Notwendige Schlüsselkompetenzen

Notwendige Schlüsselkompetenzen

Schlüsselkompetenzen sind "erwerbbare allgemeine Fähigkeiten, Einstellungen und Wissenselemente, die bei der Lösung von Problemen und beim Erwerb neuer Kompetenzen in möglichst vielen Inhaltsbereichen von Nutzen sind"

  • Auf der Website der Universität Osnabrück werden sie folgendermaßen beschrieben:
  • Schlüsselkompetenzen müssen erworben werden, sie werden nicht "in die Wiege gelegt".
  • Schlüsselkompetenzen umfassen emotionale, motivationale und soziale Aspekte, Werthaltungen und Verhaltensdispositionen. Kognitive Elemente sind nicht ausreichend.
  • Schlüsselkompetenzen sind in unterschiedlichen sozialen und beruflichen Feldern wichtig.
  • Schlüsselkompetenzen leiten sich von den Anforderungen der Arbeitsund Lebenswelt ab. Sie beziehen sich auf die Gegenwart und auf die Zukunft.

2008 hat sich insbesondere IBM damit beschäftigt, die Anforderungen an "Service-Science-Curricula" zu definieren und zu diskutieren, um die Bedarfsdeckung der Servicebranchen durch die akademische Ausbildung zu fördern. Dabei stand insbesondere der Bedarf an exzellent ausgebildetem Personal im Vordergrund, das nicht nur eine sehr tiefgehende Expertise in einem bestimmten Bereich der Dienstleistungserbringung hat, sondern auch breites generelles Wissen, um neue, innovative Services zu konzipieren und bereitzustellen. So entstand der Begriff der "T-shaped people", die beide Aspekte auf sich vereinigen können (siehe Abbildung 8).

Konstatiert werden muss, dass die heutige akademische Ausbildung eher hochspezialisierte Experten in ziemlich engen Wissensgebieten (Vertikale des T) heranzieht, während es für Unternehmen sehr wichtig ist, Personal mit breiten, generellen Skills zu rekrutieren oder zu trainieren, die qualitativ hochwertige Services erbringen können – die Horizontale des T. Die Association for Service Management International hat die Schlüsselkompetenzen in folgende Bereiche aufgegliedert: