Handlungshilfe zur Einführung eines Ausbildungsbotschafter-Projekts
Nach Schulung und ersten Einsätzen entscheidet die Begleitung darüber, ob Botschafter dauerhaft engagiert bleiben. Wer sich unterstützt und wertgeschätzt fühlt, tritt sicherer auf, empfiehlt das Projekt weiter und stärkt seine Wirkung. 11.1 Feste Ansprechperson Jeder Botschafter braucht eine klare Anlaufstelle in der Kammer. Dazu gehören: – Name, Telefon und E-Mail der Kontaktperson – kurze Rückmeldungen nach Einsätzen – klare Infos zu Terminen, Treffpunkten und Ablauf Das schafft Vertrauen und senkt Hemmschwellen bei Unsicherheiten. 11.2 Austausch ermöglichen Botschafter lernen viel voneinander. Zwei einfache Maß- nahmen reichen oft: – ein bis zwei Austauschtreffen pro Jahr (online oder Präsenz) – Raum für Erfahrungen, Tipps und typische Herausforderungen So entsteht ein tragfähiges Botschafter-Netzwerk. 11.3 Feedback und Weiterentwicklung Nach Einsätzen lohnt ein kurzer Check: – Was lief gut, was war schwierig? – Welche Fragen tauchten häufig auf? Die Kammer gibt gezielt Feedback und bietet bei Bedarf kurze Nachschulungen an. Erfahrene Botschafter können neue als Paten unterstützen. 11.4 Anerkennung zeigen Wertschätzung wirkt stark und kostet wenig, z. B. durch: – Zertifikate oder Teilnahmebescheinigungen – Dankesschreiben an Botschafter und Betriebe – kurze Porträts in Kammermedien/Website – kleines jährliches Dankeschön-Treffen Entscheidend ist die Botschaft: Engagement wird gesehen. 11.5 Schlanke Jahresroutine Eine einfache Routine hält den Aufwand niedrig: – Schuljahresbeginn: kurzes Update an alle – laufend: kurze Rückmeldungen nach Einsätzen – jährlich: Austausch + Dankeschön – Ausbildungsende: wertschätzender Abschied, optional Alumni-Anbindung So bleibt die Betreuung überschaubar und wirkt gleich- zeitig professionell.