Azubimarketing

Azubimarketing – Jugendliche für eine Lehre im Betrieb begeistern

Kleine und mittlere Unternehmen gewinnen ihre Fachkräfte zu einem großen Teil über die duale Berufsausbildung. Dabei stehen sie heute vor drei Herausforderungen: 
Sie sind als Unternehmen oft unbekannt, vor allem als Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb. Zudem kennen die Jugendlichen die von ihnen angebotenen Ausbildungsberufe oft nicht oder sie genießen kein gutes Image bei den Schulabgängern und ihren Eltern. Immer mehr Jugendliche wollen studieren. Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt, aber ebenso wächst die Zahl der unversorgten Jugendlichen. Offenbar wird die Passung zwischen Ausbildungswilligem und Ausbildungsbetrieb schwieriger.

Vor allem kleine und kleinste Betriebe müssen daher größere Anstrengungen für die Ausbildung unternehmen. Kammern und Verbände werben für eine gute Qualität in der Ausbildung. In den Schulen wird die Berufsorientierung ausgebaut. Richtige Wege, doch die Unternehmen müssen ebenfalls aktiv werden. Denn den Schülern fehlen authentische Informationen über die Berufe, die Tätigkeiten, die Ausbildung und Entwicklungschancen. Das können diejenigen am besten vermitteln, die den Beruf ausüben oder lernen.

Mit einer Arbeitsmappe "Ausbildungsmarketing in kleinen und kleinsten Betrieben" sollen diese Unternehmen ermuntert werden, ihr Ausbildungsangebot zu schärfen und aktiver an die potenziellen Auszubildenden heranzutragen. Sie erhalten Tipps und Hinweise zu ihrer Attraktivität als Ausbildungsbetrieb, zu ihren Maßnahmen für die zielgruppengerechte Kommunikation in der Berufsorientierung und bei der eigentlichen Rekrutierung sowie für ein für beide Seiten nützliches Praktikum. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Darstellung des Ausbildungsangebots auf der Website des Unternehmens gelegt. Zahlreiche gute Praxisbeispiele zeigen, dass auch kleinste Unternehmen sehr erfolgreich sein können mit Azubimarketing und guter Ausbildung.