Unsere Welt entwickelt sich rasant. Täglich entstehen neue technologische Anwendungen und Innovationen: 3D-gedruckte Raketen, erfolgreiche Kernfusionen, menschliche Zellroboter und vieles mehr. Hinzu kommt eine exponentiell wachsende KI-Technologie, mit deren Rückendeckung die Zukunft auch in kleinen und mittleren Unternehmen schnell und mitunter überraschend Einzug hält. So helfen automatisierte Prozesse in der Produktion dabei, den Materialfluss zu optimieren und Wartungsbedarfe von Maschinen frühzeitig zu erkennen. Augmented Reality (AR) unterstützt Kundenservice oder Produktpräsentationen und IoT-Sensoren in der Logistik werden eingesetzt, um Lagerbestände und Lieferketten transparenter zu gestalten – allesamt Innovationen, die noch vor wenigen Jahren wie Zukunftsvisionen aus der Science-Fiction klangen. Diese technologiebedingte Zukunftswundertüte verspricht Produktivitätsgewinne und aufregende Zeiten, bringt jedoch auch eine gewaltige Portion Komplexität, Herausforderungen und Risiken mit sich.

Mit dieser „Komplexitätsexplosion“ wird es für Einzelpersonen und -perspektiven zunehmend schwerer, den Überblick zu behalten. Eine rasant fortschreitende und vernetzte Technologieentwicklung gepaart mit unserer arbeitsteiligen Gesellschaftsstruktur führt zu einer „Inkompetenzexplosion“, bei der es immer schwieriger wird, Zusammenhänge zu verstehen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Das entspricht unserer Alltagserfahrung, aber auch notgedrungen und ganz besonders die von Funktionsträgerinnen und -trägern aller relevanter Funktionsbereiche. Hier kommt Zusammenarbeit ins Spiel. Miteinander gelingt einiges, was Einzelne überfordert und gerade Teams sind soziale Hochleistungsrechner, die komplexe Herausforderungen bewältigen können, indem sie Wissen und Fähigkeiten zu Möglichkeiten zusammenführen.

„Konflikte sind der Preis, den man zahlt, um die Wahrheit zu sagen.“ – Friedrich Nitzsche

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