Kompetenzentwicklung – Lernort Arbeitsplatz
Die Kompetenzen Ihrer Mitarbeitenden bilden eine wichtige Voraussetzung für effiziente und flexible Abläufe in Ihrem Unternehmen sowie für eine hohe Qualität der Produkte und Dienstleistungen. Auch wenn im Zuge von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz Tätigkeiten wegfallen, werden weiterhin Mitarbeitende gebraucht, die kompetent und souverän mit technischen Neuerungen in den Unternehmen umgehen.
Kompetenzen sind mehr als bloßes Wissen: Neben fachlichem Know-how und methodischen Fähigkeiten, um ihr jeweiliges Fachgebiet zu beherrschen, brauchen die Mitarbeitenden auch soziale Kompetenzen. Sie sind für die Zusammenarbeit im Team und im Kundenkontakt erforderlich. Wichtig sind auch personale Kompetenzen, womit beispielsweise Eigenverantwortung und Motivation gemeint sind.
Das Zusammenspiel der verschiedenen Facetten von Kompetenzen (Abbildung 2) ermöglicht es Ihren Mitarbeitenden, neue Herausforderungen bei der Arbeit und im Betrieb zu bewältigen. Es hält sie veränderungsfähig, so dass sie zum Beispiel lernen, die Potenziale von neuen digitalen Anwendungen zur Verbesserung betrieblicher Prozesse zu nutzen und den Überblick in vernetzten Organisationen zu behalten. Ihre Maßnahmen zur Kompetenzentwicklung bilden Bausteine einer zukunftsfähigen
Unternehmensorganisation.
Damit sorgen Sie dafür, dass Ihre Mitarbeitenden
- ein gutes Prozessverständnis haben und über den „Tellerrand“ des eigenen Arbeitsplatzes hinausschauen,
- flexibel einsetzbar sind und neue Aufgaben übernehmen können,
- ihr Wissen immer wieder auf den neuesten Stand bringen und
- mit ihren Kolleginnen und Kollegen, Vorgesetzten sowie Kundinnen und Kunden gut kooperieren und kommunizieren.

Wenn Sie kontinuierlich auf den Gebieten der Kompetenzentwicklung aktiv sind, leisten Sie einen Beitrag dazu, dass Ihre Beschäftigten bis zum Eintritt in das Rentenalter beruflich leistungsfähig bleiben. Angesichts der Schwierigkeiten, auf dem Arbeitsmarkt neue Mitarbeitende zu finden, ist es wichtig alle Belegschaftsgruppen einschließlich der Älteren dabei zu berücksichtigen. Denn die Lernfähigkeit bleibt auch in fortgeschrittenem Alter erhalten, wenn sie kontinuierlich trainiert wird. Lernarrangements, die den Bedürfnissen älterer Beschäftigter entsprechen, erweisen sich in der Regel als günstig für jedes Alter. Möglichkeiten das Lerntempo selbst zu steuern, neue Lerninhalte mit dem eigenen Erfahrungswissen zu verknüpfen sowie der Praxisbezug durch Betriebs- und Arbeitsplatznähe sind generell lernförderlich.
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