Digiscouts in drei Regionen gestartet

Veröffentlicht: 13.06.2018

Zusammenfassung: 53 Azubis, 24 Betriebe in drei Pilotregionen: Die Digiscouts sind gestartet.

Mehr zum Projekt Digiscouts: www.digiscouts.de

Hamm in Westfalen, Esslingen am Neckar und Halberstadt sind die ersten Regionen mit Digiscout-Projekten. Insgesamt 24 Unternehmen beteiligen sich mit zusammen 53 Auszubildenden, die in 21 verschiedenen Berufen ausgebildet werden, darunter auch dual Studierende. Unter den neun kaufmännischen Ausbildungsberufen sind die Industriekaufleute die stärkste Gruppe, gefolgt von Kaufleuten für Groß- und Außenhandel.  Bei den gewerblich-technischen Berufen sind die verschiedenen Mechaniker- und Mechatroniker-Berufe am stärksten vertreten. 

Die Digiscout-Betriebe kommen aus sehr unterschiedlichen Bereichen. Ein Schwerpunkt bildet der Werkzeug- und Maschinenbau. Aber auch Einzelhandel, Gesundheitswirtschaft, Druckindustrie oder Lebensmittelwirtschaft, KFZ-Handel und Handwerksbetriebe sind dabei. Der kleinste Betrieb hat acht Mitarbeiter, der größte über 1.400. Das Gros bewegt sich zwischen zehn und 250 Beschäftigten.

So vielfältig wie die Ausgangsbedingungen werden auch die Betriebsprojekte der Azubis sein. Bei den Auftaktworkshops haben sie bereits erste Ideen entwickelt: von der digitalen betriebsinternen Lernplattform über Lager- oder Fahrzeugverwaltung, bis hin zu Bots in der Telefonzentrale oder Robotern zum Putzen von Büros und Werkstatt. Ob eine Idee zu einem Projekt wird, hängt vor allem davon ab, ob es für den Betrieb einen wirtschaftlichen Nutzen gibt.

Zunächst fahnden die Azubis nach Digitalisierungspotenzial. Dafür steht ihnen ein strukturiertes Fragetool zur Verfügung, der RKW-DiScover. Ein Tutorial erklärt, wie sie mit dem RKW-DiScover vorgehen sollen. Aus der besten Idee entwickeln sie ihr Projekt und setzen das in den nächsten Monaten um.

Im Herbst starten weitere Pilotregionen mit Digscout-Projekten.