Klein – aber fein

Kapitel: Ihr Positionierungs-Kompass: Hier besteht Handlungsbedarf

Einen wichtigen Teil des Weges zu einem überzeugenden Ausbildungsangebot sind Sie schon gegangen. Sie kennen Ihre Stärken als Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb und wissen, wie Jugendliche diese einschätzen. Jetzt gilt es herauszufinden, was zu tun ist, damit Sie Ihre Stärken ausbauen und die Wünsche der Jugendlichen besser treffen können.

Verteilen Sie Ihre Stärken je nach Bewertungen aus der Checkliste 1 in eines der vier Quadrate des „Positionierungs-Kompasses“. Sie können sich das gut veranschaulichen, wenn Sie ihn auf einen großen Bogen Papier übertragen und Ihre Stärken auf kleine Zettel schreiben, die Sie aufkleben oder anpinnen. So wird schnell deutlich, wo Sie Handlungsbedarf bei der Arbeitgeberattraktivität haben:

Oben links stehen Ihre Stärken, mit denen Sie Jugendliche überzeugen können. Aber Sie stellen Ihr Licht unter den Scheffel: Betonen Sie diese Stärken mehr.

Oben rechts treffen sich Ihre wichtigsten Stärken und die größten Interessen der Jugendlichen. Diese Stärken sollten Sie ausbauen und in den Vordergrund schieben.

Unten rechts steht, was Ihnen wichtig ist, aber nicht den Jugendlichen. Überprüfen Sie, wie wichtig das wirklich für Sie ist. Nennen Sie diese Punkte nur am Rande.

Unten links stehen Punkte, die weder Sie noch die Jugendlichen besonders wichtig finden. Diese können Sie vernachlässigen, oder Sie fahren Ihr Engagement sogar zurück.

Je nachdem, in welchem Quadrat sich die meisten Kärtchen finden, können Sie ablesen, was Sie tun sollten: Stärken betonen oder vernachlässigen, halten oder weiter ausbauen.

Jetzt sind Sie bestens gerüstet, Ihre Azubimarketingstrategie zu entwickeln. Was noch fehlt, beschreiben die nächsten Kapitel.

Abbildung 2: Der Positionierungs-Kompass.
Abbildung 2: Der Positionierungs-Kompass. (© Eigene Darstellung - RKW Kompetenzzentrum)