Eigeninitiative und Verantwortung stärken
Als Führungskraft wünschen Sie sich von Ihren Mitarbeitenden ...
- ... mehr Initiative und Verantwortungsbewusstsein,
- ... mehr Kreativität, Mitdenken und Innovationen oder vielleicht auch
- ... unternehmerisches Denken und Handeln im Alltag?
In den meisten Unternehmen ist dafür im Grunde alles vorhanden. Hier erhalten Sie alles was Sie benötigen, um diese Potenziale zu erschließen und Ihr Unternehmen zu verändern.
Gleich loslegen
Für Eilige: Orientieren und erste Ideen entwickeln mit dem Fast-Track-Canvas
Für Gründliche: Veränderungen planen und anstoßen mit der 4-Schritte-Werkstatt
"Stellen Sie sich ein Unternehmen vor ...,"
…in dem die Beschäftigten im Alltag mitdenken, Kundenwünsche berücksichtigen, mit den Materialien und Ressourcen umgehen als wären es ihre eigenen, regelmäßig am Geschäftsmodell „schrauben“ oder Probleme sehen und lösen, auch wenn sie nicht in den eigenen Zuständigkeitsbereich fallen. In so einem Betrieb leben die Mitarbeitenden die „Hands-on-Mentalität“ und denken unternehmerisch mit. Oder in anderen Worten: Sie empfinden sich als einen kreativen und verantwortlichen Teil eines größeren Ganzen.
Oft bleiben solche Mitarbeitenden beziehungsweise solch eine Unternehmenskultur ein Traum der Chefin oder des Chefs, weil wir es nicht mehr gewohnt sind Unternehmen und Arbeit anders zu denken. Im RKW gehen wir davon aus, dass dieses Engagement der eigentliche Normalzustand der meisten Menschen ist und dass es daher auch möglich ist, dieses Potenzial wieder freizulegen. Schließlich geht es um nichts Geringeres als um die Kreativität, die Einsatzbereitschaft, das unternehmerische Denken und das Verantwortungsbewusstsein der Mitarbeitenden.
Wir bieten Ihnen mit unserer 4-Schritte-Werkstatt für Führungskräfte oder mit dem Fast-Track-Canvas einen Ansatz, dieses Potenzial für Ihr Unternehmen zu erschließen. Dabei geht es nicht um ein abstraktes Ideal, sondern um eine Verbesserung Ihres Ist-Zustands – egal wo Sie jetzt auch stehen. Denn auch kleine Schritte, nehmen Einfluss auf den Kurs Ihres Unternehmens! Nehmen Sie heute noch Fahrt in Richtung Erfolg auf mit unserer 4-Schritte-Werkstatt.
Für Eilige: Der Fast-Track-Canvas

Mit dem Fast-Track-Canvas können Sie sich als Chefin oder Chef ...
- ... dem Thema schnell annähern und Zusammenhänge verstehen,
- ... die vier zentralen Schritte für mehr Eigeninitiative kennenlernen,
- ... schnell erste Ideen oder Handlungsimpulse gewinnen und
- ... Ihre Ziele schärfen, über Blockaden nachdenken und eingrenzen, welche Maßnahmen zum Betrieb passen.
Der Canvas ist somit Ihr perfekter Einstieg ins Thema.
Für Gründliche: 4-Schritte-Werkstatt für Führungskräfte
Hier können Sie in vier Schritten die wichtigsten Elemente planen und anstoßen, um Eigeninitiative und Verantwortung in Ihrem Unternehmen zu stärken. Die Schritte werden hier im Vergleich zum Fast-Track-Canvas intensiver und systematisch durchgearbeitet. Zudem werden Mitarbeitende einbezogen und Reflexionsschleifen durchlaufen.
Jeder Schritt bringt Sie Ihrem Erfolg näher. Machen Sie sich jeweils Ihre Gedanken – allein und im Team, unsere Tools zu jedem Schritt unterstützen Sie dabei!
Mit vier Tools und der Reflexion Ihres Führungsstils können Sie Eigeninitiative und Verantwortung in Ihrem Unternehmen entfesseln"Sascha Hertling, RKW Kompetenzzentrum






