Bestellungen jetzt per Tablet

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Lea Dettmann

Lea Dettmann

Veröffentlicht: 21.01.2020

Zusammenfassung: Faxen war gestern. Heute werden die Bestelllisten nur noch digital verschickt. Dazu führten die Azubis Tablets in den Filialen ein.

Bestellungen jetzt per Tablet

Drei Auszubildende des Reformhaus Ebken e.K. zur Kauffrau im Einzelhandel, davon eine im dritten Lehrjahr und die anderen beiden im zweiten Lehrjahr, nahmen am Digiscouts®-Projekt teil. In den 30 Filialen wurden die Bestellzettel noch handschriftlich ausgefüllt. Das wollten die Digiscouts® ändern.

Gestern sah es so aus:

„Bei uns ist es so, dass von 30 Filialen zwei bis drei Bestelllisten pro Woche handschriftlich ausgefüllt und an die Zentrale gefaxt werden. Die Bestelllisten enthalten die Artikelnummern bestehend aus acht oder 13 Ziffern, die für jeden Artikel separat eingetragen werden müssen. Das ist sehr zeitaufwendig. In der Zentrale werden sie von einer Mitarbeiterin in den Computer übertragen. Wenn dann eventuelle Nachbestellungen oder Umbuchungen gemacht werden sollen, muss jeweils ein neues Formular an die Zentrale gefaxt werden, oder die Umbuchung auf umständlichem Wege per Telefon geschehen“, berichtet Paulina Aguilar, Auszubildende zur Einzelhandelskauffrau. 

Die Lösung: Digitale Bestelllisten

„Wir wollen nach und nach alle Filialen mit einem Tablet ausstatten, sodass die Bestelllisten nicht mehr per Hand, sondern digital ausgefüllt werden können. Wir sparen dadurch viel Zeit und die Fehlerquote vermindert sich, da die Handschrift ab und zu nicht so gut zu lesen ist und so Tippfehler entstehen, die so vermieden werden. Dann ist es natürlich gut, dass wir viel weniger Papier verbrauchen und Nachbestellungen viel einfacher zu handhaben sind. Außerdem haben wir einen viel besseren Überblick über die Bestände und können Nullbestände schneller kontrollieren. Artikel, die einfach nicht gut laufen, können wir so auch viel schneller identifizieren“, erzählt Rosa Schachtsiek, Auszubildende zur Einzelhandelskauffrau.

Und so geht es weiter:

„Die Mitarbeiter der Zentrale sind richtig begeistert von dem Projekt und freuen sich über die Arbeitserleichterung. Von der Belegschaft in den Filialen kommt noch etwas Skepsis, aber wir versuchen natürlich alle zu überzeugen. Bei der Ideensammlung haben sich alle Mitarbeiter gut beteiligt und von daher sollte das jetzt kein großes Problem sein. Jetzt arbeiten erstmal wir Azubis mit den neuen Tablets und gucken mal, wie sich das so entwickelt. Und dann werden wir die anderen Mitarbeiter schulen und ihnen alles zeigen. Vielleicht schaffen wir es ja auch noch die Geschäftsführung für den Kauf von Scannern zu überzeugen. Das würde uns die Arbeit nochmal erleichtern. Wir haben uns auch schon verschiedenen Apps angeschaut, die Barcodes in Textform, also Artikelnamen, umwandeln, aber haben noch nicht das Richtige gefunden“, ergänzt Franziska Bremen, Auszubildende zur Einzelhandelskauffrau.

Im Moment ist bei Ebken viel im Umbruch. Nachdem die digitalen Bestelllisten flächendeckend eingeführt wurden, soll ein neues Projekt zur digitalen Zeiterfassung starten. Die Azubis werden auch hierbei beteiligt.