Für die Ausbildung alternative Bewerbergruppen im Blick

Veröffentlicht: 22.09.2016

Projekt: Azubimarketing

Zusammenfassung: Eine Azubine im Bau? Eine große Chance, so Ralf Muth, Oberbauleiter der Herzog-Bau GmbH aus Tüttleben. Wir haben mit ihm und seiner bulgarischen Azubine über einen erfolgreichen Start geredet.

Die Herzog-Bau GmbH im thüringischen Tüttleben gehört zur Unternehmensgruppe Herzog, die insgesamt über 300 Mitarbeiter beschäftigt. Ähnlich wie Bingel-Bau GmbH hat auch die Herzog-Bau GmbH gute Erfahrungen mit Auszubildenden aus Bulgarien im Rahmen des „MobiPro-EU“-Projekts gemacht. Ralf Muth ist Oberbauleiter und Ausbildungsobmann und zieht eine durchweg positive Bilanz. Was das Beispiel hervorhebt: Der Azubi ist in diesem Fall eine Azubine – im Bau alles andere als selbstverständlich.

Laut dem Oberbauleiter stimmen Einsatz, Motivation und Zusammenarbeit bei den Auszubildenden, so dass er anderen Unternehmen rät, über alternative Bewerbergruppen ernsthaft nachzudenken. Gerade im Bau gebe es generelle Probleme, die Stellen zu besetzen, da müsse man sich solcher Chancen bewusst sein und sich daran versuchen.

Dentisa Dancheva Stoyanova ist die Auszubildende zur Beton- und Stahlbetonbauerin, mit der wir ebenfalls gesprochen haben: Sie ist mit Spaß dabei und fühlt sich als Frau ernstgenommen, weil sie ihren Platz gefunden hat. Wichtig war und ist für sie, dass sie jederzeit Unterstützung bekommt, wenn sie nötig ist, und sie sich an ihre Ausbilder mit allem wenden kann. Manche Hürden und Hindernisse bestehen nur in den Köpfen – das legt dieses Beispiel aus Thüringen nahe.

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