Produktiv durch den Tag – wie orts- und zeitflexibles Arbeiten funktioniert

Veröffentlicht: 07.04.2020

Zusammenfassung: Viele Unternehmen haben ihre Mitarbeitenden aufgrund der Corona-Pandemie kurzfristig ins Homeoffice geschickt. Erfahrungen eines unternehmensinternen Experimentierraumes zum orts- und zeitflexiblen Arbeiten stellen wir Ihnen hier vor.

  • Gründe, das Experiment auszuprobieren: Digitalisierung sollte nicht nur in einem Bereich stattfinden, sondern in allen. Nur durch das Einlassen auf etwas Neues, kann etwas Neues erreicht werden. Digitalisierung lässt sich nicht vermeiden, jetzt kann der Prozess noch frei mitgestalten werden.
  • Teamkarte: Alle wichtigen Themen im Team zusammen besprechen, um somit für jeden die beste Arbeitsweise zu erreichen.
  • Herausforderungen: Jeder hat eine individuelle Vorstellung (z. B. Vereinbarkeitsthematik) und Arbeitsweise. Aus diesem Grund ist der Austausch im Team (Teamkarte) sehr wichtig, um für jeden die bestmöglichste Arbeitsform zu erreichen.
  • Führungskräfte: Bedenken der Führungskräfte minimiert die Teamkarte. Wie zuvor genannt, sollen individuelle Arbeitsweisen im Team besprochen werden. Dies führt zu einer Entlastung der Geschäftsleitung.
  • Auswirkungen: Nachweisen kann das Geldinstitut, dass die Vereinbarkeit und die Zufriedenheit bei den Mitarbeitenden gestiegen sind. Viele stellten fest, dass sie produktiver arbeiten können. Auch die Onlineablagen sind gepflegter. Je digitaler gearbeitet wird, umso mehr Flexibilisierung ist möglich. Dadurch ist auch standortübergreifendes Arbeiten einfacher. Zudem besteht im nächsten Schritt, wenn die Kommunikation im Team auf virtuelle Weise funktioniert, die Möglichkeit, mit der Kundschaft digital in Kontakt zu treten.
  • Art der Kommunikation: Von großer Bedeutung ist die Kommunikation. Welche Art im Team genutzt wird, E-Mail, Telefon- oder Videokonferenz, ist dem Team überlassen. Regelmäßiger Kontakt ist unverzichtbar, informell und formell, um einerseits das Teamgefühl zu erhalten und andererseits sich gegenseitig auf dem aktuellen Stand zu halten. Dadurch bekommt der persönliche Austausch einen viel höheren Stellenwert!
  • Führen aus der Entfernung: Dabei hilft ein Workshop, bei dem der eigene Führungsstil reflektiert und im nächsten Schritt mit anderen Führungskräften und dem Coach besprochen wird. Ein Führungskräftetagebuch kann dabei unterstützend sein. Wichtig ist es, seinen Mitarbeitenden einen Vertrauensvorschuss zu geben und in regemäßigem Kontakt mit diesen zu stehen.
  • Skeptiker Überzeugen: Es gibt einen Rahmen, indem Individualität zugelassen wird.
  • Work-Life-Balance/ Entgrenzung: Die individuelle Work-Life-Balance muss für jeden geklärt sein. Die Erwartungshaltung sollte hierfür auf beiden Seiten von Anfang an besprochen werden.