Schritt 1: Wünsche konkretisieren
Mehr Mitdenken, mehr Eigeninitiative, mehr über den eigenen Tellerrand schauen, mehr Verantwortungsübernahme, mehr Ideen einbringen, mehr unternehmerisches Mindset bei den Mitarbeitenden. Die Liste ließe sich fortführen. Solche und ähnliche Wünsche sind einerseits wichtig, da sie eine grobe Richtung für das Unternehmen beschrieben, aber andererseits sind sie viel zu ungenau für die Praxis. Sie geben weder den Mitarbeitenden konkrete Orientierung noch beschreiben sie, was praktisch anders als bisher gemacht werden soll.
Je klarer Sie bei der Konkretisierung Ihrer Wünsche und Ziele werden, desto besser können Sie Ihre Aufmerksamkeit und Energie darauf richten und desto wirkungsvoller wird Ihr Bestreben.
Zu Beginn lohnt es sich daher, genau zu überlegen, was passieren soll. Dies ist sozusagen die Voraussetzung dafür, dass eine Veränderung eintreten kann. Klären Sie beispielsweise …
- … Wie weit sollen Eigeninitiative und Verantwortung gehen? Sollen Mitarbeitende achtsamer mit Firmenfahrzeugen oder Ressourcen umgehen, sollen sie Ideen einbringen oder sollen sie das Geschäftsmodell von morgen (mit)gestalten?
- … Wer im Unternehmen soll etwas verändern? Geht es um die gesamte Belegschaft, ausgewählte Teams oder um einzelne Mitarbeitende? Für wen macht es Sinn und wo wäre es sogar kontraproduktiv, wenn Mitarbeitende zu viel selbst entscheiden?
- … Was haben die Wünsche bzw. die Ziele mit dem Unternehmen bzw. mit ausgewählten Kennzahlen zu tun? Soll die Fehlerquote verringert, ein neues Geschäftsmodell gefunden, die Kosten reduziert, neue Kunden/ Märkte erschlossen werden etc.?
Nutzen Sie unser Tool „Mini-Canvas: Bestimmung des gewünschten Zielzustands“ . Es führt Sie durch die wichtigsten Fragen und hilft Ihnen, sich zu fokussieren.

Schritt 2: Bremsen aufspüren und lösen
Nicht selten würden die Mitarbeitenden und die Führungskräfte mehr Eigeninitiative einbringen oder mehr Verantwortung übernehmen. Dem können jedoch verschiedene Hindernisse im Weg stehen. Oft versuchen engagierte und motivierte Mitarbeitende, trotz aller Hindernisse und Bremsen Projekte und Ideen einzubringen, Probleme zu lösen und Neues einzubringen. Da ihnen die Macht, die Kompetenzen oder das Durchhaltevermögen fehlen, um diese Bremsen zu lösen, kann dies zu Frust und Demotivation führen.
Solche Hindernisse müssen nicht nur das Engagement der Leute ausbremsen, ebenso können Investitionen oder gezielte Maßnahmen der Führung des Hauses für mehr Innovationsstärke, Engagement und Kreativität der Mitarbeitenden ins Leere laufen, wenn diese Hindernisse nicht erkannt und behoben werden.
Solche Hindernisse können allen bekannt oder verdeckter Natur sein. Sie zeigen sich meist innerhalb vier typischer Bereiche:
Strukturen und Prozesse (z.B. Bürokratie, lange Beschaffungswege, etc.)
Führung (z.B. Ideen werden ausgebremst, fehlende Unterstützung, wechselnde Priorisierungen, etc.)
Ressourcen und Befugnisse (z.B. falsches Budget, wenig Entscheidungskompetenzen, keine Zeit für Innovationen, etc.)
Kultur (z.B. Umgang mit Fehlern oder „Scheitern“, was wird belohnt, Hilfsbereitschaft, etc.)
Die Erfahrung zeigt, dass in den meisten Unternehmen Energie für Eigeninitiative und Verantwortungsübernahme vorhanden ist. Hindernisse und Bremsen, die gelöst werden, führen dem Unternehmen dieses Potenzial zurück und steigern die Motivation und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden. Da die Hindernisse oft auch in der Führung liegen, kann es durchaus auch zu schwierigen Einsichten führen. Am Ende lohnt es sich aber auch hier genauer hinzuschauen.
Finden und lösen Sie mögliche Blockaden und Hindernisse im Betrieb mit unserem Tool „Bremsen finden und lösen – Fragen für einen Workshop“

