Gegen böse Überraschungen gefeit

Veröffentlicht: 15.10.2014

Zusammenfassung: Wer Personalplanung betreibt wie die FMB-Blickle GmbH, kann rechtzeitig rekrutieren oder qualifizieren. So gibt es weniger böse Überraschungen bei der termingerechten Auftragsbearbeitung.

 

 

 

 

 

Für Fabian Blickle, Geschäftsführer der FMB-Blickle GmbH gilt das Moto:

Die richtige Anzahl der richtigen Personen am richtigen Ort zur richtigen Zeit."

Das Unternehmen bietet verfahrenstechnischen Komplettlösungen im Bereich der Fluidtechnik und Automation an. Die Kunden für hydraulische und pneumatische Komponenten kommen aus der Fahrzeug-, Automobil- und Automobilzulieferindustrie sowie Maschinenbauunternehmen. Ein großer Teil der 55 Mitarbeiter sind Ingenieure und Techniker für Planung und Konstruktion. Angesiedelt in Baden-Württemberg spürt das Unternehmen sehr deutlich, dass diese beruflichen Qualifikationen auch von vielen anderen Unternehmen der Region nachgefragt werden.

Um Kundenwünsche termingerecht erfüllen zu können, ist die Planung des zukünftigen Personalbedarfs eine wichtige Voraussetzung. So erkennt FMB Blickle frühzeitig Engpässe oder auch Überkapazitäten und kann rechtzeitig handeln.

Zwei-Jahres-Horizont

Blickle plant den Personalbedarf zwei Jahre im Voraus . Einmal im Jahr setzen sich dazu Geschäftsführung, Personalleitung und Fachbereichsverantwortliche zusammen. In der sehr konjunkturempfindlichen Branche des Maschinenbaus sind jedoch selbst diese zwei Jahre manchmal zu lang. Darum werden die Planungsprämissen und Ziele einmal pro Quartal in gleicher personeller Zusammensetzung aktualisiert und gegebenenfalls modifiziert.

Die Bedarfsplanung basiert auf der Betrachtung der einzelnen Unternehmensbereiche. Hauptkriterium ist die Einschätzung des Personalbedarfs durch die Beteiligten aus Geschäftsführung, Personalbereich und Fachabteilungen. Darüber hinaus werden die protokollierten Unterlagen der Mitarbeitergespräche sowie Ergebnisse aus Mitarbeiterbefragungen berücksichtigt. Gearbeitet wird mit internen Planungstools, primär auf Excel-Basis. Schließlich fließen die permanent aktualisierte Unternehmensstrategie sowie die daraus abgeleiteten Geschäftsentwicklungspläne, Markttrends und neuen Technologien sowie die konjunkturelle Entwicklung generell und speziell im Maschinenbau in die Bedarfsplanung ein.

Aufwand, der sich lohnt

Zuerst war es aufwändig, die Planungstools so anzupassen, dass sie für Blickle sinnvoll sind, die Daten einzugeben und auszuwerten. Aber mittlerweile greift die Geschäftsführung auf etablierte Systeme mit überschaubarem Zeitaufwand zurück. Selbstverständlich nehmen die persönlichen Abstimmungsgespräche zwischen Geschäftsführung, Personalbereich und Fachabteilungen erhebliche Zeit in Anspruch. Nach Einschätzung des Geschäftsführers gibt es jedoch kaum eine besser investierte Zeit.

Denn angesichts des regionalen Arbeitsmarkts Villingen-Schwenningen an der Grenze zur Vollbeschäftigung hält man bei der FMB Blickle GmbH eine rechtzeitige und bedarfsgerechte Personalrekrutierung für entscheidend für den Unternehmenserfolg. Darüber hinaus erhalte man bei der Vorbereitung und Durchführung der Personalbedarfsplanung vielfältige Informationen über "weiche" Faktoren wie die Identifikation mit dem Unternehmen, Fluktuationsrisiken und Optimierungspotenziale. So lässt sich gezielt in die Mitarbeiterbindung investieren.

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