In den Betrieb reinschnuppern

Kapitel: Was Sie mitnehmen sollten

Der Zeitaufwand, einen Praktikanten zu betreuen, lohnt sich: Sie können potenzielle Auszubildende einfacher identifizieren. Ihr Interesse, die Jugendlichen zu „testen“, trifft ideal mit dem Interesse der Jugendlichen zusammen, den Beruf und den Betrieb zu „testen“. Umso wichtiger ist eine sehr gute Qualität des Praktikums. Gehen Sie wie schon gesagt systematisch vor. Einmal richtig die Abläufe geplant, können Sie diesen Plan künftig immer wieder verwenden und den Schülern ein gut durchdachtes und abwechslungsreiches Programm bieten.

Was für Sie ebenfalls wichtig sein sollte: Halten Sie den Kontakt. Jugendliche, mit denen Sie nach dem Praktikum im Gespräch bleiben, fühlen sich wertgeschätzt und dazugehörig. Sie treffen eher die Entscheidung, eine Ausbildung bei Ihnen anzufangen – denn sie wissen, was sie erwartet, und entscheiden sich bewusster für den Ausbildungsberuf in Ihrem Betrieb. Das senkt die Gefahr von Ausbildungsabbrü- chen und Demotivation. Besonders zu empfehlende Maßnahmen, um mit den ehemaligen Praktikanten in Kontakt zu bleiben, sind:

  1. Soziale Medien
  2. Ferienjobs und Ferienpraktika
  3. Teamtreffen vor Ausbildungsbeginn