BGM und Gesundheitskompetenz

Veröffentlicht: 06.10.2011

Zusammenfassung: Erkrankungen und Fehlzeiten vorbeugen, Gesundheitskompetenz stärken und gesundheitsgerechte Arbeitsorganisation fördern: einige Ansatzpunkte für Gesundheitsförderung.

Aus der Perspektive der Fachkräftesicherung dient die Gesundheitskompetenzentwicklung dem Erhalt und dem Ausbau der Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern. Außerdem achten gut qualifizierte Mitarbeiter bei der Wahl ihres Arbeitgebers mehr und mehr auf Angebote zur Gesundheitsförderung. Das Continental Werk Frankfurt baut sein Gesundheitsmanagement daher weiter aus…

Im Mittelpunkt stehen dabei Gesundheitskompetenz und Präventionskultur. Im Rahmen des Projektes Rationalisierungsstrategien im demografischen Wandel, das mit Mitteln des BMBF und ESF gefördert wird, setzt sich der Automobilzulieferer aus Frankfurt folgende Ziele:

  • Erkrankungen / Fehlzeiten vorbeugen
  • Gesundheitskompetenz stärken
  • Förderung einer gesundheitsgerechten Arbeitsorganisation und Unternehmenskultur

Bereits jetzt können aus den Aktivitäten des Unternehmens einige wichtige Schlussfolgerungen gezogen werden. Aus den Ergebnissen einer im Rahmen von stradewari durchgeführten Mitarbeiterbefragung lässt sich ableiten, dass die Mitarbeiter neben Gesundheitsförderungsangeboten auch eine gesundheitsförderliche Führungs- und Zusammenarbeitskultur wichtig finden. Bei der Umsetzung haben die Einbindung der internen Akteure, wie dem Gesundheitsnetzwerk und dem Betriebsrat, sowie das Nutzen externen Know-hows von Krankenkassen oder Seminaranbietern einen hohen Stellenwert.

Ein effizientes Gesundheitsmanagement muss darüber hinaus systematisch konzipiert und auf die Besonderheiten des Unternehmens abgestimmt sein, auch wenn dieser Prozess immer einen gewissen Vorlauf in Anspruch nimmt. Je ganzheitlicher das Gesundheitsmanagement also wird, umso stärker bewegt es sich in Richtung Organisationsentwicklung.

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