Schritt 3: Maßnahmen wählen
Ein klares Zielbild und die Auflösung von Hindernissen können schon sehr viel bewirken. Je nach Ziel kann es zusätzlich noch Maßnahmen benötigen, die die gewünschten Veränderungen fördern oder auch erst ermöglichen. Es gibt eine Vielzahl an Maßnahmen, die die Eigeninitiative, das Verantwortungsbewusstsein, die Kreativität, unternehmerisches Handeln oder die Innovationskraft von Mitarbeitenden fördern. Manche Maßnahmen sind sozusagen direkt dafür entwickelt worden und andere wiederum sind bewährte Maßnahmen aus anderen Zusammenhängen. Manche der Möglichkeiten sind mit geringem und andere mit erheblichem Aufwand verbunden. Entscheidend ist die Richtigen Maßnahme zu finden – also, gewünschte Wirkung mit dem damit verbundenen Aufwand sorgfältig abzuwägen.
Vorarbeiten
Damit Sie die passende(n) Maßnahme(n) finden, braucht es die Vorarbeiten aus den Schritten I. und II. D.h., Ihre Ziele sind klar und Sie haben gegebenenfalls bereits an der Lösung von Hindernissen und Bremsen im Unternehmen gearbeitet – denn sonst wäre es wie das Fahren mit angezogener Handbremse.
Wirkungsbereiche
Neben diesen obligatorischen Vorarbeiten, braucht es weitere Überlegungen und Entscheidungen, um die passende(n) Maßnahme(n) zu finden. So fördern manche eher die Ideenvielfalt und Kreativität der Mitarbeitenden und andere wiederum zielen auf unternehmerisches Denken und Handeln. Schauen Sie auf Ihre Ziele, dann wissen Sie, was Sie benötigen. Für die schnelle Vorauswahl haben wir die Wirkung der Maßnahmen auf die Mitarbeitenden unterteilt und bewertet. Sie finden dort die Kriterien Innovationsförderung (also, wie sehr regt es Ideen und Kreativität an) und Eigeninitiative (also, wie sehr trägt sie dazu bei, dass Mitarbeitende selbstständig handeln). Wählen Sie aus, was Sie benötigen.
Aufwand
Natürlich spielt der Aufwand einer Maßnahme eine erhebliche Rolle. Ressourcen und Zeit sowie die benötigte Expertise für eine Maßnahme sind begrenzt. Daher ist es unabdingbar, den Aufwand klar einschätzen zu können, um richtig auswählen zu können. Wir haben dies in der Auswahlhilfe in den Kategorien Umsetzungsdauer und benötigte Expertise für Sie bewertet.
Mit diesen Vorarbeiten, Überlegungen und Auswahlhilfen, können Sie zielsicher die Maßnahme(n) auswählen, die zu Ihren Zielen und Ihrem Unternehmen passen.
Wir bieten Ihnen hierfür in unserem Tool „Maßnahmen zur Förderung von Eigeninitiative und Verantwortung im Betrieb“ eine handverlesene Übersicht von 15 Maßnahmen. Damit Sie sie besser auswählen können, haben wir Ihnen eine Auswahlhilfe zur Verfügung gestellt. Um eine passende Maßnahme zu finden, hat es sich bewährt auf folgende Aspekte zu schauen bzw. zu berücksichtigen:
Hier finden Sie unsere Übersicht mit Auswahlhilfe „Maßnahmen zur Förderung von Eigeninitiative und Verantwortung im Betrieb“

Schritt 4: Durchstarten und Dranbleiben – die Umsetzung
Es ist überall das Gleiche: Die besten Erkenntnisse und Absichten bringen nichts, wenn Sie nicht in konkreten Ergebnissen münden. Neben Führungskräften, die dies verinnerlicht haben, braucht es zur Umsetzung eine geteilte Verbindlichkeit. Verbindlichkeit, welche die verantwortlichen Menschen, die Zeit, die Ressourcen und die Arbeitspakete betrifft.
So einfach wie es vielleicht auf den ersten Blick erscheinen mag, ein Umsetzungsplan ist ein wertvolles Werkzeug dafür. Er hilft dabei sicherzustellen, dass die passenden Ergebnisse zur passenden Zeit, durch die verantwortlichen Leute fertig sind, damit die gesetzten Ziele erreicht werden. Zusätzlich ermöglicht der Umsetzungsplan – Ihnen als Führungskraft – die Kontrolle und die Steuerung der Umsetzung. Sie können Termine und Ergebnisse prüfen und bei Bedarf Gegenmaßnahmen einleiten.
Diese Art von Verbindlichkeit kann – je nach Unternehmenskultur – zu größeren Herausforderungen führen. Vor allem dann, wenn die Mitarbeitenden Verbindlichkeit noch nicht gewohnt sind. Seien Sie hier im Bedarfsfall achtsam und geduldig.
Natürlich ist die Umsetzung nicht alleine durch einen Plan zu erreichen. Es braucht Menschen, die für das Neue werben, es erklären, sich kümmern und bei Bedarf auch verteidigen. Auf der anderen Seite braucht es wiederum Personen, die bereit sind, sich auf das Neue einzulassen. Regelmäßige Kommunikation, eine gute Beziehungsqualität, gute Führungskräfte und eine gute Absicht sind dafür hilfreich. Die Basis von allem stellt jedoch der Umsetzungsplan durch seine Mechanismen für mehr Verbindlichkeit dar.
Erleichtern Sie allen Beteiligten die Umsetzung und erhöhen Sie für alle die Verbindlichkeit mit unserem Tool „Umsetzungsplan – Verantwortlichkeiten, Ergebnisse und Erfolg im Auge behalten“

