Finale bei den European Enterprise Promotion Awards 2018

Veröffentlicht: 22.11.2018

Projekt: EEPA

Zusammenfassung: ProjectTogether gewinnt, „Nachfolge in Deutschland“ erhält „Special Mention“!

Es war ein spannendes Finale der „European Enterprise Promotion Awards“ 2018, mit großem Erfolg für Deutschland. Auf der feierlichen Preisverleihung zum Wettbewerb am 20. November, die wie jedes Jahr im Rahmen der SME Assembly der EU Kommission – dieses Jahr in Graz – stattfand, stand nach einem Jahr Pause wieder eine deutsche Initiative im Finale: ProjectTogether, ein digitaler Inkubator für soziale Ideen. Das Projekt gewann einen der begehrten Preise, außerdem wurde die Initiative „Nachfolge in Deutschland“ mit einer „Special Mention“ gewürdigt.

Nach dem Sieg des deutschen Vorentscheids zum Europäischen Unternehmensförderpreis (European Enterprise Promotion Awards), organisiert durch das RKW Kompetenzzentrum, wurde ProjectTogether für Deutschland in der Kategorie „Verantwortungsvolles und integrationsfreundliches Unternehmertum“ ins internationale Rennen des zweistufigen europäischen Wettbewerbs geschickt. Der zweite Gewinner des deutschen Vorentscheids, die Initiative „Nachfolge in Deutschland“, wurde in der Kategorie „Investition in Unternehmenskompetenzen“ eingereicht. Außer Deutschland nahmen in 2018 31 europäische Länder am Europäischen Unternehmensförderpreis teil, 56 nationale Siegerbeiträge wurden an die EU Kommission übermittelt. Von diesen 56 Projekten schafften es 19 Unterstützer auf die Shortlist der internationalen Jury und somit ins Finale des Wettbewerbs.

Die „Awards“ wurden am 20. November im Rahmen einer feierlichen Zeremonie auf der SME Assembly, eines der bedeutendsten Events für kleine und mittelständische Unternehmen in Europa, verliehen. Insgesamt wurde in sechs Kategorien jeweils ein Preis vergeben, zusätzlich der „Große Preis der Jury“, außerdem würdigte die hochkarätige Jury der EU Kommission einige ausgewählte Projekte mit „Special Mentions“ für ihre besonders wichtige und gute Unterstützungsarbeit. Für Deutschland gab es gleich doppelten Erfolg: „ProjectTogether“ räumte den Kategorie-Award ab, „Nachfolge in Deutschland“ wurde mit einer „Special Mention“ gewürdigt. Herzlichen Glückwunsch!

ProjectTogether verbindet Fortschritt mit Verantwortung. Als erste Anlaufstelle für soziale Innovatoren der jungen Generation werden hier soziale Unternehmen gebaut, die unsere Gesellschaft braucht und die die Wirtschaft von Morgen prägen. Projekte werden bereits ab der frühen Ideenphase unterstützt, begleitet und mit Unternehmen, Stiftungen und Verbänden vernetzt. Seit 2015 hat ProjectTogether über 575 junge Menschen bei der Entwicklung ihrer Idee für eine bessere Gesellschaft begleiten dürfen, unterstützt durch über 350 Coaches mit vielfältiger Expertise. Durch dieses Engagement und die Nutzung digitaler Inkubation und automatisierter Prozesse können individuell und direkt hunderte Projekte gleichzeitig mitaufgebaut werden. Durch die Vernetzung mit Experten und großen gesellschaftlichen Institutionen können Ideen mit hohem Potential schnell den nötigen Hebel entwickeln, um die größten Herausforderungen unserer Zeit effektiv zu gestalten.

Nach dem Gewinn des „European Enterprise Promotion Awards“ für ProjectTogether soll das deutsche „Best Practice“ für seine herausragenden Unterstützungsleistungen länderübergreifend bekannt gemacht werden. Stefanie Bechert, stellvertretende Fachbereichsleiterin im Fachbereich „Gründung und Innovation“ des RKW Kompetenzzentrums: „Der EEPA-Gewinn ist ein toller Erfolg für ProjectTogether. Wir freuen uns auch deshalb über den Preis für dieses Unternehmen, weil die öffentliche Aufmerksamkeit der gesamten Social-Startup-Szene in Deutschland, und vielleicht sogar in Europa, Rückenwind verschaffen kann.“

Die mit einer „Special Mention“ gewürdigten Initiative „Nachfolge in Deutschland“ (NiD) ist eine frei zugängliche, unabhängige Plattform zum Thema Unternehmensnachfolge, die Wissen und innovative Tools zu diesem Thema für Übergebende und Nachfolgende sowie deren Berater in digitaler Form, verständlich und systematisch für den direkten Praxiseinsatz bereitstellt. Für die Bearbeitung des bedeutsamen Themas, den ganzheitlichen Ansatz und die moderne Vermittlung komplexer Inhalte erhielt die Initiative, die am Institut für Entrepreneurship, Mittelstand und Familienunternehmen (EMF) der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin umgesetzt wird, die spezielle Auszeichnung der Jury der EU Kommission.

Wir gratulieren und wünschen beiden Initiativen für die Zukunft weiterhin viel Erfolg!

Hintergrund

Mit dem Europäischen Unternehmensförderpreis zeichnet die Europäische Kommission seit 2006 Behörden, Wirtschafts- und Bildungseinrichtungen sowie öffentlich-private Partnerschaften aus, die sich um die Förderung von Unternehmergeist und Unternehmertum verdient gemacht haben. Seitdem haben bereits über 3.000 Projekte an dem Wettbewerb teilgenommen, die insgesamt die Gründungen von über 10.000 Unternehmen unterstützt haben. Ziel des Wettbewerbs ist es, erfolgreiche Maßnahmen und Initiativen zu identifizieren und zu würdigen und sie als Beispiele guter Praxis ins Licht der Öffentlichkeit und der Politik zu bringen. Damit soll ein stärkeres Bewusstsein dafür geschaffen werden, welche Rolle Gründer/innen und Unternehmer/innen in der europäischen Gesellschaft spielen und potenzielle Unternehmer/innen sollen inspiriert und ermutigt werden.

 Weitere Informationen zum Wettbewerb erhalten Sie durch das RKW Kompetenzzentrum oder online unter www.europaeischer-unternehmensfoerderpreis.de.

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 Die Top 10 des deutschen Vorentscheids zum Europäischen Unternehmensförderpreis präsentiert das RKW Kompetenzzentrum in einer „Best Practice“-Broschüre, online abrufbar unter:

https://www.rkw-kompetenzzentrum.de/gruendung/praxisbeispiel/der-europaeische-unternehmensfoerderpreis-2018/

Die internationalen Sieger der European Enterprise Promotion Awards präsentiert die EU Kommission in einem Online-Compendium, abrufbar unter:

http://ec.europa.eu/docsroom/documents/32625