Zum Einstieg 

Im Rahmen des ESF Plus-Programm Zukunftszentren setzt das RKW Kompetenzzentrum mit drei weiteren Verbundpartnern das Zentrum Zukunft der Arbeit um. Eine zentrale Aufgabe ist, das Wissen aus den Regionalen Zukunftszentren zu bündeln und die überregionale Vernetzung zu fördern. In der Kampagne #ZukunftKMU stellen wir Good Practice Beispiele – in unterschiedlichen Formen, unter anderem in unserer Podcastreihe „Zukunftsmusik“ – aus der Beratung- und Qualifizierung von Unternehmen mit den Regionalen Zukunftszentren vor. Heute mit einem Beispiel aus Mecklenburg-Vorpommern.

Das Unternehmen Mecklenburger Landpute GmbH

Vor 20 Jahren übernahmen die Söhne Armin und Frank Kremer die Geschäftsführung des in den 1990er Jahren vom Vater gegründeten Familienbetriebs Mecklenburger Landpute GmbH. Eine langsame Tieraufzucht, die bewusst über die gängigen Tierwohlstandards hinaus geht, und eine nachhaltige Flächenbewirtschaftung bilden die Eckpfeiler der Firmenphilosophie. Zudem setzt das Unternehmen bei der Aufzucht des Bio-Geflügels auf eine konsequent regionale und nachhaltige Wertschöpfungskette – von der Fütterung über die artgerechte Haltung bis zur schonenden Verarbeitung. Alles aus eigener landwirtschaftlicher Erzeugung. 

Die Beratung ­und der Weg zur Lösung

Im Gespräch mit dem Geschäftsführer Armin Kremer haben wir Einblick in den individuellen Beratungsprozess und die Zusammenarbeit mit dem Zukunftszentrum MV+ erhalten. Begleitet wurde das Unternehmen vom Experten Marcus Triller, vom MV+. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stand die Frage, welche wirtschaftlichen und ökologischen Vorteile eine Erweiterung der erneuerbaren Energieanlagen – darunter Photovoltaik und ein Blockheizkraftwerk – für das Unternehmen bringen könnte.

Wir wollten wissen, wie wir durch den Ausbau unserer Photovoltaik und des Blockheizkraftwerks wirtschaftlich und ökologisch noch mehr herausholen können. Armin Kremer, Geschäftsführer

Auf der Grundlage einer detaillierten Energieanalyse wurden drei Schwerpunkte herausgearbeitet:

  • Mögliche Effizienzsteigerungen
  • Ansätze für ein verbessertes Energiemanagement
  • Potenziale zur Erweiterung der bestehenden nachhaltigen Energiegewinnung

Dieses Ergebnis ergänzt durch ein bereits vorliegendes Angebot zur Erweiterung des Photovoltaik-Parks, gaben dem Unternehmen eine fundierte Basis für die anstehende Investitionsentscheidung.

Im Rahmen der Zusammenarbeit haben wir gemeinsam mit dem Experten des ZMV+ unseren Energieverbrauch detailliert analysiert – darunter Lastgänge und Lastspitzen. Zusammen mit dem Berater und unserem technischen Leiter wurden mögliche Effizienzsteigerungen, Ansätze für ein verbessertes Energiemanagement sowie Potenziale zum Ausbau unserer erneuerbaren Energieerzeugung erarbeitet. Auf Basis eines vorliegenden Angebots zur Erweiterung unseres PV-Parks und der Ertragsdaten der bestehenden Anlage konnten wir die Investitionsentscheidung mit Unterstützung des Zukunftszentrums deutlich fundierter treffen. Armin Kremer, Geschäftsführer

Was hat sich im Unternehmen verändert?

Für die Geschäftsführung war vor allem der Gewinn an Klarheit entscheidend – sowohl mit Blick auf konkrete Investitionen als auch auf die internen Abläufe: 

Wir haben eine klare und gut verständliche Entscheidungsgrundlage für eine mögliche Erweiterung unserer erneuerbaren Energien erhalten. Die Analyse hat uns geholfen, Wissenslücken zu schließen, Risiken besser einzuschätzen und den internen Entscheidungsprozess zu stärken. Dadurch fühlen wir uns in unserem weiteren Engagement im Energiemanagement deutlich bestärkt. Armin Kremer, Geschäftsführer

Fazit

Rückblickend zieht Geschäftsführer Armin Kremer ein durchweg positives Resümee der Zusammenarbeit:

Wir möchten uns ganz herzlich für die tolle Zusammenarbeit mit dem ZMV+ bedanken. Besonders hilfreich war die Analyse durch Herrn Marcus Triller, die uns eine deutlich bessere Grundlage für zukünftige Investitionsentscheidungen gegeben hat. Der Blick von außen auf unsere Prozesse war für uns sehr wertvoll. Wenn es künftig weitere Projekte im Bereich Energiemanagement oder Digitalisierung gibt, kommen wir sehr gerne wieder auf Sie zu und freuen uns schon jetzt auf eine weitere Zusammenarbeit. Vielen Dank für die engagierte und professionelle Unterstützung! Armin Kremer, Geschäftsführer

Förderinformationen

Das Projekt „Zentrum Zukunft der Arbeitswelt“ (ZZA) wird im Rahmen des Programms „Zukunftszentren“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert. Das „Zentrum Zukunft der Arbeitswelt“ wird ergänzend durch den Freistaat Sachsen, vertreten durch das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, kofinanziert.

Laufzeit des Projekts

Januar 2023 - Dezember 2026

Bildquellen und Copyright-Hinweise
  • © © Mecklenburger Landpute GmbH – Verwendung mit freundlicher Genehmigung im Rahmen des ZZA-Projekts. / Privat/Non-kommerziell – __Mecklenburger_Landpute_GmbH.jpg

Das Projekt „Zentrum Zukunft der Arbeitswelt“

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Die Zukunftszentren

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