Digital, genial! Abschluss der Digiscouts in Hannover

Veröffentlicht: 04.11.2019

Zusammenfassung: Geschafft! Die Digiscouts aus zehn Unternehmen aus der Region Hannover präsentierten ihre Projekte ganz standesgemäß digital in den Räumlichkeiten der Deutsche Technology Academy auf dem Messegelände in Hannover.

Besondere Projekte sollten in einem besonderen Rahmen präsentiert werden: gesagt, getan! Der Campus Digitalisierung der VW Akademie Hannover in der Deutsche Technology Academy war diesmal die Bühne für unsere Digiscouts in Hannover. 36 Azubis aus zehn verschiedenen Unternehmen stellten ihre Projekte den knapp 70 Gästen in einem Pitch vor. Anschließend konnten sich die Besucher, Azubis und Ausbilder*innen selbst an den einzelnen Marktständen über die Projekte informieren.

Das kennt man sonst eigentlich nur von Start-ups: Ein Auszubildende von der NORO Rohre Gesellschaft für Rohre mbH pitcht vor dem Publikum für ihr Digiscouts-Projekt.(© Offenblende.de / Fabian Melber - Privat/Non-kommerziell)

Neue Lernformen, innovative Technologien

Ein weiteres Highlight der Veranstaltung war die kurze Einführung in den digitalen Lerncampus von VW. Hier können Azubis und Studierende durch neue Lernformen innovative Technologien für sich entdecken und anwenden – so wie es schon die Digiscouts in den letzten sechs Monaten in ihren Betrieben vorgemacht haben.

Ein weiteres Highlight der Abschlussveranstaltung der Digiscouts in Hannover: Eine Einführung in den Campus Digitalisierung von VW. (© Offenblende.de / Fabian Melber - Privat/Non-kommerziell)

The winner takes it all!

"Alle Digiscouts sind Gewinner", versicherte Bruno Pusch, Projekleiter der Digiscouts, dem Publikum beim Voting. Via Smartphone konnten alle Gäste anonym für ihr persönliches Lieblingsprojekt abstimmen. Gewonnen haben die Digiscouts der LieblingsBar Mauritz & Khuu GbR, die mit ihrer E-Learning-Plattform Moodle für Bar, Service und Küche einen deutlichen wirtschaftlichen Nutzen für das Unternehmen geschaffen haben.

Sieger beim Publikumsvoting: die Azubis der LieblingsBar.

Last but not least...

ebenfalls weitere großartige Projekte der Digiscouts aus der Region Hannover:

Die Digiscouts der Daume GmbH digitalisierten ihren Bestellvorgang von Materialien für die Baustelle mithilfe einer Software, die auf allen Endgeräten abrufbar ist.

Bei der edicos Consulting & Software GmbH & Co. KG wurden generierte Codes in verschiedenen virtuellen Ablagesystemen gespeichert.

Um den Service für die Hotelgäste, die frühzeitig im Hotel Kleefelder Hof einchecken wollen, zu verbessern, hat das Digiscout-Team die Idee einer Housekeeping-Software umgesetzt.

Das Azubi-Duo der Kruse & Kamien Schaltanlagen GmbH hat die Warenannahme und -einsortierung durch ein Terminal mit Touch-Panel und Barcode Scanner vereinfacht.

Die Mitarbeiter der Mahr GmbH verbrachten immer viel Zeit am Schraubenregal mit der Suche nach den benötigten Schrauben. Doch das hat dank dem Azubi-Team ein Ende. Am Regal wurde ein Touch-Display angebracht, über das die Mitarbeiter Schrauben über die Suchfunktion schnell finden können. Ein optisches Signal erscheint in dem Fach, indem die gewünschte Schraube liegt.

Die Auszubildende der meta Fackler Arzneimittel GmbH erstellte eine digitale Plattform für die Auszubildenden. Statt weiterhin Ausbildungsverlauf, Berichtshefte, Ausbildungsinhalte sowie Aufgabenverteilungen zwischen Bereichsleiter und Auszubildenden auszudrucken und in verschiedenen Ordnern zu sammeln, hatte sie die Idee, alles digital zu hinterlegen.

Vor dem Digiscout-Projekt wurden bei der Möbel Hesse GmbH Auftragsbestätigungen ausgedruckt und in mehreren Schritten bearbeitet sowie geprüft. Das Azubi-Team hat es sich zur Aufgabe gemacht, dafür eine digitale Lösung zu finden. Auftragsbestätigungen werden künftig von den Mitarbeitern am Computer bearbeitet und geprüft.

Um zukünftige Auszubildende auf ihr Unternehmen, die NORO Gesellschaft für Rohrsysteme mbH, aufmerksam zu machen, erstellten die Azubis eine eigene Azubi-Facebookseite über ihr Unternehmen.

Das Azubi-Duo der temps GmbH digitalisierte die Warenein- und ausgänge mithilfe eines Scan-Gerätes. Zusätzlich hinterlegten sie im System einen Mindestbestandwert für die Waren, so dass alle rechtzeitig nachbestellt werden können und somit immer verfügbar sind.