Digiscouts in Südbaden präsentierten ihre Projekte

Veröffentlicht: 04.10.2019

Zusammenfassung: Sieben tolle Digiscout-Projekte waren im Landratsamt Freiburg zu sehen. Eines davon fährt nach Berlin!

Von Offenburg bis Bad Krozingen verteilten sich die sieben Digiscout-Betriebe in Südbaden. Jetzt kamen sie alle im Freiburger Landratsamt zusammen, um die Ergebnisse ihrer Projekte zu präsentieren.Beim Voting am Ende siegten die Stadtverwaltung Bad Krozingen und Anselm Winterhalter aus Oberried.

Die Spedition und Omnibusbetrieb hat mit ihrer Mitarbeiter-App ein Projekt umgesetzt, das auch bei der Evaluation aller bisher abgeschlossenen 71 Digiscout-Projekte sehr gut abschnitt. Darum ist Anselm Winterhalter einer der beiden Finalisten in dieser Größenklasse und fährt nach Berlin. Dort werden am 4. November die drei deutschlandweit besten Projekte ausgezeichnet.

Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald war regionaler Partner des RKW und beteiligte sich selbst mit einem Azubiteam. Dem war das komplizierte  Abrechnungsverfahren in der Kantine ein Dorn im Auge, zumal es je nach ausgewählter Speise unterschiedlich ist. Ihre Lösung ist überzeugend - und ziemlich teuer. Aber vielleicht lässt sich eine Lösung realisieren, die die Azubis und ihre Ausbilder beim Digiscout-Betrieb Hekatron kennengelernt haben?

Denn auch bei der Hekatron Technik GmbH ging es um die Abrechnung von Snacks und Getränken. Das Team programmierte selbst eine Lösung und mit einem kleinen Chip, der auf die Zugangskarten aufgeklebt wird, profitieren alle rasch davon - ohne teueren Austausch aller Karten.

Das Team der Stadtverwaltung Bad Krozingen nannte sich "Basement Six" - denn die sechs Digiscouts haben im Basement des Rathauses eine neue Abholstelle für Büromaterial eingerichtet, das nun nur noch digital bestellt werden soll. Den Hausmeister freut's: Er muss keine Abholsprechstunden mehr abhalten. Und die Mitarbeiter können ihre Stife, Ordner etc. abholen, wenn es in ihren Plan passt.

Bei der Freiburger Zahoransky Automation & Molds GmbH ging es um die Sicherheitunterweisungen, zunächst für die Auszubildenden. Sie werden nun digital dokumentiert und damit sichergestellt, dass sie tatsächlich stattgefunden haben und bei Ablauf erneuert werden.

Interne digitale Dokumentation war ebenfalls bei der Gesellschaft zur Förderung psychisch Kranker mbH das Thema, hier für die Weiterbildungen, die für die Mitarbeitenden teilweise vorgeschrieben sind. Der händisch ausgefüllte Feedbackbogen entfällt.

Viel Platz gibt es künftig bei der Janoschka Deutschland GmbH: Das Archiv wird ab einem Stichtag digital geführt und nach der Aufbewahrungsfrist verschwinden nach und nach die dicken Archiv-Ordner. Großer Vorteil des neuen Systems: Man kann schneller nach alten Aufträgen suchen, weil alles eindeutig gekennzeichnet wird.