Strukturiertes Trainee-Programm

Veröffentlicht: 24.11.2014

Zusammenfassung: Für die Real Innenausbau AG ist ein eigenes Traineeprogramm eine sinnvolle Investition: Es ermöglicht dem ländlich angesiedelten Unternehmen, junge Fachkräfte zu rekrutieren und diese passgenau auf eine Tätigkeit im Unternehmen vorzubereiten.

 

 

 

 

Die Real Innenausbau AG, ein Spezialist für Laden- und Innenausbau aus Külsheim, legt  besonderen Wert auf ein klar strukturiertes, aber dennoch individuell abstimmbares Traineeprogramm, eine kontinuierliche Betreuung und regelmäßige Feedbackgespräche.

Das Unternehmen in Tauberfranken in Baden-Württemberg spürte früh, wie schwierig die Suche nach qualifizierten Nachwuchskräften sein kann. 2006 initiierte die Geschäftsführung daher ein Traineeprogramm neben der Dualen Berufsausbildung. Es sollte Hochschulabsolventen und  beruflich Qualifizierten  einen optimalen Einstieg in das Unternehmen bieten.

Fest strukturiert und doch flexibel handhabbar

Das sechsmonatige Programm haben Bereichsleitungen, Betreuer und die Personalabteilung gemeinsam entwickelt. Dabei durchlaufen die Trainees in einem durchschnittlichen Vierwochenrhythmus die Stationen Projektleitung, Konstruktion, Kalkulation, Einkauf, Fertigung und Logistik. Diese Struktur fördert für das Unternehmen die Planbarkeit und Umsetzung des Programms unter den Bedingungen des Alltagsgeschäfts. Dennoch kann das Programm flexibel an die individuellen Voraussetzungen der Trainees angepasst werden. Wenn ein Trainee beispielsweise ausreichend Vorkenntnisse in der Logistik mitbringt, kann sie bzw. er diese Station ersetzen – etwa durch einen Bereich, wo noch Defizite vorliegen. Welche Voraussetzungen ein Trainee mitbringt und welche Stationen jeweils zu absolvieren sind, wird anhand eines Vorgesprächs ermittelt.

Enge Betreuung für gute Ergebnisse

Das miteinander Reden ist wesentlich für den Erfolg. Über die gesamte Trainee-Zeit begleitet eine Betreuerin aus der Personalabteilung  die Nachwuchskräfte. In jedem der durchlaufenden Bereiche gibt es außerdem eine Mentorin beziehungsweise einen Mentor für die fachliche Betreuung, die Aufgabenplanung und die Leistungsbewertung. In regelmäßigen Feedbackgespräche zwischen Trainees und den Mentoren wird eine Rückmeldung zum Leistungsstand gegeben, können frühzeitig Probleme angesprochen und Lösungen gefunden werden. Gemeinsam legen die Beteiligten das künftige Aufgabengebiet nach Abschluss des Traineeprogramms fest, geleitet von den persönlichen Interessen und der Eignung der Trainees und der im Unternehmen zu besetzenden Stellen.

Wir sehen unser Traineeprogramm als ein sehr gutes und nachhaltiges Investment – von dem alle Beteiligten langfristig profitieren."

sagt Maria Arnold, Head of Human Resources der Real Innenausbau AG.

Der Erfolg gibt ihr Recht: Einer der Trainees aus dem ersten Jahrgang ist heute bereits Bereichsleiter. Doch auch sonst profitiert der Betrieb mit 300 Beschäftigten von den drei bis vier Trainees, die jedes Jahr ins Unternehmen kommen. Sie sind nach dem halben Jahr gut auf ihre Aufgabe im unternehmen vorbereitet, sie bringen aber auch neue Impulse aus den Hochschulen oder Ausbildungsstätten ins Unternehmen.

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