Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz und Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand, Michael Kellner, sowie über 130 weitere Teilnehmende folgten der Einladung des RKW Kompetenzzentrums zur virtuellen Veranstaltung unter dem Motto „Rahmenbedingungen für den nachhaltigen, inklusiven und innovativen Mittelstand von morgen“ anlässlich der Veröffentlichung des Global Entrepreneurship Monitor (GEM) Länderberichts Deutschland 2021/22 am 31. Mai. 

Eschborn, 1. Juni 2022. Welche Impulse und Handlungsempfehlungen lassen sich aus den Ergebnissen des deutschen Global Entrepreneurship Monitors ableiten? Wie kann der Gründungs- und Start-up-Standort Deutschland weiterhin erfolgreich sein? Über diese und weitere Fragen zum Status des deutschen Gründungsgeschehens wurde im Rahmen der diesjährigen (digitalen) Veranstaltung zur Veröffentlichung des GEM 2021/22 diskutiert. Darüber hinaus wurden Ideen und Maßnahmen entwickelt, wie Gründungen und Start-ups dazu beitragen können, die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des deutschen Mittelstands auch in den nächsten Jahrzehnten zu sichern und weiter auszubauen.
Eine wichtige und vor allem positive Nachricht des aktuellen GEM ist die hohe Gründungsquote, die im Jahr 2021 mit 6,9 Prozent auf den zweithöchsten Stand seit Start des GEM in 1999 gestiegen ist. Das Gründungsgeschehen nähert sich damit dem Höchstwert aus dem Jahr 2019 (7,6 Prozent) an.

Michael Kellner, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Beauftragter der Bundesregierung für Mittelstand stellte dazu fest:
„Die aktuellen Daten der repräsentativen GEM-Studie zeigen, dass im zweiten Pandemiejahr insbesondere viele Frauen, junge Menschen sowie Migrantinnen und Migranten in die Selbstständigkeit in Deutschland gestartet sind und mit ihren Ideen die sozial-ökologische Transformation der Wirtschaft vorantreiben. Ich freue mich über diese Entwicklung. Das ist ein gutes Zeichen für unser Land. Gründerinnen und Gründer sind der Mittelstand von morgen – die neuen Lösungen, die sie ausprobieren, stärken Wohlstand und Klimaschutz, schaffen Arbeitsplätze und sichern die Wettbewerbsfähigkeit. Gerade in Krisenzeiten sind diese neuen Unternehmen von großer Bedeutung. Diesen Unternehmergeist gilt es aufrecht zu erhalten und durch eine Verbesserung der Rahmenbedingungen zu fördern!“. 

Christi Degen, Geschäftsführerin des RKW Kompetenzzentrums, ergänzte: „Die aktuellen Daten des Global Entrepreneurship Monitors (GEM) zeigen, dass die Zahl an Unternehmensgründungen im zweiten Pandemiejahr höher ist. Die insgesamt zunehmenden Gründungsaktivitäten 2021 in Deutschland wurden 2020 von der ersten Corona-Welle nur gebremst und nehmen ein Jahr später wieder deutlich an Fahrt auf. Für viele Gründende ergibt sich somit eine Chance, während und nach der Krise wettbewerbsfähig auf dem Markt zu agieren. Wir freuen uns, mit der GEM-Studie einen wichtigen Beitrag zur Analyse des Gründungsstandortes Deutschland zu leisten.“

Im Rahmen der Paneldiskussionen „GEM-Spotlights“ sprachen Ulrike Weber von der Geschäftsstelle „FRAUEN unternehmen“ (Prospektiv GmbH) und Susanne Engels von der 25 Teiche GmbH & Co. KG zum Thema „Gründungen durch Frauen“.
Dr. Susanne von Below, Bundeskanzleramt Referat AS 1 – Arbeitsstab der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Dr. Ralf Sänger von der IQ-Fachstelle Migrantenökonomie des Instituts für Sozialpädagogische Forschung Mainz e. V. und Sevgi Karaman vom Frankfurter Institut für Stimm- und Sprachförderung diskutierten über das Thema „Gründungen durch Menschen mit Einwanderungsgeschichte“.
Ralf Dolk vom Forschungszentrum Jülich GmbH und Tobias Kehl vom Hessischen Zentrum für Künstliche Intelligenz hessian.AI beleuchteten zudem interessante Aspekte zum Thema „Digitale Gründungen“.

Der GEM Länderbericht Deutschland 2021/22 steht unter http://rkw.link/gem2022 zum Download zur Verfügung. 

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