Der RKW-Weg Digiscouts

Das Digiscout-Projekt umfasst sieben Schritte und drei zusätzliche Angebote.

Zunächst stellen wir das Projekt interessierten Unternehmen gemeinsam mit unserem regionalen Partner vor und beantworten Ihre Fragen. Finden sich wenigsten fünf Betriebe, die mitmachen wollen, laden wir zum 

1. Auftaktworkshop

für die beteiligten Azubis und Ausbildungsverantwortlichen. Er dient dem gegenseitigen Kennenlernen. Dort lernen sie das Prüfmodell kennen, mit dem die Azubis strukturiert nach sinnvollen Digitalisierungspotenzialen in ihrem Ausbildungsbetrieb suchen können. Das Prüfmodell orientiert sich am Digitalisierungs-Cockpit des RKW. Zugleich erfahren Azubis und Ausbildungsverantwortliche, wie sie auf den digitalen Projekt-Plattformen lernen und sich austauschen können. Die RKW-Betreuer stellen sich vor, und es werden erste Absprachen getroffen über den Ablauf und Zeitrahmen. Dann kann es losgehen:

2. Analysephase

Die Geschäftsführung startet die Analysephase im Betrieb. Wenn alle Beschäftigten wissen, dass sie dahinter steht, erleichtert es den Azubis die Arbeit.

Add-on: Wenn Sie denken, Ihre Beschäftigten haben bisher eher sorgenvoll auf die Digitalisierung geschaut statt deren enorme Chancen zu sehen, können wir Ihnen optional einen eintägigen Workshop für die Mitarbeiter dazu anbieten 

Mit dem Prüfmodell werden die Azubis im Betrieb aktiv. Fragen, beispielsweise zu Datenschutz und Datensicherheit, können sie über die digitale Lernplattform in einem Qualifizierungsbaustein klären. Sie haben etwa vier Wochen Zeit, alle Bereiche des Unternehmens zu durchleuchten und Ihnen die Ergebnisse ihrer Analyse vorzustellen. Sie können dann den Bereich auswählen, in dem das Unternehmen am ehesten vom Heben des Digitalisierungspotenzial profitieren würde. Dazu entwickeln die Azubis dann den

3. Projektvorschlag.

Was sie dabei berücksichtigen sollten, können sie in einer Checkliste sehen, die Teil des Qualifizierungsbausteins zum Projektmanagement ist. Die RKW-Betreuer prüfen, ob das Projekt mit überschaubarem Aufwand sinnvoll umsetzbar ist. Sie berücksichtigen dabei die „normalen“ Anforderungen an die Auszubildenden in Schule und Betrieb. Die Ausbildungsverantwortlichen sind jederzeit eingebunden und auf dem aktuellen Stand. Die Geschäftsführung gibt jetzt das

4. "GO" für die Projektumsetzung.

Das umfasst einmal, dass den Azubis die nötige Zeit eingeräumt wird, dass vielleicht weitere Mitarbeiter aus dem Unternehmen in das Projektteam entsandt werden und eventuell auch weitere Ressourcen zur Verfügung gestellt werden. Wichtig ist auch, dass die Geschäftsführung erneut allen Mitarbeitern vermittelt, dass in diesem Projekt die Azubis den Hut auf haben und die Wissensträger sind.

5. Umsetzung
Die Azubis sind dann in der Pflicht, ihr Projekt zügig nach ihrem Plan umzusetzen.

Add-on: Bei Fragen stehen ihnen die RKW-Betreuer zu Seite, auch die Qualifizierungsbausteine können hilfreich sein. Beides können sie dank der digitalen Plattformen mobil und jederzeit "befragen", aber auch telefonisch oder vor Ort im Betrieb ist die Betreuung möglich.
RKW-Betreuer und sicher auch die Ausbildungsverantwortlichen  werden darauf achten, dass die Azubis zielgerichtet arbeiten und ihnen helfen, bevor sie scheitern.

Add-on: Sowohl die Azubis in einer Region als auch die Ausbildungsverantwortlichen können sich untereinander austauschen. Auf der Collaboration-Plattform, aber auch mit gegenseitigen Besuchen können sie Erfolge und Hürden teilen und voneinander lernen.

Nach Abschluss des Projekts folgt die

6. Evaluation

Gemeinsam schauen wir darauf, was das Projekt dem Betrieb gebracht hat: Wirtschaftlich, an neuem Wissen und Erfahrungen. Welche Kompetenzen haben die Azubis erworben oder ausgebaut? Welche Veränderungen in der Zusammenarbeit haben sich ergeben? Und wie soll es mit der Digitalisierung in dem Unternehmen weiter gehen? 

Abschluss

Wenn alle Projekte in der Region abgeschlossen sin,d werden sie in einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt. Alle Beteiligten erhalten Teilnahmeurkunden, die den Azubis beispielsweise bescheinigen, welche Qualifizierungsbausteine sie bearbeitet haben. Unter allen Azubiprojekten soll es einen Wettbewerb geben und die besten noch einmal besonders ausgezeichnet werden.