Orientierung im Dschungel der Jobfamilien

Veröffentlicht: 10.10.2016

Projekt: WePstra

Zusammenfassung: Jobfamilien sind ein personalwirtschaftliches Organisationsmittel, das zunächst einmal ähnliche Stellen zu Stellenbündeln zusammenfasst. Ihr Einsatz ist immer Mittel zum Zweck und damit Antwort auf ein bestimmtes betriebliches Problem.

Euphorie und Ernüchterung

Jobfamilien als unternehmensindividueller Standard

In den vergangenen Jahren haben wir dementsprechend in verschiedenen Entwicklungsprojekten immer auch nach dem Einsatz von Jobfamilien gefragt oder ihre Anwendung begleitet. Dieser Prozess ist nicht abgeschlossen. Wir werden auch weiterhin am Ball bleiben und den Einsatz von Jobfamilien nachzeichnen. Dabei interessiert uns im Besonderen der Einfluss der Digitalisierung auf die Jobfamilien in mittelständischen Unternehmen – auch vor dem Hintergrund einer bestimmten Fragestellung: Warum brauchen Unternehmen Jobfamilien heute mehr als früher? Eine mögliche Antwort: Einerseits erfolgen wirtschaftliche Erneuerungsprozesse immer rasanter, mittelständische Unternehmen positionieren sich häufiger in sehr spezifischen Marktnischen und vermelden kürzere Zeiträume, die für Produkt- und Dienstleistungsentwicklungsprozesse zur Verfügung stehen. Andererseits und damit im Zusammenhang werden die Zeiträume länger, die sie für die Entwicklung benötigter (sehr spezifischer) Kompetenzen brauchen – über die Standards etablierter Berufsbilder hinaus. Jobfamilien können insofern einen unternehmensindividuellen Standard abbilden und damit die Personalarbeit erheblich erleichtern.

Leitfaden: Jobfamilien in mittelständischen Unternehmen

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