechnik Dommel GmbH zeigt, wie Unternehmen Fachkräftesicherung ganz praktisch gestalten können. Das mittelständische Unternehmen setzt auf gute Arbeitsbedingungen, Ausbildung und Weiterbildung, altersgemischte Teams und eine Unternehmenskultur, in der Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung eine wichtige Rolle spielen.
Gute Arbeitsbedingungen: eine Voraussetzung zur Fachkräftesicherung

Zur Fachkräftesicherung im Unternehmen ist nicht nur die Gewinnung neuer Beschäftigter erforderlich. Mindestens ebenso wichtig ist es, dafür zur sorgen, dass die vorhandenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alltäglich unter guten Bedingungen arbeiten können.
Das gilt besonders für Berufe mit hohen körperlichen und fachlichen Anforderungen. In der Sanierungstechnik gehört körperlich anspruchsvolle Arbeit weiterhin zum Berufsalltag. Gleichzeitig sind durch Digitalisierung und technische Entwicklungen die fachlichen Anforderungen gestiegen.
Die Sanierungstechnik Dommel GmbH begegnet diesen Herausforderungen mit unterschiedlichen Maßnahmen. Dazu gehören Investitionen in Arbeitssicherheit und IT, Bildungsangebote, eine Erfolgsbeteiligung über Prämien sowie zusätzliche Unterstützungsangebote. Hinzu kommen Führungsgrundsätze wie Ansprechbarkeit und Verlässlichkeit.
Arbeitszufriedenheit und Mitarbeiterbindung gehören zusammen
Gute Arbeitsbedingungen spiegeln sich auch in der Zufriedenheit der Beschäftigten wider. Mitarbeiterbefragungen, die bei Dommel im Rahmen von Arbeitgeberzertifizierungen durchgeführt wurden, zeigen eine hohe Zufriedenheit – insbesondere in den Bereichen Fairness, Verantwortung und Sozialleistungen.
Wichtig ist zudem, was mit solchen Rückmeldungen geschieht. Im Unternehmen dienen sie als Grundlage für weitere Verbesserungen und für die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur.
Fachkräfte binden durch Zusammenhalt und eine gute Unternehmenskultur

Neben den konkreten Arbeitsbedingungen spielt das Miteinander im Betrieb eine wichtige Rolle. Bei Dommel zeigt sich dies beispielsweise in der Zusammenarbeit verschiedener Generationen.
In Büros und auf Baustellen arbeiten bewusst altersgemischte Teams zusammen. Dabei können unterschiedliche Kompetenzen zusammenkommen: Erfahrene Beschäftigte bringen ihr Praxis- und Problemlösungswissen ein, während jüngere Kolleginnen und Kollegen beispielsweise über aktuelle digitale Kompetenzen verfügen.
Auf diese Weise findet Wissenstransfer direkt im Arbeitsalltag statt. Die Erfahrungen und Fähigkeiten von jüngeren und älteren Beschäftigten können sich ergänzen. Beide Gruppen lernen gemeinsam und voneinander.
Eine wichtige Voraussetzung dafür ist eine Unternehmenskultur, in der Beschäftigte offen mit ihren unterschiedlichen Stärken und Lernbedarfen umgehen können.
Weiterbildung als Baustein der Fachkräftesicherung
Fachkräftesicherung bedeutet nicht nur, vorhandene Fachkräfte zu halten. Unternehmen müssen auch dafür sorgen, dass Kompetenzen mit den Anforderungen der Arbeitswelt Schritt halten.
Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote stehen bei Dommel deshalb grundsätzlich Beschäftigten aller Altersgruppen offen. Dabei berücksichtigt das Unternehmen unterschiedliche Voraussetzungen und Lerngeschwindigkeiten. Gerade bei digitalen Themen kann es beispielsweise sinnvoll sein, Beschäftigten unterschiedlich viel Zeit für den Lernprozess einzuräumen.
Gleichzeitig zeigt ein Unternehmen damit, dass es bereit ist, in die Entwicklung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu investieren.
Arbeitgeberattraktivität als Gesamtpaket

Das Beispiel Dommel steht für ein bedarfsgerechtes Gesamtpaket von unterschiedlichen Maßnahmen für gute Arbeitsbedingungen und ein gutes Arbeitsumfeld. Dazu gehören:
- ansprechbare und verlässliche Führung,
- Aus-, Fort- und Weiterbildung für Beschäftigte,
- Flexibilität bei der Arbeitszeitorganisation
- Investitionen in Arbeitssicherheit und IT,
- Erfolgsbeteiligungen über Prämien,
- praktische Zusatzleistungen wie Waschdienst und Fitnessraum sowie
- Unterstützungsangebote wie eine Hotline für psychosoziale Hilfe und schnelle Facharzttermine.
Was KMU für ihre Fachkräftesicherung daraus mitnehmen können
Gerade kleine und mittlere Unternehmen können bei der Fachkräftesicherung ihre eigenen Stärken nutzen. Kurze Entscheidungswege und der direkte Kontakt zwischen Geschäftsführung, Führungskräften und Beschäftigten können es erleichtern, Probleme frühzeitig zu erkennen und passende Lösungen zu entwickeln.
Ein guter Ausgangspunkt sind einige einfache Fragen: Wo entstehen im Arbeitsalltag unnötige Belastungen? Wie zufrieden sind die Beschäftigten mit ihren Arbeitsbedingungen? Welche Entwicklungsmöglichkeiten haben sie? Wie wird Wissen zwischen erfahrenen und jüngeren Beschäftigten weitergegeben? Erfahren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Anerkennung? Und haben sie die Möglichkeit, eigene Verbesserungsvorschläge einzubringen?
Aus den Antworten können konkrete Maßnahmen entstehen. Diese müssen nicht alle gleichzeitig umgesetzt werden. Wichtig ist vielmehr, Fachkräftesicherung als dauerhafte betriebliche Aufgabe zu verstehen.
Fachkräftesicherung beginnt im eigenen Unternehmen

Neue Fachkräfte zu gewinnen bleibt wichtig. Eine nachhaltige Fachkräftesicherung richtet den Blick jedoch ebenso auf die Menschen, die bereits im Unternehmen arbeiten.
Das Beispiel der Sanierungstechnik Dommel GmbH zeigt, wie unterschiedliche Ansätze ineinandergreifen können: gute und sichere Arbeitsbedingungen, Ausbildung und Weiterbildung, Wissenstransfer zwischen den Generationen, verlässliche Führung und ein wertschätzendes Miteinander. Fachkräftesicherung wird damit zu einem Teil der Unternehmenskultur – und zu einer Aufgabe, an der Unternehmen kontinuierlich arbeiten können.
Sie möchten mehr über das Praxisbeispiel erfahren? Im RKW-Magazinbeitrag „Fachkräfte binden, Zusammenhalt fördern – Nachhaltiges, generationenübergreifendes Wirtschaften im Mittelstand“ haben wir den Fokus auf Maßnahmen zur sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit gesetzt.
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