Bei der Azubisuche über den Tellerrand schauen

Veröffentlicht: 01.01.1970

Projekt: Azubimarketing

Zusammenfassung: Der "Tellerrand" ist allgegenwärtig – jedenfalls bei der Azubisuche. Der Inhaber des Bauunternehmens Bingel-Bau, Norbert Bingel, stand uns Rede und Antwort, wie seine Erfahrungen im wahrsten Sinne des Wortes "darüber hinaus" waren.

Es gibt Branchen, deren Unternehmen bei der Besetzung von Ausbildungsstellen vor besonderen Herausforderungen stehen. Dazu zählt unter anderem die Baubranche. In Hessen und Thüringen hat man dafür mittels des „MobiPro-EU“-Projekts über den sprichwörtlichen Tellerrand hinaus geschaut, und zwar nach Spanien und Bulgarien. Mit Hilfe des BiW (Bildungswerk BAU Hessen-Thüringen e. V.) bot sich Norbert Bingel, Inhaber der Bingel-Bau GmbH & Co. KG, die Gelegenheit, in Sofia mögliche Kandidaten für seinen knapp 30-Mann-starken Betrieb kennenzulernen und in Thüringen auszubilden. Wir sprachen mit ihm über seine Erfahrungen und fragten auch bei einem der bulgarischen Auszubildenden, Sevgin Yuliyanov, nach, wie es dem 27-Jährigen in seiner neuen Heimat ergeht.

Die Gespräche – auch bei abgeschalteter Kamera – haben gezeigt, wie positiv die Erfahrungen bei beiden sind, so dass ohne Vorbehalte von einer Win-Win-Situation gesprochen werden darf. Herr Bingel, der von seiner vergeblichen Suche nach Auszubildenden im Thüringer Umland berichtete, äußerte sich sehr zufrieden über den neuen Weg, den er einschlagen konnte und den er weitergehen will – im Bewusstsein, wie wichtig Auszubildende für die Leistungsfähigkeit und Zukunft des eigenen Betriebes sind. Und auch Sevgin Yuliyanov redete von einem zwar nicht ganz leichten Beginn, der deswegen immens wichtigen Unterstützung seitens des Unternehmens, seiner jetzigen Zufriedenheit sowie der Absicht, in Deutschland zu bleiben und zu arbeiten. Ein klarer Fall: Hier haben beide Seiten ihre Chancen genutzt und profitieren voneinander. Wie es funktioniert? Indem man bereit ist, über den Tellerrand zu schauen …

 

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