Der von der EU-Kommission ausgelobte Wettbewerb “Europan Enterprise Promotion Awards” (Europäische Unternehmensförderpreise) prämiert jährlich die erfolgreichsten, innovativsten und inspirierendsten Unterstützungsleistungen für Unternehmertum und Unternehmergeist in Europa. Dabei darf jedes Land zwei Projekte ins internationale Rennen schicken. In Deutschland werden die Europäischen Unternehmensförderpreise vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert. Eine Jury aus Expertinnen und Experten wählt jedes Jahr die beiden deutschen Gewinnerinitiativen aus, die dann vom BMWK im Zuge der nationalen Siegerehrung gewürdigt und ausgezeichnet werden.

Erstmalig seit Ausbruch der Corona-Pandemie fand die nationale Ehrung der deutschen Siegerinitiativen der Europäischen Unternehmensförderpreise in diesem Jahr wieder bei einer persönlichen Zusammenkunft statt. Am 14. Oktober waren Vertreterinnen und Vertreter des Projekts “ScaleUp4Sustainability” sowie der Initiative der Wirtschaftsförderung Bremen im Rahmen des “Aktionsprogramms Innenstadt und des Zukunftsfonds Innenstadt” ins Bundesministerium in Berlin eingeladen. Vor Ort würdigte sie Frau Dr. Sabine Hepperle, Leiterin der Abteilung Mittelstandspolitik im BMWK, und verlieh ihnen eine Urkunde für besonders vorbildliche Unterstützungsleistungen.

Die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH entwickelt und setzt im Rahmen des Bremer Aktionsprogramms und des Zukunftsfonds Innenstadt verschiedene Konzepte um. Beispielsweise wurden Concept-Store- und Pop-up-Store-Wettbewerbe durchgeführt, um leere Einzelhandelsflächen zu beleben und somit innovativen Konzepten einen Standort in bester Lage zu bieten und die Vielfalt in der Innenstadt zu steigern. Die Initiative ist ein Gemeinschaftsprojekt der Senatskanzlei, der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, der Senatorin für Klima, Umwelt, Mobilität und Stadtentwicklung und des Senators für Kultur, unter der Federführung von Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte und finanziert über den Bremen-Fonds.

Das europäische Verbundprojekt „ScaleUp4Sustainability“. entwickelte innovative Konzepte zur Zusammenarbeit von Studierenden und Unternehmen aus Deutschland, Schweden und den Niederlanden mit Hilfe praxisnaher Lehr- und Lernformate (kooperatives Green Venturing). Das dreieinhalbjährige Projekt wurde im Rahmen des Förderprogramms „Erasmus-Plus“ von der EU gefördert. Im Fokus stand dabei das Zusammendenken von Nachhaltigkeit und Ökonomie bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Institutionelle nationale Partner waren die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Projektleitung) und das Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit. Das im Februar 2022 gestartete Projekt „Challenge4Impact“ knüpft an die entwickelten Ansätze des kooperativen Green Venturing an.

Beide deutsche Gewinnerprojekte überzeugten auch schon die internationale Jury der EU-Kommission, als diese im September aus allen eingereichten nationalen Siegern eine Shortlist mit den besten Wettbewerbsbeiträgen und endgültigen Finalisten des EU-Wettbewerbs bestimmte. ScaleUp4Sustainability hat nun große Chancen auf einen Award in der Kategorie “Förderung des nachhaltigen Wandels”, die Initiative der Wirtschaftsförderung Bremen tritt im Finale in der Kategorie “Verbesserung der Geschäftsumgebung und Unterstützung des digitalen Wandels” an. Ob sie einen Preis verliehen bekommen, erfahren wir bei der feierlichen Preisverleihung auf der SME Assembly in Prag am 29. November. Wir wünschen viel Erfolg!

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