Social-Media-Apps im Azubimarketing

TikTok, Instagram und Co. – Warum Kurzvideos absolut im Trend sind

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Veröffentlicht: 30.07.2020

Projekt: Azubimarketing

Zusammenfassung: In vier Web-Seminaren haben wir Unternehmen Tipps und Hinweise für ihr Azubimarketing mit Social Media-Apps gegeben. Hier fassen wir das Wichtigste zusammen.

Wer junge Menschen für eine duale Ausbildung begeistern will, kommt am Smartphone nicht vorbei. Gerade jetzt, wo die analogen Möglichkeiten zum Reinschnuppern in den Betrieb, zum Ausprobieren und Kennenlernen so beschränkt sind, bieten soziale Medien gute Möglichkeiten, sich als Arbeitgeber (mit seinen Ausbildungsberufen) zu präsentieren.

Interessant ist vor allem, wie Jugendliche das Smartphone nutzen:

  • sie schauen sich hauptsächlich Videos an,
  • nutzen soziale Netzwerke und Kurznachrichtendienste,
  • surfen damit im Internet.

Und genau an dieser Stelle können Sie ansetzen, um Jugendliche auf Ihren Betrieb aufmerksam zu machen.

Welche Social-Media-Apps nutzen Jugendliche?

Die Frage ist nur: mit welchen Kanälen bzw. Apps erreichen Sie die Jugendlichen möglichst schnell?
Ein Blick auf die aktuellen Download-Zahlen (Mai 2020 in Deutschland, Quelle: statista.com) verrät Ihnen, mit welchen Social-Media-Apps Sie überwiegend die junge Zielgruppe zwischen 14 und 34 Jahren erreichen:

Instagram: 706.000 (Nutzer insgesamt in Deutschland: ca. 20 Mio.)

WhatsApp: 1.288.000 (Nutzer insgesamt in Deutschland: ca. 58 Mio.)

TikTok: 1.356.000 (Nutzer insgesamt in Deutschland: über 5,5 Mio.)

Facebook ist nicht (mehr) in der Hitliste, weil hier inzwischen eher die Eltern der Jugendlichen anzutreffen sind.

Instagram: kleine Stories rund um das Unternehmen

Instagram funktioniert simpel. Ein Unternehmensprofil können Sie sich vorstellen wie eine Pinnwand, die entweder mit Bildern oder Videos hinterlegt ist. Instagram lebt von Hashtags, sowohl bei Beiträgen als auch in der Profilbeschreibung selbst. Darüber werden Ihre Beiträge gefunden. Inzwischen sind die Stories das absolute Highlight von Instagram: Bilder oder Videos werden in einer Timeline abgespielt und nach 24 Stunden automatisch gelöscht. Es sei denn, man speichert sie auf dem Profil als Story-Highlight ab. Hier zeigt sich: Kurzvideos werden öfters angeschaut als Bilder.

WhatsApp: "Kurz mal eine Nachricht schicken"

WhatsApp ist aus unserem Alltag (fast) nicht mehr wegzudenken. Immerhin nutzen laut messengerpeople.com 58 Millionen Deutsche diese App. Damit ist klar: hier erreichen Sie auch die Jugendlichen.
Die Stadtwerke Verbel machen es vor, wie Sie diese App für die Kommunikation einsetzen können: direkt und unkompliziert über WhatsApp mit den Personalverantwortlichen in den Kontakt treten. Einfach eine Nachricht an die Nummer von der Website schicken. Die Hürde? Es gibt keine! Und genau das schätzen die Jugendlichen. Was allerdings hier fehlt, sind weitere Informationen wie zum Beispiel zum Ansprechpartner, Datenschutz, Erreichbarkeit oder den Umgang mit Bewerbungsunterlagen. Ein Foto rundet das ganze ab. Schließlich wollen Sie ja auch gerne wissen, mit wem Sie es zu tun haben.

TikTok: Die App, von der Sie gehört haben sollten!

Was vor allem für Sie interessant sein dürfte: Die meisten User dieser App sind zwischen 13 und 24 Jahre alt. Doch was ist das Erfolgsgeheimnis dieser Plattform? Es sind die Kurzvideos, und zwar ausschließlich! Der Aufbau eines Profils erinnert stark an Instagram. Was können Sie also hier machen? Kurzvideos erstellen, mit Musik und Filter hinterlegen. Wenn Sie keine eigenen Ideen haben, dann machen Sie doch bei einer Challenge mit, wie das Klinikum Dortmund. Pflegepersonal und Ärzte performen zur "Woah Challenge"  – und zeigen sich hier von ihrer humorvollen Seite.

Fazit: Kurzvideos liegen absolut im Trend!

Sie erreichen mit Kurzvideos die Jugendlichen, weil sie leicht und schnell zu konsumieren sowie teilbar sind. Außerdem kann sich die junge Zielgruppe mit den Inhalten identifizieren.
Für Sie als Arbeitgeber hat es den Vorteil, dass Sie die Kurzvideos schnell und ohne viel Aufwand produzieren können. Ein Smartphone genügt in der Regel. Alle Funktionen wie Schnitt, Musik, Hintergrund, Filter und so weiter bietet Ihnen die App an.

Erste Anlaufstelle über Sie als Arbeitgeber: die Karrierewebsite

Wichtige und detaillierte Informationen über die Arbeitgeber oder die Ausbildungsangebote suchen Sie bei den meisten Social-Media-Apps vergebens, die gehören auf die Karrierewebsite! In unserer Neuauflage "Azubimarketing online" finden Sie zahlreiche Tipps, wie Sie ihren Onlineauftritt als Arbeitgeber verbessern können.