Der Tag der Baunindustrie 2026 - ein wichtiger Branchentreff

Mit über 1.500 Teilnehmenden setzte der Tag der Bauindustrie 2026 in Berlin erneut ein starkes Zeichen für die Zukunft der Branche. Die RG-Bau war vor Ort und nahm wichtige Impulse zu Fachkräftesicherung, Vernetzung und Vielfalt mit.

Die Bauwirtschaft im Wandel

Investitionen, Planungsbeschleunigung und Fachkräftemangel prägten die Diskussionen beim Tag der Bauindustrie 2026. Dabei wurde klar: Die Zukunft der Branche entscheidet sich nicht nur durch politische Rahmenbedingungen oder technologische Innovationen, sondern auch durch die Fähigkeit, Vielfalt aktiv zu nutzen und neue Zielgruppen für die Bauwirtschaft zu gewinnen.

Impulse aus der Allensbach-Studie

Die Ergebnisse der Allensbach-Studie „Zukunftsbranche Bau: Wahrnehmung und Perspektiven“ unterstrichen:

Die Bauwirtschaft steht weiterhin vor der Herausforderung, traditionelle Rollenbilder aufzubrechen und sich als moderne, vielfältige und attraktive Branche sichtbar zu machen – insbesondere für Frauen.

Sichtbarkeit und Austausch stärken

Ein besonderes Highlight war erneut das Treffen des FrauenNetzwerk-Bau. Frauen aus Unternehmen, Verbänden und Praxis kamen zusammen, um Erfahrungen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und voneinander zu lernen.

Solche Netzwerke fördern Sichtbarkeit, stärken Karrierewege und schaffen wichtige Impulse für Innovation und Zusammenarbeit. Gleichzeitig leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung in einer Branche, in der Frauen weiterhin unterrepräsentiert sind.

Auch aus unserer Arbeit im RKW wissen wir: Starke Netzwerke sind oft der Ausgangspunkt für Veränderung und neue Perspektiven – besonders im Mittelstand.

Ein wichtiges Signal aus der Politik

Ein starkes Zeichen war die Bestätigung der Schirmherrschaft des FrauenNetzwerk-Bau durch die Bundesbauministerin Verena Hubertz.

Damit wird deutlich: Die Förderung von Frauen in der Bauwirtschaft ist längst ein strategisches Zukunftsthema. Denn der Fachkräftemangel wird sich ohne die gezielte Einbindung von Frauen nicht lösen lassen.

Das FrauenNetzwerk-Bau, eine Initiative des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, leistet hierzu einen wichtigen Beitrag.

Vielfalt als Erfolgsfaktor

Der Tag der Bauindustrie hat gezeigt, wie viel Potenzial in vielfältigen Teams steckt. Unterschiedliche Perspektiven fördern Innovation, Zusammenarbeit und neue Lösungsansätze – Kompetenzen, die angesichts des Wandels in der Branche immer wichtiger werden.

Auch die Allensbach-Studie macht deutlich: Die Bauwirtschaft hat großes Potenzial, mehr Frauen für die Branche zu gewinnen. Dafür braucht es Sichtbarkeit, starke Netzwerke und bessere Rahmenbedingungen.

Für uns als RKW ist klar: Vielfalt ist kein Selbstzweck, sondern ein entscheidender Hebel für Innovation, Zukunftsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit.

Unser Fazit

Starke Frauen gestalten die Bauwirtschaft aktiv mit – als Fachkräfte, Unternehmerinnen und Netzwerkerinnen. Initiativen wie das FrauenNetzwerk-Bau machen diese Rolle sichtbar und stärken genau die Vernetzung, die die Branche für Innovation, Fachkräftesicherung und nachhaltige Entwicklung braucht.

Mehr erfahren

Erfahren Sie in der nächsten IBR noch mehr über unsere Erfahrungen und Eindrücke vom Tag der Bauindustrie 2026.

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