Das Interesse der Bauwirtschaft an Smart Home nimmt zu.

Veröffentlicht: 24.11.2017

Projekt: RG-Bau

Zusammenfassung: Ein gutes Beispiel war der Workshop der RG-Bau in Kooperation mit der Bayerischen Ingenieurkammer Bau am 23. November 2017 in München.

Mehr zu Smart Home finden Sie hier.

Die Teilnehmer des Workshops warten gespannt auf den ersten Fachvortrag.

Marc Jäger hat auch ein Smart Home für eine Familie mit einem an Diabetes erkrankten Kind geplant. Hier hilft das Haus den Eltern auch, nächtliche Notfälle im Kinderzimmer schnell zu bemerken. Bewegungsmelder können zum Beispiel starke Unruhe bei Überzucker feststellen, VOC-Sensoren typische Veränderung der Ausatemluft bei Unterzucker. Doch ein Smart Home kann noch mehr zur Sicherheit seiner Bewohner beitragen. Neben Schutz und Gefahrenerkennung im Haus gibt es gute Lösungen für Einbrucherkennung,  Einbruchvermeidung oder den Video-Beweis, wenn es ein Einbrecher doch ins Haus geschafft hat.

  • Smarte Häuser und Wohnungen sind – wenn Smart Home Produkte fachgerecht installiert wurden- grundsätzlich sicherer als konventionelle. Smart Home ist dabei eine wertvolle Ergänzung zu mechanischer Sicherungstechnik
  • Fälle von Einbrüchen „per Handy“ sind bisher nicht bekannt
  • Bei Angriffen auf Smart Home bzw. IoT-Produkte steht aktuell nicht das Eigenheim im Fokus. Stattdessen wird versucht, Geräte und Dienste für andere kriminelle Zwecke zu missbrauchen.
  • Der Einsatz von Smart Home-Technik kann vor Sach- und Personenschäden schützen und potentielle Einbrecher abschrecken
  • Smart Home braucht nicht zwingend das Internet
  • Sichere Router sind eine Grundvoraussetzung für Smart Home mit Internetzugang
  • Cloud-Only-Lösungen sind potentiell gefährdet, da sie im Gegensatz zu rein lokalen Lösungen einen zusätzlichen Angriffsvektor bieten und sind gefährlich, da sie nicht über Notlaufeigenschaften verfügen.
  • Bestimmte Cloud-Dienste sind gut geeignet, eine sichere Kommunikation zwischen Smart Home Systemen, Bewohnern und Dienstleistern zu gewährleisten.

Vollständiger Text der Bad Sodener Erklärung zu Sicherheit im Smart Home und durch Smart Home-Techniken.

Prof. Michael Krödel erläutert die Potenziale von Smart Home für die Energieeffizienz von Gebäuden.
  1. Betrachten Sie Ihr Tagesgeschäft. Mit welchen Aufträgen, Anliegen und Fragen treten Ihre Kunden an Sie heran. Das sind Ihre „Bauthemen“. Suchen Sie sich zu Ihren wichtigsten Bauthemen die passenden Smart Home-Themen aus den drei Smart Home-Anwendungsfeldern Energieeffizienz, Komfort und Sicherheit. Auf diesem Weg finden Sie Ihren persönlichen Einstieg in die große und etwas unübersichtlich wirkende Smart Home-Welt. Befassen Sie sich zunächst nur mit dem Fokus auf Ihr bevorzugtes Smart Home-Thema mit Technologie und Anbietern.  In einem späteren Schritt können Sie auch geeignete Partner für Planung und Ausführung suchen.
  2. Gehen Sie den Weg zu einem Smart Home-Geschäftsmodell Schritt für Schritt. Im Workbook „Fit für die Zukunft – Fit für Smart Home“, welches zum Jahreswechsel gedruckt vorliegen wird, werden vier Schritte auf dem Weg zum eigenständigen Smart Home-Bau- oder Planungsleistung beschrieben. Der Weg dahin ist aufwendig, aber es könnt sich lohnen.  Und bereits auf Stufe Zwei können Sie mit umfassenderen Bauherrenberatungen zu Smart Home vielleicht schon erste Umsätze generieren.