Entrepreneurship Education: Hamburger Schülergruppe gewinnt

Turbo Bank
Sonja Alt

Sonja Alt

Veröffentlicht: 29.06.2015

Projekt: Entrepreneurship Education

Zusammenfassung: "Man sieht bei den Planspielen direkt die Auswirkung des eigenen Handelns." Die sechsköpfige Schülergruppe vom Heisenberg Gymnasium aus Hamburg-Harburg hat im Wettbewerbsjahr 2015 das Finale des Planspiels SCHUL/BANKER gewonnen.

Der Name ist Programm: Mit der "Turbo-Bank" hat die sechsköpfige Schülergruppe vom Heisenberg Gymnasium aus Hamburg-Harburg im Wettbewerbsjahr 2015 das Finale des Planspiels SCHUL/BANKER in Berlin für sich entscheiden können.

Carl Cevin-Key Coste, Schüler der 12. Klasse, der soeben seine schriftlichen Abitur-Prüfungen absolviert hat, berichtet über das Spiel und die Einbettung in den Schulunterricht.

Wie kam es dazu dass ihr bei SCHUL/BANKER mitgemacht habt, und wie sah der Ablauf des Planspiels für euch aus?

Die Teilnahme an der Vorrunde von SCHUL/BANKER war im Rahmen unseres Wirtschafts-Unterrichts verpflichtend. Die Teilnahme am Finale war freiwillig, da hat unser Lehrer uns vorher noch gefragt ob wir teilnehmen wollen.

Bei der Vorrunde hat unser ganzer Kurs mitgemacht. Wir haben uns in mehrere Gruppen unterteilt, meine Gruppe war die "Turbo-Bank". In der Vorrunde werden sechs Geschäftsjahre gespielt. Es geht darum, eine Bank zu steuern und dort Geschäftsentscheidungen zu treffen, die das Aktiv- und das Passiv-Geschäft betreffen und Aktien. Nach der Vorrunde wird von jedem Markt die beste Bank ausgewählt und darf nach Berlin, aber jeweils nur eine Bank pro Schule. Wir waren die beste Bank unserer Schule, deshalb durften wir fahren. In Berlin war das Spiel so ähnlich aufgebaut, nur dass die Aktienkurse weggefallen sind weil das Finale über ein Wochenende ging. Dafür sind dann andere Geschäftsentscheidungen dazugekommen. Letztlich ging es also darum, das Grundgeschäft einer Bank zu führen, hauptsächlich im Aktiv- und Passiv-Geschäft.

Welchen Mehrwert dieser Projekte und Planspiele kannst du jüngeren SchülerInnen vermitteln?

Erstmal macht es Spaß – es ist aber für die Unterrichtsinhalte auch eine gute Transferleistung und auch nochmal ein anderer Zugang als im Unterricht. Man sieht bei den Planspielen direkt die Auswirkung des eigenen Handelns. Wenn man gerade Makroökonomie im Unterricht hatte und dann bei einer Bank sieht, wie sich die Entscheidungen auswirken, ist es auf jeden Fall eine bessere Veranschaulichung als wenn man das einfach nur so theoretisch im Unterricht durchspricht.

Lesen Sie das gesamte Gespräch mit Marco Malitius auf der Webseite Unternehmergeist macht Schule.