Zum Einstieg 

Im Rahmen des ESF Plus-Programm Zukunftszentren setzt das RKW Kompetenzzentrum mit drei weiteren Verbundpartnern das Zentrum Zukunft der Arbeit um. Eine zentrale Aufgabe ist, das Wissen aus den Regionalen Zukunftszentren zu bündeln und die überregionale Vernetzung zu fördern. In der Kampagne #ZukunftKMU stellen wir Good Practice Beispiele – in unterschiedlichen Formen, unter anderem in unserer Podcastreihe „Zukunftsmusik“ – aus der Beratung- und Qualifizierung von Unternehmen mit den Regionalen Zukunftszentren vor. Heute mit einem Beispiel aus dem Sarrland Rheinland-Pfalz.

Das Unternehmen SMS medipool AG

Die SMS medipool AG ist seit 2017 im Handel und Dienstleistungsbereich des deutschen Gesundheitsmarkts tätig. Das inhabergeführte Unternehmen mit Sitz in Friedrichsthal beschäftigt rund 595 Mitarbeitende. Hier engagiert sich eine Arbeitnehmervertretung, die frühzeitig auf technische Neuerungen reagiert.
 

Ausgangssituation: KI verstehen, bevor sie kommt

Künstliche Intelligenz rückte bei der SMS medipool AG spürbar in den Fokus und die Frage, wie das Unternehmen damit umgehen möchte, ließ sich nicht mehr aufschieben. Der Betriebsrat ergriff die Initiative und vernetzte sich mit dem Zukunftszentrum RZzKI | BEST e.V.:  Beschäftigte aus unterschiedlichen Abteilungen sowie der Betriebsrat selbst wurden im Rahmen einer individuellen Schulung zu Grundlagenvermittlung im Bereich KI und Digitalisierung weitergebildet. Hier lernten die Teilnehmer*innen von technischen Grundlagen über konkrete Anwendungsszenarien bis hin zu den eigenen Mitgestaltungsmöglichkeiten bei zukünftigen Einführungsprozessen.
 

Was hat sich im Unternehmen verändert?

Die Schulung hat bei den Beteiligten ein deutlich besseres Verständnis geschaffen, wie KI-Systeme funktionieren und wo ihr konkreter Nutzen liegen kann. Darüber hinaus wurden mögliche Risiken bewusster wahrgenommen. Besonders wertvoll war die gemeinsame Auseinandersetzung aller Akteursgruppen im Unternehmen – Beschäftigte, Betriebsrat und Unternehmensführung, die so eine gemeinsame Grundlage für zukünftige Entscheidungen entwickeln konnten. Statt Unsicherheit überwiegen nun bei allen Beteiligten Offenheit und Neugier. 
 

Fazit

Die SMS medipool AG zeigt eindrucksvoll, dass eine strategische KI-Implementierung nicht zwingend mit konkreten Einführungsplänen beginnen muss, sondern vielmehr mit Wissen, Dialog und dem Willen zur aktiven Mitgestaltung. Die Qualifizierungsmaßnahme legte den Grundstein dafür, technologische Entwicklungen künftig nicht reaktiv zu begegnen, sondern sie vorausschauend und menschenzentriert mitzugestalten.

Förderinformationen

Das Projekt „Zentrum Zukunft der Arbeitswelt“ (ZZA) wird im Rahmen des Programms „Zukunftszentren“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert. Das „Zentrum Zukunft der Arbeitswelt“ wird ergänzend durch den Freistaat Sachsen, vertreten durch das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, kofinanziert.

Laufzeit des Projekts

Januar 2023 - Dezember 2026

Bildquellen und Copyright-Hinweise
  • © Bildnachweis: © iStock alvarez / iStock.com – RZzKI_Praxisbeispiel.jpg

Das Projekt „Zentrum Zukunft der Arbeitswelt“

Sie haben Interesse an einer geförderten Beratung und/oder Qualifizierung? Sie brauchen Hilfe herauszufinden, welches Zentrum Sie regional unterstützen kann? Hier finden Sie eine Übersicht aller zwölf Zukunftszentren.

Die Zukunftszentren

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