Erfolgsfaktor: Persönliche Einstellung reflektieren
Im betrieblichen Alltag geht es um Ziele, um Geld, um die Sache, um Maßnahmen und vieles mehr. Bei alledem dürfen wir nicht vergessen, dass nicht nur die Sache und die Maßnahmen wirken, sondern auch der Geist hinter ihnen. Das heißt, unsere eigene Einstellung und unsere persönliche Haltung gegenüber den Maßnahmen und den Menschen haben einen Einfluss auf die Dinge die wir tun.
Genauer gesagt, wirken unsere Einstellung, unsere Ideen und Vorstellungen über ein Thema oder Mitarbeitende auf die Sachebene ein. Wenn beispielsweise eine Führungskraft davon überzeugt ist, dass nur sie persönlich die Aufgaben richtig erledigen kann, kann das Auswirkungen auf die Resultate und die Mitarbeitenden haben. Die Arbeitsbelastung bei der Führungskraft und der Frust bei den Mitarbeitenden kann steigen, die Eigenverantwortung abnehmen und schließlich die Arbeitsqualität sinken. Ähnliche Wirkungen könnte die Vorstellung haben „Meine Mitarbeitenden verhalten sich wie Kinder“. Dies kann beispielsweise ein mangelndes Zutrauen in die Fähigkeiten der Anderen oder ein stark ausgeprägtes Kontrollbedürfnis hervorrufen – und beides hat wiederum Auswirkungen auf die Belegschaft.
Wir wollen hier dafür sensibilisieren, dass es neben guten Zielen und Vorsätzen, gelösten Bremsen und klug ausgewählten Maßnahmen noch was anderes benötigt wird. Nämlich die Reflexion darüber, wie die eigenen Vorlieben, Gewohnheiten, Selbstverständlichkeiten, die eigene Einstellung und das Führungsverhalten auf die Arbeit und die Ergebnisse einwirken. Damit können Sie Einfluss auf Eigeninitiative und das Verantwortungsbewusstsein, auf die Führungskultur und auf das praktische Erleben Ihrer Leute nehmen – und somit auf die Leistungsfähigkeit und die Ergebnisse Ihres Unternehmens.
Wichtige Bereiche zum Nachdenken und Reflektieren sind ...
... wie viele Ziele und Orientierung Sie geben,
... die Menge und Qualität der Regeln und Prozesse,
... wie die Mitarbeitenden ihre Zeit verwenden dürfen,
... wie mit Fehlern im Betrieb umgegangen wird,
... ob und wie Sie als Führungskraft unterstützen,
... wie die Qualität der Kommunikation ist oder
... wie (psychologisch/ emotional) sicher sich die Mitarbeitenden fühlen.
Es geht dabei in erster Linie darum, dass Sie reflektieren, wo sie zu diesen Bereichen eher auf Ihre Ziele einzahlen und wo Sie gegebenenfalls – vielleicht auch völlig ungewollt – Ihre eigene Ziele verhindern.
Dafür bieten wir hier unser Reflexionstool „Eigeninitiative und Verantwortung stärken – Führungsverhalten reflektieren“ an.

In Krisenzeiten entsteht Aufbruch in KMU, wenn Mitarbeitende Verantwortung übernehmen und unternehmerisch denken und handeln. Die 4-Schritte Werkstatt vom RKW setzt diese Potenziale in Ihrem Betrieb frei."
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