Kapazitätserhöhung bei Elektrobetrieben

Veröffentlicht: 27.03.2019

Zusammenfassung: Dank der Stromkreis-App wird die aufwendige Suche nach Elektroverteilungen minimiert und es lässt sich schnell identifizieren, zu welchem Stromkreis ein Verbraucher gehört. Dadurch wird das versehentliche Abschalten wichtiger Verbraucher vermieden.

Grundriss- und Verteilungsdaten zugänglich machen

Für Andreas Reuß, Ausbilder und Geschäftsführer, ist die Annäherung an das Thema  Digitalisierung genau das, worauf es in der Branche ankommt: Arbeitsprozesse auf den Baustellen optimieren und Leerfahren vermeiden. Mit seinem Auszubildenden im dritten Lehrjahr zum Elektroniker für Gebäudetechnik hat er schon einige Digitalisierungsideen ausgearbeitet. Das Digiscout-Projekt gab einen Impuls, die Idee „Stromkreis-App“ in die Tat umzusetzen. Fachwissen aus den Bereichen Elektroinstallation, Führung, E-Commerce und Business Modelling brachte das Team auf die Idee. Durch sie wird dem Elektroinstallateur die Suche nach dem Verteiler erleichtert und es wird ihm angezeigt, ob noch andere Geräte angeschlossen sind. Die Fehlerquelle muss weiterhin vom Mitarbeiter selbst identifiziert werden.
Der Digiscout bei Reuß, der seine Ausbildung inzwischen abgeschlossen hat, konnte vor allem drei Kompetenzen ausbauen: seine Kommunikationsfähigkeit, Dokumentations- und Lesekompetenz im Umgang mit Messdaten und den kritischen Umgang mit Datensicherheit.

Für den Anfang zeigt die App alle Räume eines Objekts an. Ein Raum wird entweder per Scan eines Barcodes, oder einer eindeutige ID aufgerufen. Der Standort des dazugehörigen Elektroverteilers wird angezeigt, damit dem Elektroinstallateur die Suche danach erspart bleibt. Die Grundriss- und Verteilungsdaten sind dem betreuenden Elektrobetrieb zugänglich, aber auch allen anderen (Elektro-)Gewerken, die objektbezogen darauf zugreifen müssen.
In einem zweiten Schritt sind in der App alle technischen Geräte aus einem Raum sichtbar. Ein defektes Gerät, z.B. eine Lampe, wird nun gescannt. Die App zeigt daraufhin den Stromkreis an, an dem die Lampe angeschlossen ist. Um z.B. das Baujahr der Lampe und den Typ des Leuchtmittels abzurufen, muss ein Info-Icon angeklickt werden. Diese Information ist wichtig für die Reparatur und Bestellung von Ersatzteilen. Weiterhin zeigt die App das gesamte technische Datenblatt an. Auch für Standard-Überprüfungen und Revisionen kann sie eingesetzt werden.

 

Aus dem Digiscout-Projekt entsteht ein Geschäftsmodell

 

 

 

 

„Durch die neu gegründete GmbH soll nicht nur der Betrieb, sondern die ganze Branche profitieren!“, so der hohe Anspruch von Andreas Reuß. Sein Ziel ist es, „früher oder später einen weltweiten Standard zu erreichen“.

Zunächst hat Andreas Reuß mit seiner Schwiegertochter eine GmbH gegründet, um die App auf den Markt zu bringen. Für die Nutzung muss eine Lizenz erworben werden. Mit der Stromkreis-App sollen rund 60.000 Betriebe erreicht werden. Später wird es eine weiterentwickelte App für die sanitär- und klimaspezifischen Daten als eigenständige Anwendung  geben.

Grundriss- und Verteilungsdaten zugänglich machen

Für Andreas Reuß, Ausbilder und Geschäftsführer, ist die Annäherung an das Thema  Digitalisierung genau das, worauf es in der Branche ankommt: Arbeitsprozesse auf den Baustellen optimieren und Leerfahren vermeiden. Mit seinem Auszubildenden im dritten Lehrjahr zum Elektroniker für Gebäudetechnik hat er schon einige Digitalisierungsideen ausgearbeitet. Das Digiscout-Projekt gab einen Impuls, die Idee „Stromkreis-App“ in die Tat umzusetzen. Fachwissen aus den Bereichen Elektroinstallation, Führung, E-Commerce und Business Modelling brachte das Team auf die Idee. Durch sie wird dem Elektroinstallateur die Suche nach dem Verteiler erleichtert und es wird ihm angezeigt, ob noch andere Geräte angeschlossen sind. Die Fehlerquelle muss weiterhin vom Mitarbeiter selbst identifiziert werden.
Der Digiscout bei Reuß, der seine Ausbildung inzwischen abgeschlossen hat, konnte vor allem drei Kompetenzen ausbauen: seine Kommunikationsfähigkeit, Dokumentations- und Lesekompetenz im Umgang mit Messdaten und den kritischen Umgang mit Datensicherheit.

Für den Anfang zeigt die App alle Räume eines Objekts an. Ein Raum wird entweder per Scan eines Barcodes, oder einer eindeutige ID aufgerufen. Der Standort des dazugehörigen Elektroverteilers wird angezeigt, damit dem Elektroinstallateur die Suche danach erspart bleibt. Die Grundriss- und Verteilungsdaten sind dem betreuenden Elektrobetrieb zugänglich, aber auch allen anderen (Elektro-)Gewerken, die objektbezogen darauf zugreifen müssen.
In einem zweiten Schritt sind in der App alle technischen Geräte aus einem Raum sichtbar. Ein defektes Gerät, z.B. eine Lampe, wird nun gescannt. Die App zeigt daraufhin den Stromkreis an, an dem die Lampe angeschlossen ist. Um z.B. das Baujahr der Lampe und den Typ des Leuchtmittels abzurufen, muss ein Info-Icon angeklickt werden. Diese Information ist wichtig für die Reparatur und Bestellung von Ersatzteilen. Weiterhin zeigt die App das gesamte technische Datenblatt an. Auch für Standard-Überprüfungen und Revisionen kann sie eingesetzt werden. 

Aus dem Digiscout-Projekt entsteht ein Geschäftsmodell

„Durch die neu gegründete GmbH soll nicht nur der Betrieb, sondern die ganze Branche profitieren!“, so der hohe Anspruch von Andreas Reuß. Sein Ziel ist es, „früher oder später einen weltweiten Standard zu erreichen“.

Zunächst hat Andreas Reuß mit seiner Schwiegertochter eine GmbH gegründet, um die App auf den Markt zu bringen. Für die Nutzung muss eine Lizenz erworben werden. Mit der Stromkreis-App sollen rund 60.000 Betriebe erreicht werden. Später wird es eine weiterentwickelte App für die sanitär- und klimaspezifischen Daten als eigenständige Anwendung  geben.