Bedeutsamkeit und Herausforderungen der dualen Ausbildung in Corona-Zeiten

Veröffentlicht: 25.06.2020

Zusammenfassung: Beim virtuellen Round-Table „Kleine Digiscouts-Projekte, große Wirkung“ zum 1. Deutschen Digitaltag am 19. Juni sprach Boris Petschulat, Ministerialdirigent im BMWi, mit Vertretern der IHK sowie zweier Betriebe über Ausbildung und Digitalisierung.

Im Fokus der Gesprächsrunde mit Boris Petschulat, Leiter der Unterabteilung Handwerk, Gewerberecht, Bildungspolitik und Freie Berufe im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie standen die Relevanz von Digitalisierung in kleinen und mittelständische Unternehmen (KMU), der hohe Stellenwert der Förderung digitaler Kompetenzen in der dualen Ausbildung, aber auch der dringende Bedarf einer digitalen Infrastruktur für Bildungseinrichtungen. Ebenfalls wurde über aktuelle Maßnahmen zur Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen.

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Aus dem Gespräch geht auch hervor, dass die Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung, darunter eben auch die Industrie- und Handelskammern sowie das Bundeswirtschaftsministerium, haben eine Reihe von Maßnahmen vorgeschlagen, die helfen sollen, die Auswirkungen der Corona-Krise auf die duale Ausbildung abzumildern. Die Vorschläge wurden aufgegriffen für das Konjunkturpaket der Bundesregierung. Sie sollen dazu beitragen, bestehende Ausbildungsverträge zu erhalten und neue Ausbildungsangebote zu ermöglichen. Wie sich letztlich die Ausbildungssituation in den Unternehmen entwickeln wird, darüber lässt sich aktuell nur schwer eine Aussage machen und eine Verschlechterung nicht gänzlich ausschließen. „Ich könnte mir auch vorstellen, dass es nächstes Jahr noch dramatischer wird mit der Ausbildungssituation, weil wie die langfristigen Folgen und wirtschaftlichen Einschnitte, auch bei Ausbildungsunternehmen, sich vielleicht erst in den kommenden Monaten noch zeigen werden“, schlussfolgert Klemmt.

Blogbeitrag: Digiscouts® „remote“