Die Bischoff Federnwerk und Nutzfahrzeugteile GmbH ist ein Federnhersteller mit Sitz in Staßfurt. Das Unternehmen fertigt verschiedene Federn für industrielle Anwendungen und beliefert damit unterschiedliche Branchen. Digitalisierung und neue Kommunikationskanäle spielen als Teil der eigenen Wettbewerbsfähigkeit eine wachsende Rolle. Im Rahmen des Digiscouts-Projekts nahm das Azubi-Team genau das in den Blick und entwickelte einen strukturierten Social-Media-Auftritt für das Unternehmen.

Potenzial von Social Media

Zu Beginn sammelte das Team gemeinsam Ideen, wo im Arbeitsalltag Verbesserungen durch Digitalisierung möglich wären. Dabei kristallisierte sich schnell ein Thema heraus: der Social-Media-Auftritt des Unternehmens. Einzelne Ansätze auf Facebook und Instagram existierten bereits für Stellenausschreibungen, aber eine klare Struktur und regelmäßige Inhalte fehlten. Das Unternehmen war online kaum präsent. Für das Azubi-Team war damit das Thema gesetzt.

Vom Einzelbeitrag zum durchdachten Social-Media-Konzept

Die Wahl fiel auf Facebook und Instagram, da beide Plattformen weit verbreitet sind und sich gut dafür eignen, Produkte vorzustellen und Einblicke in den Arbeitsalltag zu geben. Das Ziel: regelmäßige, geplante Beiträge statt sporadischer Einzelveröffentlichungen.

Für die Gestaltung der Inhalte nutzt das Team Canva sowie eine DJI-Kamera für Fotos und Videos. Ergänzend entstand ein Redaktionskonzept für die weitere Planung der Beitragsformate, wie z. B. der Vorstellung der Ausbildungsberufe im Unternehmen und Einblicke in Tätigkeiten und Produkte, die gleichzeitig Wissen über die Arbeit bei Bischoff vermitteln sollen.

Unterstützung und Herausforderungen

Die Geschäftsführung reagierte von Beginn an positiv auf die Projektidee und unterstützte das Team bei der Umsetzung. Im Kollegium waren die Reaktionen gemischter: Während einige Mitarbeitende das Vorhaben mit Interesse aufnahmen, standen andere dem Thema Social Media eher zurückhaltend gegenüber. Unterstützt wurden die Auszubildenden von einem Werkstudenten und der Personalabteilung, die vor allem bei organisatorischen und schriftlichen Aufgaben zur Seite standen.

Die größte Herausforderung war die gemeinsame Zeitplanung. Berufsschule und Prüfungsvorbereitung ließen nicht immer viele freie Termine übrig, sodass das Team seine Arbeit gut strukturieren musste.

Sichtbarkeit als Dauerprojekt

Was als Digiscouts-Projekt begann, ist nun ein fester Bestandteil der Unternehmenskommunikation. Das Azubi-Team hat nicht nur Social-Meida-Kanäle bespielt, sondern ein Fundament gelegt: ein Konzept, das über das Projekt hinaus trägt und den Grundstein für eine nachhaltige digitale Präsenz der Bischoff Federnwerk und Nutzfahrzeugteile GmbH legt.

Fazit der Auszubildenden

Während des Projekts hat uns besonders gefallen, dass wir viele Aufgaben selbstständig bearbeiten konnten. Wir hatten die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und diese auch umzusetzen. Dabei haben wir gelernt, strukturierter zu arbeiten und Probleme eigenständig zu lösen. Am Ende zeigt sich auch die Geschäftsführung zufrieden mit dem Ergebnis.

Bildquellen und Copyright-Hinweise
  • © Stadt Schönebeck (Elbe) / Privat/Non-kommerziell – 20260505_Digiscouts_Salzlandkreis_Bischoff.JPG

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