Zum Einstieg 

Im Rahmen des ESF Plus-Programm Zukunftszentren setzt das RKW Kompetenzzentrum mit drei weiteren Verbundpartnern das Zentrum Zukunft der Arbeit um. Eine zentrale Aufgabe ist, das Wissen aus den Regionalen Zukunftszentren zu bündeln und die überregionale Vernetzung zu fördern. In der Kampagne #ZukunftKMU stellen wir Good Practice Beispiele – in unterschiedlichen Formen, unter anderem in unserer Podcastreihe „Zukunftsmusik“ – aus der Beratung- und Qualifizierung von Unternehmen mit den Regionalen Zukunftszentren vor. Heute mit einem Beispiel aus Mecklenburg-Vorpommern.

Das Unternehmen SME Stahl- und Metallbau Ehbrecht GmbH & Co. KG

Die SME Stahl- und Metallbau Ehbrecht ist ein Familienunternehmen aus Dömitz, einer Landstadt im Landkreis Ludwigslust-Parchim aus Mecklenburg-Vorpommern. Wie der Firmenname schon verrät, liegt die Expertise des Mittelständlers im Bereich Stahlverarbeitung und Metallbau. Mit rund 65 Beschäftigten vereint das Unternehmen Fachkräfte aus den unterschiedlichsten Bereichen, von Planung, Statik und Industriebau über Metallverarbeitung und Schweißtechnik bis zu Logistik und Rechnungswesen.

Genutzter Service: Beratung – Prozesse werden auf den Prüfstand gestellt

Der Beratungsschwerpunkt des Regionalen Zukunftszentrums MV+ lag in diesem Fall vor allem auf der Digitalisierung zentraler Arbeitsprozesse. Gemeinsam wurde geschaut, wie interne digitale Abläufe künftig effizienter gestalten werden können.

Vor der Beratung zur handfesten Lösung

Als Lösung wurde die Einführung eines digitalen Aufmaßsystems und einem passenden ERP-System erarbeitet. Ein digitales Aufmaßsystem ermöglicht eine schnelle, standardisierte und fehlerarme Erfassung der Baustellenaufmaße und stellt die Messdaten ohne Medienbrüche bereit, dadurch werden Mess- und Übertragungsfehler vermieden. Anschließend werden die Messdaten automatisch in das ERP-System übertragen und stehen dann allen zuständigen Mitarbeitenden, von der Planung bis hin zur Abrechnung zur Verarbeitung bereit.

Was hat sich im Unternehmen verändert? Bessere Zusammenarbeit und weniger Doppelarbeit

Die einheitliche Datengrundlage vereinfacht heute und zukünftig die Zusammenarbeit in der Belegschaft der einzelnen Unternehmensbereiche: Die Abläufe erfolgen nun noch schneller, gleichzeitig haben sich „Doppelarbeit“ und Korrekturen verringert.

Ausblick und Resümee – Weichen für den weiteren Ausbau gestellt

Nachdem erste Abläufe angepasst waren, nutzte das Unternehmen die Gelegenheit und stellte erfolgreich einen Antrag auf Digitalisierungsförderung. Damit sind die nächsten Schritte zur digitalen Aufmaß-Erfassung und einer effizienteren Baustellendokumentation gesichert.

Abschließend möchten wir uns für die Zusammenarbeit mit dem Zukunftszentrum MV+ bedanken, besonders bei Herrn Marcus Triller. Herr Triller hat sehr schnell unsere Unternehmensstruktur erfasst und kurzfristig Vorschläge und Lösungen in Bezug auf die Digitalisierung erarbeitet. Wir können uns vorstellen, auch bei anderen Projekten Ihre Zusammenarbeit und Unterstützung wieder in Anspruch zu nehmen. Gerne werden wir Sie auch anderen Unternehmen empfehlen. Anika Ehbrecht, Kaufm. Verwaltung.

Förderinformationen

Das Projekt „Zentrum Zukunft der Arbeitswelt“ (ZZA) wird im Rahmen des Programms „Zukunftszentren“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert. Das „Zentrum Zukunft der Arbeitswelt“ wird ergänzend durch den Freistaat Sachsen, vertreten durch das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, kofinanziert.

Laufzeit des Projekts

Januar 2023 - Dezember 2026

Bildquellen und Copyright-Hinweise
  • © © SME Stahl- und Metallbau Ehbrecht GmbH & Co. KG – Verwendung mit freundlicher Genehmigung im Rahmen des ZZA-Projekts. / Privat/Non-kommerziell – SME Stahl- und Metallbau Ehbrecht GmbH & Co. KG (Foto_SME_Stahl-_und_Metallbau_Ehbrecht_RZ_MV__2.png)

Das Projekt „Zentrum Zukunft der Arbeitswelt“

Sie haben Interesse an einer geförderten Beratung und/oder Qualifizierung? Sie brauchen Hilfe herauszufinden, welches Zentrum Sie regional unterstützen kann? Hier finden Sie eine Übersicht aller zwölf Zukunftszentren.

Die Zukunftszentren

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