Vorurteile im Betrieb

Kapitel: Einer für alle, alle für einen: Massnahmen für ein GUTES BE...

Wenn Sie die Belegschaft vor Ankunft neuer Kolleginnen und Kollegen informieren, können Sie die Weichen für eine höhere Akzeptanz stellen. Das frühzeitige Einbinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördert den Einarbeitungsprozess. Wohlmöglich finden Sie Unterstützerinnen und Unterstützer, die zum Beispiel als Sprachpate zur Verfügung stehen.

Folgende Maßnahmen haben sich bewährt:

  1. Infoveranstaltungen: Berichten Sie über Einstellungsvorhaben und erklären Sie die betrieblichen Ziele. So bieten Sie zum einen die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Zum anderen zeigen Sie der Belegschaft, dass Sie deren Sorgen und Vorbehalte ernst nehmen.
  2. Unterstützernetzwerk: Suchen Sie im Betrieb verschiedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Aufgaben bei der Integration wahrnehmen. Zum Beispiel Integrationslotsen, fachliche Startbegleiter, Sprachtandempartner und Mentoren, die ungeschriebene Regeln erklären. Zudem gibt es auch außerhalb des Betriebs in Wohlfahrtsverbänden und Vereinen Ehrenamtliche, die Integrationsprozesse unterstützen. Auf diese Weise werden einzelne Personen entlastet.
  3. Gemeinsame Veranstaltungen: Schaffen Sie positive Erinnerungen. Das schweißt Teams zusammen und hilft Ihnen und der Belegschaft, ein besseres Verständnis füreinander zu schaffen. Dies können Familienfeste im Betrieb oder gemeinsame sportliche Aktivitäten sein.
  4. (Interkulturelles) Training: Sie können zum Beispiel Mitarbeitende zu Sprachmittlern ausbilden lassen. Auch interkulturelle Trainings für die gesamte Belegschaft sind eine Variante, um das Verständnis füreinander zu stärken.