Ständige Erreichbarkeit – Chance und Risiko

Veröffentlicht: 17.05.2017

Projekt: Demografiefeste Arbeit

Zusammenfassung: Flexible Arbeitszeiten und mobile Endgeräte führen verstärkt zu einer Entgrenzung von Arbeit und Leben. Ob dies positiv oder negativ ist, hängt von der Gestaltung und betriebsinternen Regelungen ab.

Die Frage ist: Ist Erreichbarkeit positiv oder negativ zu bewerten?

Aus Studien zur Rufbereitschaft weiß man, dass sich diese negativ auf die Gesundheit und das Befinden der Beschäftigten auswirkt. Bei ungeklärter, gefühlter ständiger Erreichbarkeit fällt dieses Ergebnis ähnlich aus, auch wenn gesicherte, langfristige Studien noch fehlen. Mit der Unruhe, ob man abends angerufen wird oder man entspannt ins Kino gehen kann, wird der Erholungswert reduziert.

Es hat aber auch seine positive Seite: Man gewinnt Flexibilität, die für die Vereinbarkeit von Familie/Privatleben und Beruf, genutzt werden kann. Und in kritischen Situationen kann die Erreichbarkeit entscheidend im Wettbewerb um Kunden sein.

Wer mehr erfahren möchte...

Zu den genannten Themenfeldern wurden im Projekt „MASTER“ Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt. Die Erfahrungen bei der Umsetzung sowie Ergebnisse für Befinden und Work-Life-Balance von Beschäftigten werden im Rahmen der Abschlusstagung vorgestellt:  

Am 20. Juni 2017 findet in München die (kostenfreie) Fachtagung "Irgendwie, irgendwo, irgendwann – Ständige Erreichbarkeit im Kontext von Arbeit und Gesundheit gestalten" statt. 

Weitere Informationen und Anmeldung